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Nächtliche Projektion auf das Atomkraftwerk Gundremmingen


(09.08.2017) Nach einmonatiger Revision soll der Reaktorblock C des Atomkraftwerks Gundremmingen diese Woche wieder angefahren werden. Dies war für Umweltinstitut und .ausgestrahlt Anlass, eine leuchtende Botschaft an die Atomaufsicht in Berlin und München zu senden. Am Mittwoch waren wir in den frühen Morgenstunden vor Ort und projizierten unsere Forderung an den Kühlturm: „Block C: Endgültig vom Netz!“

Deutschland gefährlichstes Atomkraftwerk

Die Blöcke B und C in Gundremmingen sind die letzten Siedewasserreaktoren in Deutschland. Alle anderen wurden aus sicherheitstechnischen Gründen nach der Atomkatastrophe in Fukushima für immer abgeschaltet. Das Not- und Nachkühlsystem des Atomkraftwerks Gundremmingen entspricht nicht den geltenden Sicherheitsanforderungen, so dass bei schweren Erschütterungen wie Explosionen, Erdbeben oder Flugzeugabstürzen die Gefahr einer Kernschmelze groß ist. Weitere Mängel wie die fehlerhafte Bodenschweißnaht im Reaktordruckbehälter kommen hinzu, wie Gutachten renommierter Reaktorsicherheitsexperten bestätigen. Gundremmingen gilt deshalb als Deutschlands gefährlichstes Atomkraftwerk. 

Mehrheit der BayerInnen befürwortet Abschaltung 2017

Während der Reaktorblock B noch dieses Jahr endgültig vom Netz geht, soll der baugleiche und genauso unsichere Block C noch bis Ende 2021 weiterlaufen. Das halten wir für unverantwortlich – zumal der Risikoreaktor für die Versorgungssicherheit nicht notwendig ist. Die Mehrheit der Bevölkerung in Bayern befürwortet laut einer emnid-Umfrage die vorzeitige Abschaltung von Block C aus Sicherheitsgründen. Die bayerische wie auch die Bundes-Atomaufsicht könnten genau das in die Wege leiten.

Eindrücke von der Projektion auf das AKW Gundremmingen
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