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Mals: Tausende Fähnchen setzen ein Zeichen gegen Pestizide

Bunte Fähnchen als Zeichen der Solidarität wehen am Fröhlich-Turm, Photo: Christof Stache

Bunte Fähnchen als Zeichen der Solidarität mit den Pestizid-Rebellen wehen in Mals, Photo: Christof Stache

(25.04.2017) Am 23. April sind wir mit dem Bus von München nach Mals gefahren, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort unsere Forderungen öffentlich und am Ort des Geschehens zu präsentieren. Mit im Gepäck hatten wir die Unterstützung von bis dato rund 21.000 TeilnehmerInnen unserer Online-Aktion.

Schon vor dem Aktionstag hatten die Aktiven in Mals tausende bunte Fähnchen in ihrem Ort angebracht, auf denen die Namen vieler UnterstützerInnen als sichtbares Zeichen der Solidarität im Wind flatterten. Bei einer kleinen Kundgebung mit den AktivistInnen aus Mals beschrifteten die TeilnehmerInnen weitere Fähnchen mit ihren eigenen Namen. Mit einer Menschenkette auf einer Gemeinschaftsweide stellten wir uns symbolisch vor die wertvolle Natur- und Kulturlandschaft.

Der Bürgermeister von Mals, Ulrich Veith, ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich bei den AktionsteilnehmerInnen für ihre Unterstützung zu bedanken. Auch wir sagen "Danke" für die großartige Gastfreundschaft und das Engagement der Menschen aus Mals. Gemeinsam werden wir weiter gegen Pestizide und für den Malser Weg kämpfen!

Bei einer Kundgebung am Malser Dorfanger bekräftigten auch der Sprecher des ehemaligen Promotorenkomiteesfür die Volksabstimmung in Mals, Dr. Johannes Fragner-Unterpertinger, dass der Ort seinen Weg weiter gehen will. Der Präsident des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz in Südtirol, Klauspeter Dissinger, machte in einem kurzen Grußwort die Unterstützung der Umweltbewegung in Südtirol für das Projekt deutlich.

Wir erneuerten auf der Kundgebung unsere Forderung an Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Gemeinde Mals zu unterstützen:

„Hören Sie auf, den Malser Weg zu blockieren und sich dann hinter der EU zu verstecken! Unterstützen Sie Mals. Und falls Sie dabei mit Brüssel in Konflikt kommen, haben Sie die ganze europäische Zivilgesellschaft hinter sich.“

Auf unseren offenen Brief vom 30. März hat der Landeshautpmann zwischenzeitlich geantwortet. Darin wiederholt er sein Argument, die Gemeinde Mals habe von Anfang an kein Recht gehabt, den Pestizideinsatz auf ihrem Gebiet zu reglementieren. Dabei verschweigt er, dass es gerade seine Landesregierung war, die den Gemeinden mit einem Gesetz 2016 die Zuständigkeit entzogen hat - wohlgemerkt nach der Bürgerabstimmung in Mals über das örtliche Pestizidverbot.

Zudem schreibt er, dass er sich nicht mit uns treffen möchte, bietet aber VertreterInnen der Gemeinde Mals und Südtiroler Umweltschutzgruppen ein Gespräch an. Wir werden als nächstes mit unseren Verbündeten in Südtirol besprechen, ob Sie dieses Angebot annehmen wollen.

Videobericht über die Aktion vom Südtiroler Digital Fernsehen (SDF):
Unterstützen Sie uns!
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Wie wir das Bienensterben verhindern können

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Ackergifte? Nein Danke!

Die Aufkleber zur Kampagne für eine giftfreie Landwirtschaft.

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Ackergifte? Bei Euch piept's wohl!

Aufkleber gegen Artenschwund durch Pestizide.

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Faltblatt zu Glyphosat

Das meistbenutzte Pestizid der Welt

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