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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 16. November 2012

Kampagne gegen die Strompreislüge

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Stromlügen-Flyerdie Gegner der Energiewende blasen zum Angriff auf das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). Mit verzerrten Kostenargumenten machen sie gegen die Energiewende Stimmung.

Dabei machen die Stromkosten den kleinsten Anteil der Energiekosten im Haushalt aus. Im Vergleich zu Öl, Gas und Benzin stieg der Strompreis in den letzten zehn Jahren nur moderat. Und das, obwohl sämtliche Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Strompreis umgelegt werden. Die Stromerzeugung aus Atom und Kohle dagegen wird seit eh und je aus Steuermitteln gefördert.

In unserem Faktencheck zu den Strompreis-Lügen haben wir acht Lügen der Atom- und Kohlelobby ausführlich widerlegt. Ziel der Propaganda von Industrie, Energieriesen und Bundesregierung ist es, den Ausbau der dezentralen erneuerbaren Energien zugunsten der zentralen Großstrukturen zu stoppen und damit eine Steilvorlage zur erneuten Rücknahme des Atomausstiegs zu liefern.

Dies wollen wir gemeinsam mit Ihnen verhindern:
Deshalb haben wir die Strompreislügen-Info-Kampagne gestartet und ein Faltblatt zur Strompreis-Lüge aufgelegt. Helfen Sie uns, über die Lügen der Atom- und Kohlelobby aufzuklären!

Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:

1. Einen oder mehrere Kartons verteilen
Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.
Strompreislügen bestellen


2. Einen oder mehrere Kartons spenden
Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.
Strompreislügen spenden


3. Förderer werden
Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden.
Förderer werden



AKW in Litauen wird nicht gebaut!
 
AKW in LitauenNachdem die litauischen Bürgerinnen und Bürger sich in einem Referendum am 14. Oktober klar gegen den Bau eines neuen AKW ausgesprochen haben, hat nun auch der Vorsitzende der Sozialdemokraten und künftige Ministerpräsident Litauens, Algirdas Butkevicius, bekräftigt, dass er den Willen des Volkes respektieren werde.

Unsere "ask-the-expert-tour" durch Litauen hat wohl sein Quäntchen dazu beigetragen, die Märchen und Lügen der Atomlobby zu enttarnen. Den LitauerInnen wurde billiger und sauberer Atomstrom und Sicherheit von AKWs vorgegaukelt. Dieser einseitigen Pro-Atom-Kampagne haben wir im Rahmen der ask-the-expert-tour die Erfahrungen aus Frankreich, England, Finnland, Osteuropa und Deutschland gegenüber gestellt und konnten offenbar überzeugen.

Wir fordern die Regierungen in Polen und Tschechien auf, ebenfalls von AKW-Neubauplänen abzusehen und stattdessen ein Energiesystem basierend auf den Erneuerbaren aufzubauen!


Aktion bis 31. Dezember: Dokumentarfilm für neue Förderer
Die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. Mit Ihrer Hilfe finanzieren wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau.

Wer bis 31. Dezember 2012 Fördermitglied wird, darf sich eine der spannenden Dokumentationen von Bertram Verhaag aussuchen!

DVD: Der Bauer der das Gras wachsen hört

Der Bauer, der das Gras wachsen hört (Film 1)
"Drei Jahr’ geben wir ihm, dann frisst ihn’s Unkrautz’samm."
sagten die Nachbarn, als Michael Simml in den frühen 80er Jahren seinen Hof auf Biolandbau umstellte. Heute erntet er höchste Erträge auf nur 18 Hektar kargem Boden im Bayerischen Wald. Wie er das macht – das erzählt er freigiebig mit Leib, Herz und Seele.


DVD: Gekaufte WahrheitGekaufte Wahrheit (Film 2)
Árpád Pusztai und Ignacio Chapela sind bedeutende Wissenschaftler. Doch beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren. 95% der Forscher im Bereich Gentechnik werden von der Industrie bezahlt. Kann die Öffentlichkeit den Wissenschaftlern noch trauen?


DVD: Leben außer KontrolleLeben außer Kontrolle (Film 3)
Die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen führt zu katastrophalen Ernten und treibt Bauern in den Ruin. Weltweit bietet nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersucht die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf unsere Umwelt und Gesundheit.


DVD: Life in plasticLife in Plastic... (Film 4)
Im Pazifik schwimmt ein Teppich aus Plastikpartikeln in der Größe Mitteleuropas, Meerestiere verenden an den Teilchen, Weichmacher machen krank. Eine Lösung liegt im Recycling, das Michael Braungart revolutionieren will. Er rät vor allem dazu, Plastik intelligent wiederzuverwenden. Aus unnützem Abfall wird nützlicher Rohstoff.


Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

Plakat More Than Honey

Kinotipp: MORE THAN HONEY
Seit 8. November im Kino
Der sehenswerte Dokumentarfilm MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.
Weitere Infos und der Trailer zum Film


Agrogentechnik –Die schleichende Vergiftung unserer Nahrung
19.-21. Nov., 11-13 Uhr, in verschiedenen norddeutschen Städten
Vortrag "Die schleichende Vergiftung unserer Nahrung"Während der Anbau in Deutschland kaum verbreitet ist, werden für die Tierfütterung in großem Umfang gentechnisch veränderte Pflanzen (z.B. gentechnisch verändertes Soja aus Argentinien) importiert. Für Milch, Fleisch- und Ei-Produkte besteht keine Kennzeichnungspflicht. Der Verbraucher hat also keine Wahlfreiheit. Über die Auswirkungen von Giften und Gentechnik in der Landwirtschaft in Futter- und Lebensmitteln spricht Anja Sobczak, Referentin für Gentechnik und Landwirtschaft beim Umweltinstitut München e.V.

  • am Montag, 19. 11., um 19 Uhr im R.-Steiner-Haus, 20148 Hamburg, Mittelweg 11-12, (Initiative gentechnikfreie Metropolregion Hamburg,Tel. 040/ 73 71 21 71)
  • am Dienstag, 20.11., um 19.30 Uhr, im VFL-Heim, 25421 Pinneberg, Fahltskamp 53,(BUND Kreisgruppe Pinneberg, Tel.: 04121/ 262 49 74)
  • am Mittwoch 21.11., um 19.30 Uhr, im Rathaus Kiel, Ratssaal, 24103 Kiel, Fleethörn 9,(Bioland SH u. Landeshauptstadt Kiel, Tel.: 0431/ 901 37 65)


Demo in München: Wir blasen Euch den Marsch!
30. Nov., 11-13 Uhr, Europäisches Patentamt, Erhardtstr. 27, München
Demo gegen Gentechnik und PatenteAm 30. November läuft beim Europäischen Patentamt (EPA) in München die Frist für öffentliche Stellungnahmen gegen das Patent der so genannten "Schrumpeltomate" aus.

Aus diesem Anlass ruft ein breites Bündnis aus Verbänden und Organisationen, dem sich auch das Umweltinstitut München angeschlossen hat, zu einer Demonstration unter dem Motto „Wir blasen Euch den Marsch“ auf.

Es ist Zeit zu protestieren! Informieren Sie Freunde und Bekannte über die Demo und kommen Sie zahlreich mit Pauken und Trompeten! Weitere Infos



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