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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 3. August 2012

Biosprit-Lüge wissenschaftlich bewiesen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Aktion: Nein zur "Biosprit"-Lüge!seit Jahren kämpft das Umweltinstitut München gegen Agrarkraftstoffe. Nun spricht sich auch die Nationale Akademie der Wissenschaften in einer aktuellen Stellungnahme zur Bioenergie gegen Agrosprit und Agrargas aus (engl. Quelle).

Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat die Aufgabe, die Politik unabhängig von wirtschaftlichen oder politischen Interessen zu beraten. In ihrer Stellungnahme zur Bioenergie betonen die Wissenschaftler, die Produktion von Agrartreibstoffen sei aufgrund der Verknappung von Nahrungsmitteln sowie der Folgen für Klima, Ökosysteme und Biodiversität nicht zu empfehlen.

In der EU solle sich die Politik dafür einsetzen, das Beimischungsziel von zehn Prozent Agrartreibstoff zu kippen. Auch Biogas solle nur aus organischen Abfällen hergestellt werden. Nur um die  Biogasproduktion aus Agrarabfällen oder den fluktuierenden Energiebedarf zu stabilisieren, könnten  „Energiepflanzen“ genutzt werden.

Aufkleber "Essen statt E10"Das Umweltinstitut München fordert mit der Kampagne „Nein zur „Biosprit“-Lüge!“ seit langem die Abschaffung der Beimischungsquote.

Unterstützen Sie die Online-Aktion mit Ihrer Protestmail und bestellen Sie unser Infomaterial sowie unseren neuen Aufkleber „Essen statt E10“.



Endosulfan: Verbotenes Gift auf dem Acker
 
Haseena aus Reportage "Ein vergiftetes Leben"; Foto: Thomas W. Baier Endosulfan ist eines der giftigsten Pestizide, die heute noch auf dem Markt sind. Entwickelt wurde es vom deutschen Chemiekonzern Hoechst und bis 2007 von Bayer CropScience auch in Deutschland hergestellt. Endosulfan wird weltweit beim Anbau von Tee, Kaffee, Soja und Baumwolle eingesetzt. Immer wieder wurde auch in unseren Supermärkten kontaminiertes Gemüse wie Tomaten, Birnen, Gurken oder Trauben gefunden.

Seit 2011 sind Herstellung und Anwendung des nervenwirksamen Insektizids weltweit verboten. Trotzdem dürfen die Restbestände noch über Jahre aufgebraucht werden. Zudem nutzen zahlreiche Länder, aus denen wir Lebens- und Futtermittel importieren,  Ausnahmeregeln, um das Gift auch künftig weiter auf ihre Äcker zu spritzen.

In Indien leiden viele Menschen unter massiven Gesundheitsschäden, die durch direkten Kontakt sowie durch kontaminiertes Wasser oder Nahrungsmittel hervorgerufen werden. Auch Berichte von Todesfällen sind nicht selten. Entschädigungen erhalten die Opfer jedoch fast nie, wie Journalist Thomas W. Baier bei seinen Recherchen vor Ort herausfand. Zum Artikel

Kommenden Sonntag, den 5. August, berichtet der ARD-Sendung "Weltspiegel" um 19:20 Uhr über die Vergiftungen durch das Insektizid Endosulfan und ihre Langzeitfolgen im indischen Kerala.

Gift hat nichts auf unserem Teller zu suchen, mit dem Pestizideinsatz auf dem Acker muss endlich Schluss sein – weltweit!



 Korn-Quetsche der Firma EschenfelderFörderer werden und gewinnen!
 
Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren.

Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, eine hochwertige Korn-Quetsche der Firma Eschenfelder sowie viele weitere wertvolle Preise!

Alle neuen Förderer bekommen zur Begrüßung eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




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TV-Tipp: Bericht über Endosulfan-Einsatz in Indien
5. August, 19.20 Uhr, Weltspiegel, ARD 
In Indien leiden viele Menschen unter massiven Gesundheitsschäden, die durch das  verbotene Pestizid Endosulfan hervorgerufen werden. Der Umweltjournalist und Agrarfachwirt, Thomas W. Baier, begleitete nach seinen ersten Recherchen das Filmteam um den Neu Delhi Korrespondenten Jürgen Osterhage für die ARD-Sendung "Weltspiegel". Zum Artikel


Good Food March 2012
25. August , 13 Uhr, Marienplatz, München 
Good Food MarchDer Good Food March 2012 ist eine europaweite Aktion für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik.

Mit Fahrrädern und Traktoren geht es im Spätsommer 2012 quer durch Europa bis vor das Europäische Parlament in Brüssel. Die Hauptstrecke führt fast 900 km durch den Süden Deutschlands über Frankreich, Luxemburg und Belgien nach Brüssel. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Routen und Veranstaltungen in Europa geplant. In Brüssel treffen sich dann alle europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer um deutlich zu machen, dass wir bei den Entscheidungen zur EU-Agrarpolitik mitreden wollen.

Start: 25. August 2012 in München, Ankunft: 19. September 2012 in Brüssel.

Während der Touretappen finden unterschiedliche Aktionen, wie Demonstrationen, Kundgebungen und Diskussionsveranstaltungen in den Städten und auf dem Land statt. Eine mobile Küche versorgt die RadlerInnen unterwegs mit gutem Essen, gekocht wird mit Lebensmittelspenden und ungenormten Gemüse. Die ganze Tour kann über das Internet verfolgt werden. Tourdaten und weitere Infos




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Good Food March 2012
25. August , 13 Uhr, Marienplatz, München 
Good Food MarchDer Good Food March 2012 ist eine europaweite


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