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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 4. Mai 2012

EU senkt Grenzwerte für japanische Lebensmittel

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Sushi, Foto: BrandtMarke, Pixeliozum 1. April 2012 hatte Japan die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln gesenkt. (Hintergrundinfos finden Sie in unserer Pressemeldung vom 30.3.12)

Nun hat auch die EU nachgezogen und die Höchstwerte für den Import japanischer Nahrungsmittel entsprechend angeglichen.

Unabhängig von dieser Grenzwertverordnung gibt es aber nach wie vor die so genannte Tschernobyl-Verordnung, die EU-weit für Lebensmittel - außer den japanischen Importen - weiterhin gültig ist. Die darin enthaltenen Grenzwerte sind deutlich höher als die japanischen und sogar höher als die Lebensmittel-Grenzwerte in den am meisten von Tschernobyl betroffenen Ländern, Ukraine und Weißrussland.

Es ist höchste Zeit, dass auch hier eine Angleichung auf EU-weit einheitliches niedriges Niveau erfolgt. Die viel zu hohen Tschernobyl-Grenzwerte müssen endlich drastisch gesenkt werden. Sonst können bei uns verstrahlte Lebensmittel aus hoch belasteten Regionen Osteuropas auf den Markt kommen, die in den Ursprungsländern nicht verkauft werden dürfen.



Ökobonus für Atomkraft noch nicht vom Tisch
 
Aktion: Kein Steuergeld für Atomkraft!Heute vor zwei Wochen hatten sich die EU-Energieminister zu Beratungen für den EU-Energiefahrplan 2050 getroffen, der Mitte Juni verabschiedet werden soll.

Unfassbar aber wahr: Ein paar EU-Staaten wollen die Atomkraft weiter fördern - und zwar mit unseren Steuergeldern. Ihr absurdes Argument: Es handle sich wie bei den erneuerbaren Energien um eine emissionsarme Technologie.

Mit einer solche Entscheidung auf EU-Ebene würde der deutsche Atomausstieg zur Farce.
Wir fordern, dass sich die Bundesregierung deutlich gegen Subventionen für Atomkraft einsetzt und darauf drängt, die erneuerbaren Energien auszubauen, damit Europa möglichst schnell atomkraftfrei wird.

Unterstützen Sie unsere Forderung mit Ihrer Protestmail und informieren Sie Ihre Freunde, Bekannten und KollegInnen über die Aktion!


Button: Kein Steuergeld für AKWs!



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




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Jubiläumsfeier: 25 Jahre Fritz MühlenbäckereiLogo Fritz, Foto: www.fritz-muehlenbaeckerei.de
5. und 6. Mai 2012, Fritz Mühlenbäcker GmbH, Münchener Str. 28, 85653 Aying
Die ökologische Fritz-Mühlenbäckerei veranstaltet zum 25-jährigen Jubiläum ein Fest für Kunden und alle, die sich für die biologische Bäckerei interessieren. Highlight der Veranstaltung ist die offene Backstube, bei der Besucher den Bäckern über die Schulter schauen können. Auch das Umweltinstitut München ist mit einem eigenen Infostand dabei. Zudem hält Gentechnik-Referentin Anja Sobczak am Sonntagnachmittag einen Vortrag zum Thema Gentechnik.

Mahnwache mit Vortrag zu Radioaktivität in Lebensmitteln
7. Mai 2012, 19-19.30 Uhr, Freisinger Marienplatz, 85354 Freising
Jeden ersten Montag im Monat trifft sich das Freisinger Bündnis für den Atomausstieg mit engagierten Atomkraftgegnerinnen und -gegnern zur gemeinsamen Mahnwache auf dem Freisinger Marienplatz. Am 7. Mai wird Christina Hacker, Referentin für Atomkraft und Vorstand im Umweltinstitut München, einen kurzen Vortrag über Radioaktivität in Lebensmitteln halten.



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