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Mobiltelefone

Tipps zu Kauf und Strahlenreduzierung

Das Thema "Elektrosmog" schwingt beim Neukauf eines Mobiltelefons immer mit. Viele Käufer wissen nicht, dass manche Modelle den Kopf 10-fach stärker bestrahlen als andere. Durch bewusste Auswahl können Sie vorsorgen. Alle großen Hersteller haben schwächer strahlende Handys im Angebot. Doch das Umweltzeichen "Blauer Engel", welches für schadstoff- und strahlenarme Mobiltelefone geschaffen wurde, wird boykottiert.

Bei der Strahlenbelastung bedeutet der SAR-Wert die "spezifische Absorptionsrate", die Aufnahme von Hochfrequenzleistung im Körpergewebe. Ausgedrückt wird der SAR-Wert in Watt pro Kilogramm, in unserem Fall Watt pro Kilogramm Kopf bei voller Sendeleistung des Handys. Die Sendeleistung des Handys wird je nach Qualität der Verbindung geregelt, bei guter Verbindung und Geräteeffizienz ist die Sendeleistung geringer. Eine alleinige Betrachtung des SAR-Werts hat den Nachteil, dass die Effizienz des Mobiltelefons nicht berücksichtigt wird. Denn: Geräte mit schlechter Effizienz müssen bei gleicher Verbindungsqualität mit höherer Leistung senden, als Handys mit "guter" Effizienz.

Die Zeitschrift "connect" ermittelt und veröffentlicht diese Effizienz als "connect Strahlungsfaktor". Negative Werte kennzeichnen vergleichsweise strahlungsarme Geräte guter Effizienz.

Quelle: www.feko.info

Computersimulation: Mobilfunkstrahlung bei Telefonat im Auto (Schnitt-Darstellung).

Datenbank des unabhängigen EMF-Instituts Dr. Niessen

Zur Datenbank mit SAR-Werten und Strahlungsfaktoren

Strahlenreduzierung bei Gebrauch des Mobiltelefons
  • Das Handy nicht in der vorderen Hosentasche oder Brusttasche (Fortpflanzungsorgane / Herz), sondern in der Gesäßtasche oder am besten weiter entfernt vom Körper, z.B. im Rucksack oder in der Handtasche tragen.

  • Mobile Telefonate kurz halten, möglichst selten mobil telefonieren. Wenn Sie häufiger mobil telefonieren müssen, Headsets verwenden. Die Intensität der Felder nimmt mit der Entfernung von der Antenne schnell ab.

  • In Innenräumen müssen die Außenwände bei Telefon- und Datenverbindungen mit erhöhter Leistung durchdrungen werden. Besser das schnurgebundene Festnetztelefon bevorzugen, besonders bei längeren Telefonaten.

  • Im Auto nur mit Außenantenne telefonieren. Die Auto-Karosserie verschlechtert die Verbindung und das Mobiltelefon sendet mit einer höheren Leistung.

  • Das Schreiben von Nachrichten (SMS/Messenger) reduziert die Strahlenbelastung deutlich.

  • Nachts den Flugmodus nutzen, beim Smartphone pausieren so auch WLAN und Bluetooth. Der Wecker funktioniert genauso, der Schlaf wird zudem nicht von eingehenden Nachrichten gestört.

  • Das Gerät während des Telefonats nicht mit der Hand abdecken sondern von unten mit spitzen Fingern halten. Wenn die Handfläche der Strahlung nicht im Weg ist, können sich die Funkwellen freier ausbreiten und für das Telefonat wird weniger Sendeleistung benötigt.
Hans Ulrich