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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Mittwoch, den 6. Juni 2012

Förderer werden und gewinnen!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Mitgliederwereaktion Sommer 2012die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V.

Mit Ihrer Hilfe können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch unsere Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel (drei Übernachtungen mit Frühstück für zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern) sowie viele weitere wertvolle Preise!

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

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Online-Einwendung gegen Temelín-Ausbau noch bis 18. Juni
 
Aktion: Kein Ausbau von Temelin!Jede Einwendung ist ein wichtiger Beitrag gegen den tschechischen Atomwahnsinn!

Die Termine zur Beteiligung der deutschen Einwender im grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren sind jetzt bekannt:

Am kommenden Dienstag, den 12. Juni, findet ab 11.00 Uhr in der Dreiländerhalle in Passau eine „informelle“ Diskussionsveranstaltung mit von der tschechischen Regierung berufenen Experten statt. Diese Veranstaltung stellt ein vermeintliches Entgegenkommen der tschechischen Regierung gegenüber den deutschen Einwendern dar. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine reine „Verkaufsschau“ für Atomkraftwerke ohne formalen Anhörungscharakter oder rechtliche Verbindlichkeit.

Deshalb findet vor der Veranstaltung ab 10.15 Uhr gegenüber des Eingangs eine Demo gegen das undemokratische, gesetzeswidrige tschechische Anhörungsverfahren statt. Das Umweltinstitut München wird an der Demo und der Veranstaltung teilnehmen und ruft alle Kritiker am tschechischen Atomausbau auf, ihrem Unmut Luft zu verschaffen! Für die Veranstaltung in Passau ist eine Anmeldung und eine Einwendung erforderlich.
Infos und Formalia Button Online-Einwendung


Der offizielle Anhörungstermin findet am Freitag, den 22 Juni ab 10.00 Uhr im tschechischen Budweis statt. Infos


CSU verspielt Glaubwürdigkeit in Sachen Gentechnik
 
Demo gegen GentechnikDas Umweltinstitut München und das Bündnis Bayern für gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft haben gestern mit einer Resolution die CSU-Landesleitung und Ministerin Ilse Aigner aufgefordert, sich in Brüssel mit einem Veto gegen die bekannt gewordenen Pläne der EU-Kommission einzusetzen. Geplant ist zum einen, Verschmutzungen mit nicht zugelassenen genmanipulierten Pflanzen bis zu 0,1 Prozent zu legalisieren. Die Wahlfreiheit für Lebensmittel ohne Gentechnik soll so ausgehebelt werden.

Zum anderen sollen schon in Kürze neue Gen-Mais- und Gen-Soja-Linien sowie Gen-Zuckerrüben zum Anbau zugelassen werden. Die meisten davon sind resistent gegen das besonders giftige Glyphosat, den Wirkstoff im Allestöter Roundup. Die EU-Kommission plant auch die Zulassung von Monsantos Gen-Mais MON810 zu erneuern, der dann wieder in Deutschland angebaut werden dürfte. Ohne die bereits 2008 vom EU-Umweltministerrat geforderten schärferen Auflagen bei Neuzulassungen umgesetzt zu haben, sollen mal wieder Fakten geschaffen werden – gegen die Interessen der Verbraucher, Landwirte, Imker und Lebensmittelhersteller. Das ist nicht akzeptabel!

Sehen Sie hierzu auch den Bericht in der BR-Abendschau.


Freisetzung mit Gen-Lebend-Impfstoff genehmigt
 
Aktion: Kein Gen-Impfstoff für Tiere!Entgegen aller Proteste hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein Freilandexperiment mit einem genmanipulierten Lebend-Impfstoff für Pferde in Deutschland genehmigt. Der Pharmahersteller Intervet darf das transgene Bakterium nun in Grabow (Mecklenburg-Vorpommern) auf dem Gestüt des Agrarindustriellen Paul Schockemöhle einsetzen.

Mit der Onlineaktion „Kein Gen-Impfstoff für Tiere!“ hatten das Umweltinstitut München und rund 26.000 Verbraucher gegen die Freisetzung bei Landwirtschaftsministerin Aigner protestiert.

Für besonders fragwürdig hält das Umweltinstitut, dass der Tierversuch offensichtlich die Ausweitung der Massentierhaltung durch Genmanipulation verschleiern soll. Nicht zugelassene Gen-Bakterien werden unkontrolliert in die Umwelt entlassen und gefährden die Gesundheit von Menschen und Tieren. Lesen Sie hierzu auch den aktuellen Beitrag in der TAZ und unsere Pressemitteilung.

Die Freisetzung wird voraussichtlich aber nicht mehr in diesem Jahr gestartet. Denn inzwischen sind die Fohlen zu alt für den Tierversuch. Wir fordern deshalb von Ministerin Aigner den Freisetzungsversuch mit einem Gen-Lebend-Impfstoff zu stoppen und eine Kennzeichnungspflicht für bereits zugelassene genmanipulierte Lebend-Impfstoffe.

Machen Sie mit und senden Sie eine Protestmail!

Neuigkeiten rund um die Aktion "Kein Gen-Impfstoff für Tiere!" können Sie absofort hier nachlesen.

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




+ + + Termine + + +

Demo gegen tschechisches Anhörungsverfahren zu Temelín-Ausbau
12. Juni , 10.15 Uhr, Dreiländerhalle, Dr.-Emil-Brichta-Straße 11, 94036 Passau
Am 12. Juni findet gegenüber der Dreiländerhalle in Passau eine Demo gegen das  tschechische Anhörungsverfahren zum Temelín-Ausbau statt.

Von 11-18 Uhr erfolgt die „informelle“ Diskussionsveranstaltung mit von der tschechischen Regierung berufenen Experten in der Dreiländerhalle. Infos und Formalia


Öffentlicher Anhörungstermin zu Temelin 3 und 4 in Budweis
22. Juni, ab 10 Uhr, Sportovní hala (Sporthalle), Stromovka 695/12
37001 Budweis, Tschechische Republik

Das Umweltministerium der Tschechischen Republik hat den Termin für die formelle öffentliche Anhörung im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur „neuen Kernkraftanlage am Standort Temelin einschließlich der Ableitung der Generatorleistung in das Umspannwerk mit Schaltanlage Kocin“ bekannt gegeben.

Der Anhörungstermin dient dazu, die Fragen und Bedenken der Öffentlichkeit zu dem geplanten Neubau der Kernkraftwerke Temelin 3 und 4 zu erörtern. Zu der Veranstaltung ist auch die interessierte deutsche Öffentlichkeit eingeladen. Für die Teilnehmer aus Deutschland steht eine Übersetzung ins Deutsche zur Verfügung.
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