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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 24. August 2012

Allestöter Roundup verbieten – wir machen weiter!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Aktion: Allestöter Roundup verbieten!der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) betont in seinem neuen Umweltgutachten 2012, dass jüngere Studien die bisherige Einschätzung widerlegen, Glyphosat sei weniger gefährlich als andere Herbizide.

Da der Wirkstoff und sein Abbauprodukt immer häufiger in der Umwelt nachgewiesen werden können, sollten diese Ergebnisse bei der Überprüfung von Glyphosat berücksichtigt werden, so die SRU-Wissenschaftler. Und sogar das Umweltbundesamt beurteilt den Einsatz von Glyphosat zur Vorerntebehandlung mittlerweile offiziell als kritisch. (Quelle: NWZonline.de

Flyer Roundup

Leider ignoriert das Bundesverbraucherschutzministerium die bekannten Gefahren von Glyphosat für die Gesundheit von Menschen und Umwelt bisher dennoch. Das Gift sei ja schließlich zugelassen und werde streng kontrolliert.

Doch stimmt das? Tatsächlich werden immer öfter Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln und Gewässern nachgewiesen. Damit muss Schluss sein.

Die Bundesregierung sollte sich endlich für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher stark machen und sich gegen die Agrar-Lobby durchsetzen, die mit den Ackergiften Milliarden verdient und zwar auf Kosten von Mensch und Natur.  

Wir fordern auch weiterhin ein endgültiges Verbot von Roundup und Glyphosat!

Unterstützen Sie unsere Aktion "Allestöter Roundup verbieten!" mit Ihrer Unterschrift  (Unterschriftenliste zum Download) oder schreiben Sie eine Protestmail!

Den Flyer "Allestöter  Roundup und Glyphosat" können Sie hier bestellen.



Aufkleber "Essen statt E10" Tank oder Teller
 
Die extreme Dürre in den USA, die dadurch bedingte großflächig ausfallende Maisernte und der aktuelle Anstieg der Mais- und Sojapreise zeigen überdeutlich, dass die Konkurrenz von Teller und Tank keine Schwarzmalerei von Umweltverbänden ist, sondern traurige Realität.

Auch wenn die ewig Gestrigen wie der neue Präsident des deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, noch immer behaupten, der massive Ausbau der Agrarenergie stände der Welternährung nicht im Weg.

Flyer "Die Lügen der Agrosprit-Lobby"In unserem Kampf gegen die Beimischungsquote für "Biosprit" bekamen wir überraschend einen prominenten Mitstreiter: Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat sich scheinbar auf die Seite der Umweltschützer geschlagen. Nachdem er zuerst forsch verkündete, den Verkauf von E 10 komplett zu stoppen, rudert er inzwischen schon wieder zurück und zielt jetzt auf "flexible Beimischungsquoten" bei Nahrungsmittelknappheit ab.

Das reicht uns nicht! Mit unserer Kampagne „Nein zur „Biosprit“-Lüge!“ fordert das Umweltinstitut München seit Langem die komplette Abschaffung der Beimischungsquote.

Unterstützen Sie die Online-Aktion mit Ihrer Protestmail und bestellen Sie unser Infomaterial sowie unseren neuen Aufkleber „Essen statt E10“.


 Endspurt unserer Sommeraktion!
 
Mitgliederwereaktion Sommer 2012Wenn Sie bis zum 31. August 2012 Förderer des Umweltinstitut München e.V. werden, können Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Hof im Pfaffenwinkel, sowie viele weitere wertvolle Preise gewinnen!

Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden. Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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Good Food March 2012
25. August , 13 Uhr, Odeonsplatz, München 
Good Food MarchDer Good Food March 2012 ist eine europaweite Aktion für eine faire und nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftspolitik.

Mit Fahrrädern und Traktoren geht es im Spätsommer 2012 quer durch Europa bis vor das Europäische Parlament in Brüssel. Die Hauptstrecke führt fast 900 km durch den Süden Deutschlands über Frankreich, Luxemburg und Belgien nach Brüssel. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Routen und Veranstaltungen in Europa geplant. In Brüssel treffen sich dann alle europäischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer um deutlich zu machen, dass wir bei den Entscheidungen zur EU-Agrarpolitik mitreden wollen.

Start: 25. August 2012 in München, Ankunft: 19. September 2012 in Brüssel.

Während der Touretappen finden unterschiedliche Aktionen, wie Demonstrationen, Kundgebungen und Diskussionsveranstaltungen in den Städten und auf dem Land statt. Eine mobile Küche versorgt die RadlerInnen unterwegs mit gutem Essen, gekocht wird mit Lebensmittelspenden und ungenormtem Gemüse. Die ganze Tour kann über das Internet verfolgt werden. Tourdaten und weitere Infos


Kinofilm "Das Ding am Deich - Vom Widerstand gegen ein Atomkraftwerk"
mit anschließender Diskussion

Film Das Ding am Deich29. August, 19.30 Uhr, Neues Arena, Hans-Sachs-Str.7, München
"Das Ding am Deich" ist eine beeindruckende, ergreifende und sehr informative 93-minütige Dokumentation über den Kampf gegen und das Leben mit einem AKW vor der Haustür. Die Filmemacherin Antje Hubert ist ein Jahr lang in die Erinnerungen der widerständigen Anwohnerinnen und Anwohner um das AKW Brokdorf, das kurz nach der Tschernobyl-Katastrophe ans Netz ging, eingetaucht. Sie zeigt ein Stück Geschichte und wie der Widerstand die Menschen verändert hat. Und sie stellt die Frage: Hat sich all das gelohnt?

Anschließend an den Film wird eine Diskussion mit Mitarbeiterinnen des Umweltinstituts München und den Müttern gegen Atomkraft stattfinden.
Infos zur Kinovorführung in München und weiteren Terminen



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