Dienstag, 02.06.2015

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Geballter Fracking-Widerstand setzt
Regierung unter Druck

 
 
 
Prostest gegen Fracking auf der Wassermesse


Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

in den letzten Wochen haben viele von Ihnen die Bundestagsabgeordneten im Rahmen unserer Online-Aktion aufgefordert, den Entwurf für das neue Fracking-Gesetz abzulehnen. Ihr Protest wirkt! Die Bundesregierung hat den Kabinettsbeschluss um eine Woche verlegt. Grund dafür sind die anhaltenden Bedenken zahlreicher UnionspolitikerInnen, denen die Einschränkungen der Risikotechnologie nicht weit genug gehen. Aber auch Teile der SPD üben Kritik an dem Gesetzesentwurf.

Im Vorfeld des Beschlusses haben wir den Druck noch einmal erhöht: Gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen gaben wir am Montag eine Bundespressekonferenz zum geplanten Gesetz. So machten wir deutlich, dass neben den Umweltorganisationen auch Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und Kirchen die gefährliche Fördertechnik ablehnen. Die Äußerungen eines so breiten Bündnisses wurden auch in Regierungskreisen wahrgenommen, wie das Online-Magazin Klimaretter berichtet.

Und auch Umweltministerin Hendricks nahmen wir uns erneut zur Brust: "Wasser schützen, Fracking verbieten!" – mit dieser Forderung konfrontierten wir Frau Hendricks am Dienstag während ihrer Eröffnungsrede auf der internationalen Wassermesse in Berlin. Gemeinsam mit Aktivisten von Robin Wood machten wir klar, dass es nicht zusammenpasst, über Trinkwasserschutz zu sprechen und gleichzeitig die umweltschädliche Fracking-Technik zu erlauben.

Wir dürfen jetzt nicht locker lassen! Schreiben Sie jetzt Ihren Abgeordneten, damit Fracking in Deutschland nicht erlaubt wird:

Jetzt mitmachen

 
 
 
 

WHO warnt vor Glyphosat

 
 
 

Gefährliches Pestizid wird abgefülltDas Pflanzengift Glyphosat ist gefährlich, das hat jetzt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. Laut WHO ist der weltweit meistgenutzte Herbizid-Wirkstoff „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“.

In Deutschland enthalten 92 Pestizide Glyphosat, allen voran „Roundup“ von Monsanto. Außer beim Anbau von Gen-Pflanzen wird Glyphosat in der konventionellen Landwirtschaft beispielsweise dafür eingesetzt, Getreide schneller „abreifen“ zu lassen. Es findet aber auch in Privatgärten und Grünanlagen Verwendung.

Die Einschätzung der WHO kommt gerade rechtzeitig, denn die EU plant, die Zulassung für Glyphosat dieses Jahr um zehn Jahre zu verlängern. Glyphosat lässt sich im Urin der meisten Menschen und sogar in der Muttermilch nachweisen.

Wir fordern deshalb: Glyphosat muss jetzt endlich aus dem Verkehr gezogen werden!

2014 haben wir bereits mehr als 200.000 Unterschriften gegen Glyphosat an das Landwirtschaftsministerium übergeben. Wenn Sie dazu beitragen wollen Informationen über Glyphosat zu verbreiten, stehen Ihnen unsere Flyer „Gift im Garten“ und „Allestöter“ zur Verfügung, die Sie hier bestellen können:

Infomaterial bestellen

 
 
 
 

Jetzt Fördermitglied werden und das Buch "Die Freihandelsfalle" als Prämie erhalten

 
 
 

Buchcover FreihandelsfalleJedes neue Fördermitglied begrüßen wir mit einer attraktiven Prämie aus unserem Programm. Heute stellen wir Ihnen das Buch "Die Freihandelsfalle" vor.

Bei den Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU werden neoliberale Dogmen weiter verfolgt, obwohl die Schattenseiten allgegenwärtig sind. Im Buch werden die möglichen Folgen für Europa und Deutschland für den Fall herausgearbeitet, dass die Verhandlungen um eine »Transatlantische Handels- und Investi­tionspartnerschaft« (TTIP) erfolgreich verlaufen.

Betroffen sind so unterschiedliche Bereiche wie Gentechnik, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Investitionsschutz, Finanzmärkte, Datenschutz oder das öffentliche Beschaffungswesen. Die AutorInnen fordern ein »Alternatives Handelsmandat«, welches Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Zukunftsfähigkeit und Demokratie als übergeordnete Prinzipien setzt.

Werden Sie jetzt Fördermitglied des Umweltinstituts und wählen Sie das Buch "Die Freihandelsfalle" als Prämie. Mit Ihrer Fördermitgliedschaft leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung unserer Arbeit gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA.

 

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

 
 

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TV-Tipp: arte Themenabend "Der Weg des Fleisches"

Dienstag, 31. März 2015 auf arte:

20:15 Uhr: Wege des Fleisches - welche Wege nimmt Fleisch, bevor wir es essen?

21:15 Uhr: Tote Tiere, kranke Menschen - über Glyphosat und seine Folgen

Weitere Informationen zum arte Themenabend finden Sie hier.

 

Globaler Aktionstag gegen TTIP, CETA & Co

Samstag, 18. April 2015

Am 18.4. ist der globale Aktionstag gegen die neue Generation von Freihandelsabkommen, die unsere Interessen bedroht. In aller Welt werden Menschen gegen TTIP, TiSA, CETA und TPP auf die Straße gehen. Unter www.globaltradeday.org gibt es nun eine Aktionsseite, auf der Sie sich über die geplanten Aktionen informieren können. Die Karte dort ist noch etwas leer, füllt sich aber stetig. Wenn Sie bei sich vor Ort eine Aktion haben, tragen Sie sie doch auf der Seite ein.

 
 
 
 
 
 

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