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Allestöter Roundup verbieten

209.502 Menschen haben sich an der Aktion beteiligt.
Die Übergabe der Unterschriften fand am 14.01.2014 statt.

Übergabe

© Umweltiinstitut München e.V.

Übergabe von 209.502 Unterschriften gegen Glyphosat an Staatssekretär Dr. Robert Kloos aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium am 14. Januar 2014 in der Großmarkthalle München

Lautlos wird der Globus mit dem Pflanzen-Totalvernichter Glyphosat kontaminiert. In Brot und Brötchen, im Urin von Kühen und Menschen, aber auch in unseren Gewässern findet sich das gefährliche Gift. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die gefährlichen Auswirkungen des Wirkstoffes und seiner Rückstände auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt. Und je mehr die Belastung in Lebensmitteln und Umwelt steigt, desto höher werden die Grenzwerte festgesetzt, die man uns zumutet. Die zulässige tägliche Dosis des Gifts ist in den USA sechsmal höher als in Europa.

Statt die Bevölkerung zu schützen, werden die Grenzwerte an die landwirtschaftliche Realität angepasst. Nicht die Lebensmittel, die am seltensten gegessen werden, sondern diejenigen, die am intensivsten gespritzt werden, haben hierzulande die höchsten zugelassenen Grenzwerte. Andere Länder machen vor, dass es auch anders geht: In El Salvador wurde Glyphosat jüngst komplett verboten, in Österreich zumindest die gefährliche Vorerntespritzung, bei der Pflanzen noch kurz vor der Ernte „tot“gespritzt werden.

Wir fordern:

  • ein generelles Verbot glyphosathaltiger Pflanzengifte

  • einen Importstopp für genmanipulierte Lebens- und Futtermittel, die routinemäßig mit hohen Mengen an glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln behandelt werden

  • als Sofortmaßnahme einen Verkaufsstopp an Privatpersonen sowie ein Verbot der Vorerntespritzung (Sikkation)

  • eine lückenlose, staatliche Überwachung unserer Lebens- und Futtermittel


Denn wir brauchen gesunde Lebensmittel für alle Menschen und Tiere!

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto. Seit 1996 wird glyphosatresistente Gensoja in großen Mengen in Europa als Futtermittel eingesetzt. Über Eier, Milch und Fleisch gelangt Glyphosat auf unsere Teller, ebenso wie der in Glyphosat-Mischungen enthaltene Zusatzstoff POEA (Polyethoxylated tallow amine = Tallowamine) sowie das Abbauprodukt AMPA. Letztere sind wesentlich giftiger als Glyphosat selbst.

  • Zahlreiche Untersuchungen belegen die Giftigkeit für Menschen und Umwelt, schon in geringsten Dosierungen.

  • Pflanzen werden gegen Glyphosat resistent; immer mehr "Super-Unkräuter" entstehen. Die Folge: Noch mehr Pflanzengifte.

  • Durch den hohen Gifteinsatz treten in den Hauptanbaugebieten von Gensoja immer mehr Fehlgeburten und Missbildungen auf.

  • Auch Krankheiten bei Tieren, die Roundup-Ready-Gensoja fressen, nehmen rasant zu. Damit steigt auch die Menge der Medikamente, die man den Tieren bis zur Schlachtreife verabreicht.

  • Dennoch werden importierte Futtermittel nicht auf ihre giftigen Rückstände kontrolliert.

  • Milch, Käse, Wurst und Fleisch dieser Tiere landen ohne Kennzeichnung auf unseren Tellern.