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Waldbrände bedrohen Tschernobyl

Waldbrand in Tschernobyl

In der Sperrzone um den havarierten Reaktor Tschernobyl waren Ende April heftige Waldbrände ausgebrochen, die schwersten seit mehr als 20 Jahren. Das Feuer wütete, angefacht durch starke Winde, auf einer Fläche von 400 Hektar Wald und näherte sich dem Atomkraftwerk bis auf 20 Kilometer genähert. Nach aktuellen Berichten sind die Brände inzwischen gelöscht. Unsere Außenluft-Messungen in den vergangenen Tagen ergaben keine erhöhten Werte. 

Durch einen solchen Brand kann Radioaktivität, die in Pflanzen und Holz in den kontaminierten Regionen eingelagert ist, freigesetzt werden. Ebenso kann radioaktiv verseuchte Erde oder Staub aufgewirbelt und mit dem Wind fortgetragen werden. Je nach Windstärke und Windrichtung wird sie in der Umgebung neu verteilt, auch die Nachbarländer Russland und Weißrussland können betroffen sein.  

Eine radioaktive Wolke, wie wir sie im Mai 1986 in Süddeutschland erlebten, war allerdings von Anfang an nicht zu erwarten, da derzeit Westwindlage herrscht. Außerdem kann die durch Brände freigesetzte Radioaktivität in der Regel nicht in solche Höhen gelangen und somit auch nicht über so weite Strecken transportiert werden, wie es damals durch die Explosion geschah.  

Das Umweltinstitut München misst rund um die Uhr die Radioaktivität in der Außenluft. Sollten wir eine erhöhte Strahlung, die nicht mit der natürlichen Schwankung erklärt werden kann, in München feststellen, werden wir umgehend informieren.

Hier finden Sie unsere aktuellen Messungen

Unsere Außenluftüberwachung

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