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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 27. Juli 2012

Keine Kohlendioxid-Verpressung unter der Nordsee

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Nordsee; Foto: Andreas Locke, Pixeliovor Kurzem hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen, das die Abscheidung und unterirdische Verpressung von CO2 erlaubt (Carbon Dioxide Capture and Storage, CCS). Zwar können die Bundesländer in Zukunft CCS auf ihrem Gebiet verbieten, allerdings erkauften sich die Länder das Verbot mit der Zusage zum „Aufbau einer transeuropäischen Infrastruktur für den Transport von Kohlendioxid in Rohrleitungen“.

Damit könnte CO2 zum Beispiel in den Meeresboden unter der Nordsee gepumpt werden. Dies favorisiert EU-Energiekommissar Oettinger. Auf dem Meer hat nämlich allein die Bundesregierung das Sagen. Zudem sind Bürgerproteste wie Demonstrationen oder Sitzblockaden 20 Kilometer vor der Küste schwer zu organisieren.

Umweltminister Altmaier hält eine Einlagerung von CO2 im Boden gegen den Willen der Bevölkerung für nicht durchsetzbar. Doch die Bundesregierung hofft dennoch, die umstrittene Technik irgendwie und irgendwo durch die Hintertüre einzuführen. Denn CCS ist perfektes Greenwashing für den Bau neuer Kohlekraftwerke. Doch der Klimawandel kann nur verlangsamt werden, wenn wir weniger fossile Energieträger verbrennen. CCS ist gefährlich und sinnlos und sollte daher verboten werden.



Aktion: Kein Gen-Impfstoff für Tiere!Klage gegen Freisetzung eingereicht
 
Die Pläne des niederländischen Pharmakonzerns Intervet, erstmals ein Mittel aus genmanipulierten lebenden Bakterien an Pferden in Deutschland zu testen, sind für dieses Jahr geplatzt. Im bundesweit größten Gestüt des Ex-Springreiters Paul Schockemöhle sollten Fohlen schon ab diesem Frühjahr mit dem riskanten Gen-Impfstoff behandelt werden. Über 400 Einwendungen und fast 27.000 Protestmails im Rahmen unserer Aktion "Kein Gen-Impfstoff für Tiere!" konnten die Genehmigung verzögern und damit für dieses Jahr verhindern.

Jetzt klagt eine betroffene Bürgerin gegen die Freisetzung. Das Umweltinstitut München und der BUND unterstützen die Klage, mit der die skandalöse Bewilligungspraxis des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) endlich auf den juristischen Prüfstand gestellt wird. Es kann nicht sein, dass die wirtschaftlichen Interessen eines Pferdezüchters und eines Pharmakonzerns Vorrang vor dem Schutz der Gesundheit der Bevölkerung haben.

Helfen Sie mit, die Freisetzung zu verhindern und verschicken Sie eine Protestmail!



 Förderer werden und gewinnen!
 
Mitgliederwereaktion Sommer 2012Mit Hilfe unserer regelmäßigen Förderer können wir Projekte und Aktionen gegen Atomkraft, Gentechnik, Agrosprit und für ökologischen Landbau finanzieren. Durch die Mitgliederwerbeaktion wollen wir unsere Basis verbreitern und bekamen dafür wieder eine Reihe attraktiver Preise gestiftet.

Werden Sie bis zum 31. August 2012 Förderer des Umweltinstitut München e.V. und gewinnen Sie einen Kurzurlaub für die ganze Familie auf dem Schallhammer-Bio-Archehof im Pfaffenwinkel, sowie viele weitere wertvolle Preise! Alle neuen Förderer bekommen als Begrüßungsgeschenk eine Einkaufstasche mit unserem Logo – natürlich aus fair gehandelter Biobaumwolle.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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