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Beendet im Juni 2012

Kein AKW-Ausbau in Temelin!

+ + + Aktion beendet + + +

25.884 Menschen haben sich an der Aktion beteiligt. Die Einwendungsfrist endete am 18. Juni 2012.

Kein AKW-Ausbau in Temelin!
Kein AKW-Ausbau in Temelin!

11. April 2014: Erfolg unserer Protest-Aktionen: Temelín-Ausbau gestoppt!

Endlich hat auch der tschechische Atomkonzern CEZ eingesehen, dass sich neue Atomkraftwerke nicht rechnen und den Ausbau des Atommeilers Temelín gestoppt. Wegen der extrem gesunkenen Preise an den europäischen Strommärkten rentieren sich Neubauten nur mit massiven Subventionen wie einem garantierten Strom-Abnahmepreis, was Tschechiens Regierung ablehnt. Jetzt kommt es darauf an, dass die EU-Kommission Wort hält und weiterhin keine Subventionen für die Atomkraft zulässt!

 

17. Januar 2013: Temelín - kein Plan, aber genehmigt

Heute hat das tschechische Umweltministerium den Ausbau genehmigt, womit das UVP-Verfahren abgeschlossen ist. Dies ist völlig widersinnig, weil noch nicht einmal klar ist, welcher Reaktortyp von welchem Anbieter gebaut werden soll. Eine Entscheidung darüber soll Ende 2013 fallen. Das macht nichts, sagen die Verantwortlichen, weil ja als Bedingung in der Ausschreibung enthalten ist, dass die Anlagen sicher sein müssen. Also werden sie auch sicher sein. Dies ist eine völlig neue Dimension des atomaren Wahnsinns! Wir werden die Genehmigungsunterlagen, insbesondere die behördlichen Bewertungen unserer Einwände prüfen und ggf. weitere Schritte einleiten.  

 

Einwendungsfrist endete am 18. Juni 2012

Rund 26.000 Einwendungen gegen den Neubau von zwei Atomkraftwerken am Standort Temelín in Tschechien wurden bis zum Ende der Einwendungsfrist am 18. Juni über unsere Aktionsseite eingereicht.

Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben! Am 22. Juni sind alle EinwenderInnen aus Deutschland, aber auch aus Tschechien, Österreich, Polen und der Slowakei eingeladen, beim offiziellen Erörterungstermin im tschechischen Budweis ihre Bedenken vorzubringen.

Wir werden unsere Kritik an diesem Projekt und die Unzulänglichkeiten in dem Verfahren in Budweis vortragen. Wir fordern schon jetzt, dass die offizielle Anhörung fundierter und sachlicher abgehalten wird als die "Diskussionsveranstaltung" vergangener Woche in Passau, die zu einer AKW-Verkaufsshow geriet.

Das Verfahren erinnerte sehr an die Diskussion um die Atomkraft in Deutschland vor Tschernobyl. Damals stufte ein bayerischer Ministerpräsident die atomare Wiederaufarbeitungsanlage im bayerischen Wackersdorf als ebenso gefährlich wie eine Fahrradspeichenfabrik. Und die tschechische Regierung verbreitet 2012, 26 Jahre nach Tschernobyl und ein Jahr nach Fukushima, dass Wasserkraft gefährlicher als Atomkraft sei.