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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 26. Oktober 2012

Aufruf zu Demo am 30.11. in München:
Wir blasen der Gen-Industrie den Marsch

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Patent auf TomateAm 30. November läuft beim Europäischen Patentamt (EPA) in München die Frist für öffentliche Stellungnahmen gegen das Patent der so genannten "Schrumpeltomate" aus. Mit dem Tomaten-Urteil wird entschieden, ob Grundnahrungsmittel patentiert werden dürfen und so das gesetzliche Verbot einer Patentierung von Pflanzensorten und Züchtungsverfahren weiterhin umgangen werden kann, indem bestimmte Eigenschaften als Erfindung und damit als patentierbar gelten.

Aus diesem Anlass ruft ein breites Bündnis aus Verbänden und Organisationen aus Landwirtschaft, Kirche, Umwelt- und Verbraucherschutz, dem sich auch das Umweltinstitut München angeschlossen hat, zu einer Demonstration unter dem Motto „Wir blasen Euch den Marsch“ auf. Der Demonstrationszug beginnt um 11 Uhr am Odeonsplatz und endet gegen 13 Uhr vor dem Europäischen Patentamt mit einer Kundgebung.

BASF, Bayer, Monsanto, Syngenta, KWS und Co. sichern sich mit Patenten auf Pflanzen und Tiere Monopolrechte und machen so fette Geschäfte. Mit ihren Lizenzen wollen sie die gesamte Lebensmittelkette kontrollieren. Verbraucher, Landwirte, Züchter und Lebensmittelhersteller sollen die Zeche zahlen. 2000 Patente auf Pflanzen und 1200 Patente auf Tiere wurden bereits erteilt. Und die Zahl der Patentanträge nimmt stetig zu. Agrogentech-Konzerne drücken gleichzeitig riskante und unzureichend geprüfte Gen-Pflanzen auf den Markt. Damit muss endlich Schluss sein! Wir fordern den Stopp von Zulassungen für genmanipulierte Pflanzen und der Patentierung von Pflanzen und Tieren.

Es ist Zeit zu protestieren:
Gemeinsam blasen wir der Gentechnik-Industrie den Marsch! Informieren Sie Familie, Freunde und Bekannte über die Demo und kommen Sie zahlreich mit Pauken und Trompeten! Weitere Infos



Einwendung gegen Gen-Weizen: Danke für Ihre Unterstützung!
 
Aktion: Gen-Weizen - Nein danke!Die Einwendungsfrist gegen die geplante Freisetzung von Gen-Weizen ist am Mittwoch abgelaufen. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die sich an unserer Aktion beteiligt und eingewendet haben. Ganz besonders bedanken wir uns bei allen, die so zahlreich Unterschriften gesammelt haben. Auch das Umweltinstitut München hat gemeinsam mit weiteren Verbänden eine ausführliche Einwendung geschrieben.

Wir fordern das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) auf, die unnötige und riskante Freisetzung nicht zu genehmigen. Gen-Weizen hat in Brot und Brötchen, Kuchen, Pizza und Nudeln nichts zu suchen. In Kürze wird das BVL seine Entscheidung treffen. Wir bleiben am Ball und halten Sie über den weiteren Fortgang auf dem Laufenden.



Bankenwechselwoche -> Zeit für Krötenwanderungen
 
Logo BankenwechselAm 29. Oktober startet das Bündnis „Bankwechsel Jetzt!“ die Bankenwechselwoche. Gemeinsam fordern vierzehn Organisationen, darunter auch das Umweltinstitut München, Bürgerinnen und Bürger dazu auf, mit allen Konten von den Großbanken wegzugehen. Außerdem informiert das Bündnis über die miesen Geschäfte der Banken, über Alternativen und darüber wie wir uns für ein anderes Bankensystem stark machen können.

Deutsche Großbanken, wie die Commerzbank, bereichern sich auf Kosten der Menschenrechte und der Umwelt, investieren in Ackerland, Atom und Waffen – mit Hilfe des Geldes ihrer Kundinnen und Kunden.

Vom 29. Oktober bis 4. November kommt es zur „Krötenwanderung“ quer durch Deutschland, die ebenfalls in der Bankenhauptstadt startet: Mit Hilfe einer Lichtinstallation werden Kröten auf Bankgebäude projiziert.

Termine:
Montag, 29.10., 11.30 Uhr, Auftaktaktion „Spar Dir das!“
Ort: Commerzbank Tower, Eingang Kaiserplatz, 60311 Frankfurt/Main
Abends folgt die Lichtinstallation „Krötenwanderung“ in der Frankfurter Innenstadt

Alle dezentrale Aktionen im Rahmen der Bankenwechselwoche vom 29.10. bis 4.11. finden Sie auf der Aktionskarte




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Harald Nestler
Vorstand



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