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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 21. September 2012

Aktion: Gen-Weizen – Nein danke!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Aktion: Gen-Weizen - Nein danke!führende deutsche Gen-Saatgutkonzerne haben es inzwischen eingesehen: Agro-Gentechnik hat in Europa keine Chance.

Einige Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik (IPK) in Gatersleben bleiben aber unbelehrbar. Ab Herbst 2012 wollen sie erneut genmanipulierten Weizen in Üplingen (Bördekreis, Sachsen-Anhalt) freisetzen.

Unter dem Deckmäntelchen der Forschung entwickelt das IPK seit Jahren Gen-Pflanzen mit Millionenbeträgen aus den Taschen der Steuerzahler. Die Pflanzen, die jetzt in Üplingen freigesetzt werden sollen, sind eine Züchtung aus herkömmlichen Qualitäts- und Backweizensorten und Gen-Pflanzen, die so manipuliert wurden, dass sie einen erhöhten Korn- und Protein-Ertrag aufweisen. Die spätere Nutzung als Backgetreide scheint ganz klar das Ziel zu sein. Und damit findet der Gen-Weizen den direkten Weg auf unsere Teller. Der Versuch gefährdet den Weizen, das wichtigste Grundnahrungsmittel in Europa und eine der wichtigsten Nahrungspflanzen weltweit. Lesen Sie hierzu auch die Hintergrundinfos.

Das Umweltinstitut München ruft zu breitem Protest gegen den Anbau von Gen-Weizen auf und startet deshalb die Einwendungsaktion "Gen-Weizen – Nein Danke!". Eine Mustereinwendung zum Unterschreiben haben wir vorbereitet. Einwenden kann jeder und jede, ein Wohnsitz in Üplingen ist keine Voraussetzung.

Senden Sie eine Einwendung eingehend bis spätestens 24. Oktober 2012 an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL):

Schalter zur Aktion



Agrosprit, Quelle: FotoliaAgrosprit – Weniger ist noch zu viel
 
Das Umweltinstitut München und Rettet den Regenwald hatten als erste Umweltorganisationen gegen die Versprittung von Lebensmitteln und die damit verbundene Industrialisierung der Landwirtschaft protestiert.

Nun ist unsere Botschaft endlich angekommen: Die EU-Kommission will nun anstatt zehn nur noch fünf Prozent Agrarkraftstoffe, da diese aufgrund von Landnutzungsänderungen den Klimawandel beschleunigen.  
Österreich hat daher entschieden, E10 nicht einzuführen. Auch Frankreich will die Beimischungsquote von aktuell zehn Prozent Ethanol auf sieben Prozent senken.

Doch weniger ist uns nicht genug. Wir setzen uns weiterhin für die komplette Abschaffung von Agrosprit ein. Hier geht es zu unserer Unterschriftenaktion.



MobilfunkmastPräzedenzurteil: Mobilfunk-Begutachtung des Umweltinstituts höchstrichterlich bestätigt
 
Am 30. August 2012 entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, dass „gemeindliche Standortplanung für Mobilfunkanlagen grundsätzlich zulässig“ ist. Der Streit um eine teilweise errichtete Mobilfunkanlage in der kleinen Gemeinde Uffing am Staffelsee ging durch die Instanzen. Das Umweltinstitut München hatte in einem 120 Seiten umfassenden Gutachten nachgewiesen, dass über einen alternativen Standort eine deutlich bessere Versorgung bei wesentlich niedrigerer Strahlenbelastung möglich ist.

Einer Standortfindung nach Gutsherren-Art hat das Bundesverwaltungsgericht damit eine Absage erteilt – ein gutes Urteil für alle, welche die Diskussionen um die Wahl eines möglichst wenig belastenden Standorts mit der Betreiberseite auf gleicher Augenhöhe führen möchten.

Weitere Infos in der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts und auf www.umweltinstitut.org/standortwahl



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Harald Nestler
Vorstand



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Münchner Klimaherbst 2012 vom 10.10. bis 26.10.

