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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 14. Dezember 2012

Aufruf zur Demo: „Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Demo: Wir haben die Agrarindustrie satt!am 19. Januar 2013 laden Bundeskanzlerin Merkel und Landwirtschaftsministerin Aigner im Rahmen der „Grünen Woche“ erneut zum Internationalen Agrarministergipfel in Berlin. Hier treffen sich AgrarministerInnen aus aller Welt mit Agrarkonzernen, um die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter voranzutreiben.

Doch die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: Tierfabriken verursachen millionenfaches Tierleid und lassen gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller.

Es ist Zeit für eine Wende!
Das Jahr 2013 bietet durch die Entscheidung über eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik und die Bundestagswahl die einmalige Chance eine Agrarwende einzuläuten.

Setzen auch Sie sich für Bauernhöfe statt Agrarindustrie ein und demonstrieren Sie gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e. V. am 19. Januar 2013 vor dem Kanzleramt in Berlin. Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier

Wir sehen uns in Berlin!


Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte!Jetzt gegen Gen-Kartoffeln einwenden
 
Um den Freisetzungsversuch zweier Gen-Kartoffeln des Chemieriesen BASF zu verhindern, starteten wir vergangene Woche die Aktion „Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte!“.

Alle VerbraucherInnen, die Gentechnik im Essen ablehnen und nicht bereit sind, die Risiken unnötiger Freisetzungen zu akzeptieren, können bis spätestens 11. Februar 2013 eine Einwendung an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) schicken.

Da das Verfahren der Bürgerbeteiligung in einem solchen Fall streng geregelt ist, sind Online-Aktionen und E-Mails leider nicht möglich. Eine gültige Einwendung muss fristgerecht in Papierform bei der Genehmigungsbehörde eingehen.

Machen Sie mit! Senden Sie unsere Muster-Einwendung eingehend bis 11. Februar 2013 an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Button: Hier können Sie aktiv werden





MSG 64 "Wald = Papier"Papier = Wald
 
Kaum ein Material kommt so häufig in unserem Alltag vor wie Papier: von der Tageszeitung über Schulhefte oder Einkaufszettel bis hin zum Toilettenpapier. Dass der Rohstoff für diese Produkte lebendigen Ursprungs ist – genauer gesagt aus Bäumen gewonnen wird – vergegenwärtigen wir uns viel zu selten.

Vermutlich ist das auch einer der Gründe, weshalb unser Papierverbrauch seit den 1970er-Jahren um 50 Prozent gestiegen ist. Ein Armutszeugnis für das umweltbewusste Deutschland. Denn die Verschwendung hat fatale Folgen für Wälder, Gewässer, Klima und nicht zuletzt für die Menschen und Tiere, die in und von den Urwäldern dieser Erde leben.

Mit der neuen Ausgabe der Agendazeitung Münchner Stadtgespräche „Papier = Wald“ wollen wir auf die enorme Papierverschwendung aufmerksam machen und zeigen, wie verantwortungsbewusster Konsum möglich ist. Sie können das Magazin kostenlos downloaden oder bestellen.

Weitere Infos rund um das Thema Recyclingpapier finden Sie außerdem in unseren FAQs



Aktion bis 31. Dezember: Dokumentarfilm für neue Fördermitglieder
Die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. Mit Ihrer Hilfe finanzieren wir Projekte und Aktionen für die Energiewende und den ökologischen Landbau, gegen Atomkraft, Gentechnik und Agrosprit.

Wer bis 31. Dezember 2012 Fördermitglied wird, darf sich eine der spannenden Dokumentationen von Bertram Verhaag aussuchen, zum Beispiel:

DVD: Life in plastic

Life in Plastic... (Film 4)
Im Pazifik schwimmt ein Teppich aus Plastikpartikeln in der Größe Mitteleuropas, Meerestiere verenden an den Teilchen, Weichmacher machen krank. Die einzige Lösung liegt derzeit im Recycling, das Michael Braungart revolutionieren will. Er rät vor allem dazu, Plastik intelligent wiederzuverwenden. Aus unnützem Abfall wird nützlicher Rohstoff.

Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand


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