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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 6. Juli 2012

Augen auf beim Brötchenkauf!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Brötchen, Foto: Cornelia Menichelli, Pixeliodie Getreideernte steht vor der Tür. Und nur wenige Tage zuvor spritzen viele Landwirte pures Gift auf Getreideflächen. Roundup oder andere glyphosathaltige Mittel werden eingesetzt, um den wenigen Unkräutern, die bis dahin überlebt haben, nun den Garaus zu machen. Ebenfalls empfohlen wird eine Giftdusche vor der Ernte, damit das Getreide zum gewünschten Termin „reif“ ist.

Da sich die Pestizide nicht so rasch abbauen, enthält das frisch geerntete Getreide noch jede Menge des aggressiven Pflanzengifts. Eine Kontrolle des Getreides auf Giftrückstände findet jedoch so gut wie nicht statt. Und so landen die giftigen Stoffe direkt auf unseren Tellern und in den Trögen der Tiere.

Gift auf dem TellerDieser Missstand betrifft uns alle - die Bürgerinnen und Bürger, die die giftigen Lebensmittel essen, sowie die Landwirtinnen und Landwirte, die zu Verbündeten der Gift-Konzerne werden. Dennoch scheuen sich viele Medien, über das hochbrisante Thema zu berichten. Vielleicht weil die Werbeaufträge der Konzerne wegfallen könnten? Lieber krankmachendes Essen für alle, als weniger Einnahmen?

Es ist Zeit, sich zu wehren! Nutzen Sie die Möglichkeit zur Information der Bürgerinnen und Bürger in Ihrer Stadt, in Ihrer Gemeinde und schreiben einen Leserbrief. Versehen Sie die Vorlage mit ihrem Namen, ändern sie diese nach Belieben und senden Sie sie an Ihre Zeitungsredaktion.

Es geht um unsere Gesundheit – um nicht mehr und nicht weniger! Und diese muss Vorrang haben vor dem Profit der Konzerne.



Katholische Kirche wankt bei Agro-Gentechnik
 
Broschüre GentechnikDiese Woche wurde die Studie „Den Hunger bekämpfen“ der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz vorgestellt. Darin werden die Ursachen für den Welthunger untersucht und notwendige Handlungsschritte benannt. In Sachen Agro-Gentechnik zeigt sich die Bischofskonferenz leider kompromissbereit: Es könne sein, dass die Grüne Gentechnik unter bestimmten Voraussetzungen Chancen böte, die durch ein kategorisches Nein von vornherein ausgeschlossen würden.

Wir bleiben bei unserem klaren Nein! Die Agro-Gentechnik stellt ein erhebliches Risiko für die Umwelt und die Ernährungssicherheit dar. Besonders katastrophal sind die Konsequenzen für Landwirte. Alle Versprechungen der Gen-Lobby haben sich bisher als Lügen herausgestellt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Unsere Gentechnik-Flyer und die Gen-Broschüre mit Informationen über die Risiken der Agro-Gentechnik können Sie als PDF downloaden oder hier bestellen.


 Korn-Quetsche der Firma EschenfelderFörderer werden und gewinnen!
 
Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, eine hochwertige Korn-Quetsche der Firma Eschenfelder sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




+ + + Termine + + +

Podiumsdiskussion: Lebensmittelsicherheit in China und Deutschland
9. Juli, 19.30 Uhr, Teehaus Pavillon, Rindermarkt, München
Was essen wir heute? Die Globalisierung bringt Lebensmittel aus aller Welt auf den Tisch. Gleichzeitig besteht Unsicherheit über die Sicherheit und Qualität von Produkten aus Fernost. In der Diskussion mit Lebensmittelimporteuren sollen Fragen zu Herstellungsverfahren, Bioprodukten und der sich wandelnden Esskultur in China und Deutschland beantwortet werden.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem: Anja Sobczak, Umweltinstitut München e.V. und Ursula Eichler, Naturkost Ernst Weber.
Veranstalter: Konfuzius Institut München. Mehr Infos


Vortrag und Film: „Deadly Dust“ – Todesstaub Uranmunition 
11.-13. Juli, in Schwabach, Nürnberg und Roth
In nahezu allen Kriegsgebieten wird heutzutage Uranmunition eingesetzt. Die dabei frei werdenden radioaktiven Uranoxid-Partikelchen in Nanogröße führen zu einer Verstrahlung der Umwelt und somit auch der Soldaten beider Seiten und der Zivilbevölkerung vor Ort. Zudem besteht die Gefahr, dass dieser „Todesstaub“ in weit entfernte Gebiete getragen wird – und zwar weltweit! Mehr Infos

Begleitet von einem Vortrag mit anschließender Diskussion wird der Dokumentarfilm „Deadly Dust, Uranmunition – ein Verbrechen an uns allen“ von Frieder Wagner, an folgenden drei Terminen gezeigt:
Mittwoch, 11. Juli, Evangelisches Haus, Wittelsbacherstr. 4, Schwabach
Donnerstag, 12. Juli, Haus Eckstein, Burgstr. 1, Nürnberg
Freitag, 13. Juli, Weinbergweg 1, Landratsamt Roth




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