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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Montag, den 18. Juni 2012

Heute letzter Tag für Einwendung gegen Temelín

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Aktion: Kein Ausbau von Temelin!bisher haben über 23.000 besorgte BürgerInnen unsere Online-Einwendung unterzeichnet. Heute um Mitternacht läuft die Einwendungsfrist aus. Sie haben also noch wenige Stunden Zeit, Ihre Bedenken gegen den Neubau von Atomkraftwerken in Temelín, rund 60 km vor der deutschen Grenze, anzumelden. Nutzen Sie die Gelegenheit! Hier können Sie in weniger als 3 Minuten einwenden.

Das bisherige Verfahren erinnert sehr an die Diskussion um die Atomkraft in Deutschland vor Tschernobyl: Ein bayerischer Ministerpräsident, der Anfang der 80er-Jahre die atomare Wiederaufarbeitungsanlage im bayerischen Wackersdorf als ebenso gefährlich wie eine Fahrradspeichenfabrik einschätzte. Und die tschechische Regierung verbreitet 2012, 26 Jahre nach Tschernobyl und ein Jahr nach Fukushima, dass Wasserkraft gefährlicher als Atomkraft sei.

Ja selbst die eigene Familie der Kraftwerksleitung, die nahe des bestehenden AKWs wohnt, muss als Beweis für die Ungefährlichkeit herhalten. Denken solche Leute tatsächlich, die Ingenieure in Japan haben ihre Familien und Nachbarn mit Vorsatz verstrahlt und weite Landstriche unbewohnbar gemacht? Nein, auch die glaubten selbstverständlich, dass ein GAU - und erst recht vier gleichzeitig - nicht möglich ist bzw. sind.

Das Umweltinstitut München hat eine umfangreiche Einwendung eingereicht und wird an der offiziellen Erörterung am 22. Juni in Budweis teilnehmen. Wir fordern, dass die Antragsteller endlich mit konkreten Informationen, z.B. über den Typ des geplanten Reaktors, herausrücken und sich, anders als bei der Diskussionsveranstaltung in Passau vergangene Woche, einer fachlichen Diskussion stellen.

Wir werden uns weiter für ein Atomkraft-freies Europa einsetzen und hoffen, dass auch unsere Nachbarn in Tschechien, Polen oder Frankreich bald zu einer sicheren Energieversorgung finden.

Button: Hier können Sie aktiv werden



 Förderer werden und gewinnen!
 
Mitgliederwereaktion Sommer 2012Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




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CO2-LONIZACIÓN - Was die Grüne Ökonomie für Indigene bedeutet
18. Juni 2012, 19.30 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Mit „Grüner Ökonomie“ soll das Klima geschützt und nebenbei viel Geld verdient werden. Doch für Indigene bedeutet internationaler Klimaschutz oft Vertreibung, Repression und Verlust ihrer Lebensgrundlage. Antje Wagner, Referentin für Energie und Klima am Umweltinstitut München, erklärt die Instrumente des Klimaschutzes und Bertha Cáceres, Direktorin der Indigenen-Organisation COPINH und Trägerin des Eichstätter Shalom-Preises, berichtet, warum die "Grüne Ökonomie" von indigenen Völkern als Neo-Kolonialisierung der Länder des Südens empfunden wird.
Veranstalter: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit, Lateinamerika Arbeitskreis des Nord Süd Forum München, Umweltinstitut München e.V. Mehr Infos


Öffentlicher Anhörungstermin zu Temelin 3 und 4 in Budweis
22. Juni, ab 10 Uhr, Sportovní hala (Sporthalle), Stromovka 695/12
37001 Budweis, Tschechische Republik

Das Umweltministerium der Tschechischen Republik hat den Termin für die formelle öffentliche Anhörung im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zur „neuen Kernkraftanlage am Standort Temelin einschließlich der Ableitung der Generatorleistung in das Umspannwerk mit Schaltanlage Kocin“ bekannt gegeben.

Der Anhörungstermin dient dazu, die Fragen und Bedenken der Öffentlichkeit zu dem geplanten Neubau der Kernkraftwerke Temelin 3 und 4 zu erörtern. Zu der Veranstaltung ist auch die interessierte deutsche Öffentlichkeit eingeladen. Für die Teilnehmer aus Deutschland steht eine Übersetzung ins Deutsche zur Verfügung.
Mehr Infos

Hier finden Sie Mitfahrgelegenheiten.



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