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Agrosprit – auf Kosten der Dritten Welt!

einwendung

Mit unserer Kampagne "Ölpalm-Plantagen sind keine Wälder!" im Frühjahr 2010 konnten wir einen Zwischenerfolg verbuchen: Die EU-Kommission verzichtete auf brisante Passagen im Entwurf ihrer Nachhaltigkeitskriterien für „Biokraftstoffe“. Nun geht es in die nächste Runde:

Die EU-Kommission will nun die Auswirkungen der „indirekten Landnutzungsänderungen“ in ihre Nachhaltigkeitskriterien integrieren, also die Folgen der Ausweitung industrieller Agrarproduktion, vor allem in Ländern der Dritten Welt. Denn für Agrosprit-Produktion werden Wälder gerodet, Moore trockengelegt, Bauern von ihrem Land vertrieben und in den Hungertod geschickt. Zudem verursacht Agrosprit wahrscheinlich sogar mehr CO2-Emmissionen, als er einspart.

Die EU-Kommission allerdings beurteilt die verheerenden Folgen des Agrosprit-Anbaus anhand unzureichender Studien EU-naher Institutionen. Das Umweltinstitut München e.V. hat daher einen Einwand gegen weitere Agrosprit-Pläne der EU an die europäische Kommission geschickt und wird über die Ergebnisse berichten. Hintergrundinfos bietet unser Flyer "False Friends - Agrosprit".