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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, den 30. März 2012

Umweltinstitut fordert besseren Schutz vor verstrahlten
Lebensmitteln in der EU

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Reis, Grundnahrungsmittel in Japan; Foto: FotoliaJapan senkt die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln. Die neue Regelung soll am 1. April in Kraft treten und vorläufig bis zum 31. Oktober 2012 gelten.

Nach der Katastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr wurde in der EU die so genannte Schubladenverordnung für einen nuklearen Notstand in Kraft gesetzt. Die darin enthaltenen viel zu hohen Grenzwerte wurden erst nach Protesten des Umweltinstitut München zusammen mit der Verbraucher-Organisation Foodwatch an die niedrigeren japanischen Werte angepasst.

Auch jetzt müssen die EU-Grenzwerte für Lebensmittelimporte aus Japan mindestens den neuen, niedrigeren japanischen angeglichen werden.

Das Umweltinstitut fordert außerdem, dass endlich die seit 1986 gültigen Grenzwerte der Tschernobyl-Verordnung  gesenkt werden, die unabhängig von der Katastrophen-Verordnung gelten.

Lesen Sie hierzu unsere aktuelle Pressemitteilung



Illegaler Gen-Mais in Polen
 
Maisfeld, Foto: scx.huDie deutsche KWS Saat AG drängt mit genmanipuliertem Maissaatgut auf den polnischen Markt, obwohl der Verkauf von Gen-Saatgut und der kommerzielle Anbau dort verboten sind.

Erst im August 2011 hatte Polens Präsident Komorowski in letzter Minute den Einzug der Agro-Gentechnik blockiert. Dem Präsidenten wird zwar keine besonders kritische Haltung gegenüber der Gentechnik zugeschrieben, der Großteil der polnischen Bevölkerung lehnt sie jedoch ab.

Trotzdem werden seit vier Jahren etwa 3000 Hektar Gen-Mais illegal in Polen angebaut. Die polnische Regierung hat bisher nicht eingegriffen. Nun plant die KWS offensichtlich den illegalen Anbau auszuweiten und wirbt bei polnischen Landwirten für Gen-Saatgut.

Das Umweltinstitut fordert die KWS Saat AG auf, den Verkauf von genmanipuliertem Saatgut in Polen sofort zu stoppen. Hier finden Sie die Pressemitteilung



Osterhasen würden Bio-Eier kaufen
 
Ostereier; Foto: Rike, pixelioLegehennen fristen in der Käfighaltung ein jämmerliches Dasein und enden nach kurzer Zeit krank und ausgezehrt bestenfalls im Suppentopf. Deswegen kaufen immer mehr Verbraucher Eier aus Boden- und Freilandhaltung. Bei Ostereiern ist für den Verbraucher jedoch oft nicht ersichtlich, aus welcher Haltungsform sie stammen, da eine genaue Kennzeichnung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Bei Bio-Ostereiern ist der Verbraucher auf der sicheren Seite. Das Bio-Siegel garantiert nicht nur eine Freilandhaltung. Auch das Futter muss aus ökologischem Anbau stammen und frei von Gentechnik sein. Wachstums- und leistungsfördernde Stoffe sind verboten. Antibiotika werden nur in Ausnahmen und bei einzelnen erkrankten Tieren eingesetzt. Und es gibt noch einen Pluspunkt: Bei Bio-Ostereiern sind nur natürliche Farbstoffe zugelassen. Konventionelle Ostereier dürfen auch mit chemischen Stoffen eingefärbt werden, die zum Teil allergische Reaktionen auslösen und die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen können.




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