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Spuren von Jod-131 in Europa entdeckt

(22.02.2017) Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in mehreren europäischen Staaten Spuren von dem künstlichen Radionuklid Jod-131 gemessen wurden. Demnach wurde das Jod bereits in der zweiten Januarwoche in Norwegen und Finnland entdeckt, in der Folge auch in Polen, Tschechien, Frankreich, Deutschland und Spanien.

Es handelt sich um Mengen im Mikro-Becquerel-Bereich, eine Gefährdung für die Menschen geht davon nicht aus. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit von acht Tagen ist das meiste bereits wieder zerfallen. Die geringe Menge lässt nicht auf einen größeren atomaren Unfall schließen. Unsere Überwachung der Luftradioaktivität in München hat im fraglichen Zeitraum keinerlei Hinweis auf eine Erhöhung angezeigt.

Dennoch deutet es darauf hin, dass eine Freisetzung von radioaktivem Jod stattgefunden hat, entweder in einem Atomkraftwerk oder in einer Anlage, die medizinische Produkte produziert. Ein ähnlicher Fall ereignete sich 2011 in Ungarn: Aufgrund eines defekten Ventilationssystems wurde das Jod aus einer ungarischen Fabrik, in der radioaktive Isotope für medizinische Zwecke herstellt werden, freigesetzt.

Diesmal wird auch spekuliert, dass Russland im Nordpolarmeer eine Atomwaffe getestet haben könnte. Allerdings seien keine seismischen Aktivitäten gemessen worden. Denkbar wäre auch eine Leckage in einem der zahlreichen russischen Atom-U-Boot-Wracks, die dort am Meeresgrund vor sich hin rotten. Ein Spezialflugzeug der US-Luftwaffe ist in die Region entsandt worden, um dort radioaktive Partikel zu messen.Sobald die Quelle der Freisetzung bekannt wird, werden wir wieder informieren.

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