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DOKU: Großdemo in München

"Fukushima mahnt: Alle AKWS abschalten!"

© Umweltinstitut Müchen e.V.

250.000 Menschen gingen am Wochenende gegen die Atomenergie auf die Straße. Auf vier Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München demonstrierten sie für das endgültige Abschalten aller AKWs. 40.000 waren in München mit dabei.

Christina Hacker fordert endültigen Ausstieg

Christina Hacker, Vorstand des Umweltinstitut München, forderte in ihrer Rede, alle AKWs endültig stillzulegen: "Wir werden sehen: Es ist zu schaffen, wenn es nur von allen gewollt ist!". Sie erinnerte daran, dass es in der 50-jährigen Geschichte der Atomenergienutzung bereits fünf schwerste Unfälle gab - im Schnitt alle zehn Jahre einer. "Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“ zitierte sie Albert Einstein und fügte hinzu, das gelte auch für die zivile Atomtechnik, was Japan auf erschreckende Weise beweise.

An Brüderle, Merkel und Co schickte Hacker daher die Botschaft: "Wir haben kein Vertrauen mehr, geht nach Hause!"

Hier geht es zum Redebeitrag von Christina Hacker.

Danke an alle Küstler, Helfer und Spender!

Neben viel Kampfgeist, Empörung und Sprechchören gab es auch gute Unterhaltung. Die Künstler des Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra, The Notwist, Azhar Kamal, die Sambagruppe "Münchner Ruhestörung" und Urban Priol sorgten vor den 40.000 Demonstranten für Stimmung. So konnte auch ein Regenschauer die Motivation nicht trüben. Wir danken allen Küstlern und natürlich auch allen Helfern und Spendern für ihre Unterstützung!