Facebook .
Twitter .
Menü
Home  trenner  Meldungen  trenner  Über 40.000 Unterschriften gegen AKW Gundremmingen

Über 40.000 Menschen fordern von der CSU: Beide Blöcke des AKW Gundremmingen sofort abschalten!

Unterschriftenübergabe an die CSU

Übergabe-Aktion. Foto: Lars Hoff

(16. Dezember 2017) - Die Anti-Atom-Organisationen .ausgestrahlt und Umweltinstitut München haben heute zum CSU Parteitag in Nürnberg 40.183 Unterschriften an Dr. Georg Nüßlein, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, überreicht. Die UnterzeichnerInnen fordern die sofortige Abschaltung beider noch am Netz befindlichen Reaktorblöcke des AKW Gundremmingen. Für den Fall des Zustandekommens einer großen Koalition im Bund liegt die Verantwortung für die Abschaltung beider Blöcke auch bei der CSU. Über die bayerische Landesregierung hätte die CSU schon heute die Möglichkeit das Kraftwerk stillzulegen.

AKW Gundremmingen: Regelmäßig in der Kritik

Block B des AKW Gundremmingen wird zum Jahresende stillgelegt, Block C soll noch bis 2021 laufen. Dabei ergab ein Anfang des Jahres veröffentlichtes Gutachten renommierter Reaktorsicherheitsexperten, dass beide Reaktorblöcke gravierende Sicherheitsmängel aufweisen.

Die Mehrheit der bayerischen Bevölkerung ist laut einer aktuellen Umfrage für die Abschaltung beider Blöcke.

Zuletzt stand das AKW in Gundremmingen aufgrund des Einsatzes fehlerhafter Brennelemente im Fokus der Öffentlichkeit. Infolge der zahlreichen Sicherheitsmängel reichte Greenpeace Anfang Dezember Klage auf Entzug der Betriebsgenehmigung beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München ein.
Die bayerische Atomaufsicht könnte ebenso wie die Bundes-Atomaufsicht eine Abschaltung in die Wege leiten, doch beide sitzen das Risiko aus.

Bürgerengagement für dezentrale Energiewende weiterhin unverzichtbar

Mit der Unterschriftenübergabe vor einem gut sichtbaren 15 Meter breiten Banner endet die Kampagne "Wer B sagt, muss auch C sagen – Beide Blöcke des AKW Gundremmingen 2017 abschalten" des Umweltinstituts gemeinsam mit der Anti-Atom Organisation .ausgestrahlt und dem Verein FORUM – Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V..

Dr. Nüßlein hat sich zur Aktion Zeit genommen, um mit Aktiven zu sprechen. Leider hatte er kein offenes Ohr bezüglich der Sicherheitsmängel des AKW. Wir finden: Erneuerbare sind die bessere Alternative zum Atomstrom. Nüsslein hörte interessiert den Berichten zu, welche Steine Bürgerenergie-Genossenschaften von der Politilk in den Weg gelegt werden. Um eine echte dezentrale Energiewende umzusetzen, bleibt Bürgerengagement und der Kampf um politische Unterstützung aber unverzichtbar.

Wir danken allen, die gegen das AKW Gundremmingen unterzeichet haben, sowie allen, die sich mit uns für die dezentrale Energiewende einsetzen. Weiterhin fordern wir die sofortige Abschaltung aller Risikoreaktoren.

Eindrücke von der Aktion:
Unterstützen Sie uns!