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Home  trenner  Archiv Gentechnik  trenner  Abgeschlossene Aktionen  trenner  Doku: Cholera-Kartoffeln 2009
Cholera-Kartoffeln verhindern:

Stopp für genmanipulierte Pharma-Pflanzen!

Fordern Sie von Landwirtschaftsministerin Aigner einen Stopp für den Freilandversuch mit Pharmazeutika bzw. Plastik produzierenden Kartoffeln und ein totales Anbauverbot für genmanipulierte Pharma-Pflanzen!

 

Erheben Sie Einwand bei der Genehmigungsbehörde!

Die Einwendungsfrist endete am 26. Februar 2009!

Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 in Üplingen (Sachsen-Anhalt) und Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern) genmanipulierte Kartoffeln anbauen. Sie sollen Arzneimittel herstellen, zum Beispiel einen Kaninchen-Impfstoff. Anderen Kartoffelpflanzen wurden Teile des Cholera-Bakteriums eingebaut. Damit soll ein Impfstoff bzw. Impfstoff-Hilfsmittel erzeugt werden. Eine dritte Linie der Gentechnik-Kartoffeln soll den plastikähnlichen Stoff Cyanophycin herstellen, der z.B. in der Bau- und Waschmittelindustrie genutzt werden könnte.

Dieses verantwortungslose Spiel mit unseren Nahrungspflanzen müssen wir verhindern.

  • Gentechnik-Pflanzen im Freiland unkontrollierbar: Eine Kontamination der Nahrungskette mit Pharmazeutika produzierenden Pflanzen kann nicht ausgeschlossen werden

  • Unkontrollierbare Effekte des gentechnischen Eingriffs: Insbesondere bei Cyanophycin-Kartoffeln kann die gentechnische Veränderung zu gravierenden Änderungen des Pflanzenstoffwechsels wie z.B. Miniaturknollen führen

  • Gesundheitliche Risiken: Laut Uni Rostock zeigten sich bei Fütterungsversuchen mit den Impfstoff-Kartoffeln „signifikante gewebsspezifische Effekte auf den Stoffwechsel“, Cyanophycin-Kartoffeln führten nach nur sieben Tagen zu „geringen gesundheitlichen Beeinträchtigungen“

  • Impfstoff unwirksam: Der Impfstoff gegen die Kaninchenseuche erwies sich in Versuchen als komplett wirkungslos

  • Pharma-Kartoffeln im Schaugarten? In Üplingen sollen die Pharma-Kartoffeln in einem „Gentechnik-Schaugarten“ wachsen, in dem z.B. Schüler über die Vorzüge der Gentechnik aufgeklärt werden sollen. Sicherheitsvorkehrungen: Fehlanzeige!

  • Gentechnik-Filz: Geschäftsführerin des Gentechnik-Schaugartens ist eine enge Geschäftspartnerin der Projektleiterin [mehr]

  • Verschwendung von Steuergeldern: Mindestens zwei Millionen Euro an Fördermitteln hat den Steuerzahler die Entwicklung der verschiedenen genmanipulierten Kartoffellinien bislang gekostet

Widerstand gegen Gentechnik lohnt sich!

Mehr als 100.000 Menschen haben sich in den vergangenen Jahren an unseren Aktionen gegen genmanipulierte Pflanzen unter anderem der ostdeutschen Gentechnik-Firma Novoplant beteiligt.

Mit Erfolg: Im April 2008 wurde bekannt, dass Novoplant Konkurs anmelden musste. Die massiven Proteste hatten potenzielle Investoren abgeschreckt.