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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Mittwoch, den 27. Juni 2012

Ermüdungsstrategie in Budweis -
Bericht der Erörterung zum Temelín-Ausbau

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Stop Temelín Demo in Budweisder rekordverdächtige Erörterungstermin am 22. Juni 2012 im tschechischen Budweis zum Neubau von zwei Atomkraftwerken am Standort Temelín  dauerte mehr als 17 Stunden am Stück und war nachts um 3 Uhr noch nicht zu Ende. Die Genehmigungsbehörde setzte konsequent auf eine Ermüdungsstrategie.

Bis 16 Uhr waren weder Umweltorganisationen noch private Einwender zu Wort gekommen. Gefühlte 50 tschechische Provinz-Bürgermeister hatten bis dahin ihre Ergebenheits-Adressen an die Betreibergesellschaft abgeliefert.

Podium bei der Erörterung zu Temelín in BudweisIhre Sorgen beschränkten sich überwiegend auf die Bauphase wegen des zu erwartenden Verkehrsaufkommens oder der Lärmbelästigung. Ansonsten lebten sie jedoch gerne nahe der Atomanlage Temelín. Fürchten tue sich hier niemand, so ihre einhellige Meinung.

Die EinwenderInnen waren motiviert vom unbedingten Willen, diesen Anschlag auf die Gesundheit kommender Generationen zu vereiteln.

Zum ausführlichen Bericht der Erörterung in Budweis.




Monsantos Roundup-Gensoja bald auf unseren Äckern?
 
Aktion: Allestöter Roundup verbieten! Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) befürwortet erstmals den Anbau einer genmanipulierten Roundup-Ready-Sojabohne des US-Agrarmultis Monsanto in der EU. Über eine Zulassung können nun die Mitgliedsstaaten abstimmen.

Aufgrund der mangelhaften Sicherheitsprüfung von Gen-Pflanzen hatte sich das Umweltinstitut München gemeinsam mit anderen Verbänden vor Kurzem gegen Neuzulassungen ausgesprochen. Das Umweltinstitut fordert Bundesministerin Aigner nun dringend auf, sich für einen Zulassungsstopp der Gen-Soja einzusetzen.

Gleichzeitig warnen wir erneut vor den Gefahren des Allestöters Roundup, dessen Gebrauch sich durch den Anbau von Gen-Soja in Deutschland und Europa dramatisch erhöhen würde. Denn Monsantos Gen-Soja 40-3-2 ist so manipuliert, dass es den Pestizidregen übersteht. Alle anderen Pflanzen sterben ab. Probleme aufgrund des massiven Gifteinsatzes, die heute schon in den Anbauländern in Nord- und Südamerika existieren, sind dann in Europa vorprogrammiert.

Sagen auch Sie NEIN zu Gentechnik und Roundup und unterstützen Sie unsere Aktion „Allestöter Roundup verbieten!“

Den Flyer „Allestöter – Roundup und Glyphosat“ mit Informationen über die Gefahren von Roundup können Sie als PDF downloaden oder hier bestellen.



 Förderer werden und gewinnen!
 
Mitgliederwereaktion Sommer 2012Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

Hier können Sie schnell und unkompliziert Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand




+ + + Termine + + +

Podiumsdiskussion: Lebensmittelsicherheit in China und Deutschland
9. Juli, 19.30 Uhr, Teehaus Pavillon, Rindermarkt, München
Was essen wir heute? Die Globalisierung bringt Lebensmittel aus aller Welt auf den Tisch. Gleichzeitig besteht Unsicherheit über die Sicherheit und Qualität von Produkten aus Fernost. In der Diskussion mit Lebensmittelimporteuren sollen Fragen zu Herstellungsverfahren, Bioprodukten und der sich wandelnden Esskultur in China und Deutschland beantwortet werden.

Auf dem Podium diskutieren unter anderem: Anja Sobczak, Umweltinstitut München e.V. und Ursula Eichler, Naturkost Ernst Weber.
Veranstalter: Konfuzius Institut München. Mehr Infos



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