Fachgespräch Pflanzenöl:
"Regionale" Pflanzenölwirtschaft kontra "regionale" Lebensmittelversorgung

18.10., 9-11 Uhr, Bauzentrum München, Willy-Brandt-Allee 10, München
Energieeinsparung hat höchste Priorität. Auch beim Einsatz von Pflanzenöl kann unser sorgloser Energieverbrauch nicht fortgeführt werden. Besonders die Landwirtschaft kann ohne das Hilfsmittel „Motor“ jedoch nicht auskommen. Früher wurden rund 30 Prozent der Erträge als Futter für die Arbeitstiere verbraucht, beim Einsatz von Pflanzenölmotoren werden nur circa fünf Prozent benötigt. Regionale Erzeugung und regionaler Verbrauch machen den Pflanzenöl-Einsatz sinnvoll. Die Frage „Teller oder Tank?“ bleibt aber dennoch heftig umstritten. Antje Wagner, Referentin für Klima und Energie im Umweltinstitut München, wird mit weiteren Fachleuten auf dem Podium diskutieren.

Veranstalter & Anmeldung: Bauzentrum der Landeshauptstadt München
Tel. 089 / 54 63 66-0; bauzentrum.rgu@muenchen.de


Die gekaufte Wahrheit
Wissenschaft im Dienste der Gen-Industrie (Filmvorführung mit Diskussion)

18.10., 19-21 Uhr, münchner zukunftssalon, Waltherstr. 29 Rgb., München
Gen-Pflanzen – die neue landwirtschaftliche Revolution oder das Ende der biologischen Vielfalt auf unserem Planeten? Manipulierte Industriestudien wiegen die Verbraucher in falscher Sicherheit, während kritische Forschung verhindert wird. Wer entscheidet über Wahrheit? Können wir tatsächlich noch von wissenschaftlicher Unabhängigkeit sprechen? Wie nimmt die Gen-Industrie Einfluss auf Politik und Gesetzgebung? Und was bedeutet das für die Zukunft unserer Ernährung?

Brisante Fragen wie diese werden Anja Sobczak, Referentin für Gentechnik beim Umweltinstitut München e.V., Bertram Verhaag, Dokumentarfilmer, DENKmal-Film GmbH, und Dr. Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech e.V., beantworten. Danach erwartet Sie der Film „Die gekaufte Wahrheit“ Bertram Verhaag mit anschließender Diskussion.
Veranstalter & Anmeldung: Umweltinstitut München e.V., Tel. 089 / 30 77 49-0 oder info@umweltinstitut.org


Ökolandbau erleben und verstehen
20.10., 10.30-15 Uhr, Obergrashof, Obergrashof 1, 85221 Dachau
Der Ökolandbau steht als Sinnbild für nachhaltiges Wirtschaften. Schnelle Gewinne auf Kosten von Tieren, Umwelt und nachfolgenden Generationen sind hier tabu. Auf einer Führung über den Obergrashof bei Dachau erleben Erwachsene und Kinder, wie ökologische Landwirtschaft funktioniert. Nach einer Brotzeit mit hofeigenen Produkten erfahren die Besucher bei dem Vortrag „Von grünen Wiesen und glücklichen Kühen“ mehr über die Nebenwirkungen unseres extremen Fleischkonsums. Durch den Tag führen Peter Stinshoff, Geschäftsführer und Gärtner auf dem Obergrashof, Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e. V. und Annette Wächter vom NORD SÜD FORUM München e. V.

Veranstalter & Anmeldung: Umweltinstitut München e.V. und NORD SÜD FORUM München e. V.,  Tel. 089 / 30 77 49 24  oder vs@umweltinstitut.org

Achtung: Am Samstag fahren leider keine öffentlichen Verkehrsmittel zum Obergrashof. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob ein Auto zur Verfügung steht und freie Plätze vorhanden sind, damit wir Fahrgemeinschaften organisieren können.


Alle Veranstaltungen im Rahmen des Münchner Klimaherbst 2012 finden Sie auf www.klimaherbst.de




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