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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 20. Juli 2012

Keine weiße Weste

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Titel: Im Namen der Mode - MSGwussten Sie, dass

  • der Baumwollanbau für ein einziges T-Shirt bis zu 2000 Liter Wasser  also über 10 Badewannen voll  verschlingt?
  • bei keinem anderen landwirtschaftlichen Anbauprodukt so viele Pflanzengifte eingesetzt werden wie bei der Baumwolle?
  • mittlerweile etwa 75 Prozent der weltweit erzeugten konventionellen Baumwolle von genmanipulierten Pflanzen stammt?
  • der Naturfaseranteil eines vermeintlichen "100-Prozent"-Baumwoll-Shirts in der Regel bei nur 75 Prozent liegt? Die restlichen 25 Prozent der Textilie bestehen aus Farbstoffen, Weichmachern und anderen Chemikalien.
  • eine Näherin in Bangladesch bis zu 14 Stunden täglich an sechs bis sieben Tagen die Woche arbeitet und dafür nur einen Monatslohn von 15 bis 30 Euro erhält?

Wie die Bekleidungsindustrie Menschen und Umwelt ausbeutet und was für öko-faire Alternativen Sie haben, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Münchner Stadtgespräche "Im Namen der Mode" und in unseren neuen FAQs Bekleidung.




Fliegen mit Agrokerosin; Foto: mondstein/AndreasZörb, pixelioGreenwashing Agrokerosin:
Der Hunger fliegt mit

 
Für die Erprobung von Agrokerosin im Luftverkehr wurde Lufthansa jetzt der Umweltpreis der Fachzeitschrift Airline Business verliehen.

Dabei schadet der Agrotreibstoff dem Klima mindestens ebenso stark, wie normales Kerosin. Zudem trägt das „Umweltengagement“ von Lufthansa zum Landgrabbing in Afrika bei: Für den Anbau der Ölpflanzen kaufte das britische Unternehmen Sun Biofuels bereits 2000 Hektar Ackerfläche in Mosambik, einem Land, in dem über 30 Prozent der Bevölkerung unterernährt sind. Vorher hatten Kleinbauern auf der Fläche Lebensmittel angebaut. In „naher Zukunft“ will Sun Biofuels seine Agrospritflächen in Mosambik auf 11.000 Hektar aufstocken.



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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