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Friedlicher Protest gegen die Kohlekraft

(27. Juli 2015) Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Umwelt- und Entwicklungsorganisationen erklären wir uns solidarisch mit friedlichen Protesten gegen die Kohle als besonders umwelt- und klimaschädlichen Energieträger.

Weltweit ist die Kohleverstromung eine der Hauptursachen des globalen Klimawandels. Und auch in Deutschland sind die Klimaziele bis 2020 aufgrund der hohen Emissionen nationaler Kohlekraftwerke in Gefahr. Internationale Klimaverhandlungen wie der Ende des Jahres in Paris stattfindende Klimagipfel (COP 21) bleiben erfolglos, solange die Förderung und der Verbrauch der fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas nicht massiv eingeschränkt wird.

Mit Blick auf die Aktion zivilen Ungehorsams 'Ende Gelände', die vom 14. bis 16. August 2015 im Rheinischen Braunkohlerevier stattfinden wird, heißt es in der am Freitag veröffentlichten Solidaritätserklärung: „'Ende Gelände' ist ein aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute vom Klimawandel bedroht sind.“ Laut Ankündigung der OrganisatorInnen der Protestaktion werden viele Hundert Menschen am Braunkohletagebau des rheinischen Kohlereviers zusammen kommen, um dort gegen die Kohlekraft zu demonstrieren und symbolisch die riesigen Braunkohlebagger von RWE vorübergehend aufzuhalten.

Demonstration für den Kohleausstieg

Die Organisationen, welche die Solidaritätserklärung unterzeichnet haben, können den Protest durch zivilen Ungehorsam in der aktuellen Situation nachvollziehen. Denn weder Politik noch Energiekonzerne haben bisher adäquat auf die Gefahren und Schäden der Klimaveränderung – wie Dürren und Hungersnöten, Artensterben, Überschwemmungen und extreme Wetterereignisse – reagiert. Dabei ist ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland möglich, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Doch selbst der zaghafte Versuch von Energieminister Sigmar Gabriel, besonders alte und ineffiziente Kohlekraftwerke mit einer zusätzlichen Abgabe zu belasten, um so die Emissionen des Kraftwerkparks zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen, wurde Anfang Juli von der Kohlelobby abgeblockt.

Der Konsens der Kampagne 'Ende Gelände' betont Sicherheit und Transparenz für alle Beteiligten und schließt die Zerstörung von Infrastruktur und eine Gefährdung von Menschen durch die Aktion aus. Ziviler Ungehorsam gegen existenzielle Gefahren und Missstände hat eine lange und bedeutende demokratische Tradition. So würde es ohne den – auch ungehorsamen – Widerstand gegen Atomkraft keinen Atomausstieg geben.  

Infomaterial
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Wie die Kohlekraft Mensch und Umwelt schadet
Die gefährliche Renaissance der Kohle

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Die Auswirkungen pflanzlicher Treibstoffe auf das Klima sind verheerend.

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