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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 30. November 2012

 Enorme Nachfrage nach Strompreislügen-Flyer

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Stromlügen-Flyerunser Strompreis-Lügen-Flyer wurde bereits 500.000 Mal verschickt. Vielen Dank an alle, die bereits gespendet haben und Flyer verteilen! Wir und vor allem unsere Druckerei wurden von der enormen Nachfrage überrascht. Wir freuen uns, dass die Flyer nun wieder verfügbar sind.

Das Aufdecken der dreisten Lügen der Energiewende-Gegner war höchste Zeit. Die wirtschaftsfreundliche FDP hatte wohl gehofft, mit der einseitig lancierten Debatte um die Strompreis-Erhöhung die Erneuerbaren in Misskredit zu bringen, dadurch verunsicherte Wählerinnen und Wähler zurück zu gewinnen und gleichzeitig den Atomausstieg und die Energiewende zu kippen.

Das wollen wir zusammen mit Ihnen verhindern! Helfen Sie uns weiter, die Flyer zu verbreiten und die Lügen zu entlarven, damit die Energiewende hin zu 100 Prozent erneuerbare Energien zügig umgesetzt werden kann und die EEG-Umlagekosten gerecht verteilt werden!

"Das sabotierte Jahrhundertprojekt"
Unter diesem Titel hat der renommierte Journalist und Leiter Politik und Presse bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Dr. Gerd Rosenkranz, kürzlich dieses Thema verständlich auf den Punkt gebracht. Den Artikel finden Sie in Blätter für deutsche und internationale Politik.

Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:

1. Einen oder mehrere Kartons verteilen
Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.
Wenn Sie keinen ganzen Karton verteilen wollen, können Sie hier auch kleinere Mengen oder anderes Infomaterial bestellen:
Ja ich möchte Strompreislügen-Flyer bestellen!



2. Einen oder mehrere Kartons spenden
Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.
Ja, ich möchte online spenden!



3. Förderer werden
Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer. Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden.
Ja, ich möchte Förderer werden!





LegehennenSprit aus toten Tieren
Agrarkraftstoffe sind klima- und umweltschädlich, diese Erkenntnis ist endlich auch bei EU-Energiekommissar Oettinger angekommen. Doch die richtigen Konsequenzen will er nicht ziehen.

Anstatt den öffentlichen Verkehr auszubauen, Radfahren attraktiver zu machen und Fördergelder für eine umweltfreundliche Infrastruktur bereitzustellen, will er die Autoindustrie mit zwei Milliarden Euro unterstützen und die Entwicklung der so genannten Agrarkraftstoffe der zweiten Generation vorantreiben.

Tote LegehenneDiese sollen unter anderem aus toten Tieren hergestellt werden. Da von vielen Tieren ja nur die Filetteile verarbeitet werden, von Hähnchen z.B. nur Brust und Keule, können die anfallenden Reste dann gewinnbringend und staatlich subventioniert zu Benzin verarbeitet werden.

Gut für die Massentierhalter: Ein Wettrennen um tierische Abfälle wird deren Preise in die Höhe treiben und ein interessantes Zusatzeinkommen für die Mäster darstellen.

Gut für die Autoindustrie: Weniger Autofahren und andere Mobilitätskonzepte rücken so nicht in den Fokus der Politik.

Schlecht aber für Mensch und Umwelt: Denn Agrarkraftstoffe der zweiten Generation, also z.B. aus Stroh oder tierischen Fetten, sind nicht besser als herkömmlicher Agrosprit. Die Produktionsverfahren sind aufwändig und energieintensiv, die Rohstoffe ebenso wie Lebensmittel nur in begrenzten Mengen vorhanden. Wenn wir es mit dem Klimaschutz ernst meinen, müssen wir vor allem den Straßenverkehr deutlich reduzieren. (Fotos: Peta Deutschland, Pixelio)

Unterstützen Sie unsere Unterschriften-Aktion „Nein! zur Biosprit-Lüge!“ 



Aktion bis 31. Dezember: Dokumentarfilm für neue Fördermitglieder
Die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. Mit Ihrer Hilfe finanzieren wir Projekte und Aktionen für die Energiewende und den ökologischen Landbau, gegen Atomkraft, Gentechnik und Agrosprit.

Wer bis 31. Dezember 2012 Fördermitglied wird, darf sich eine der spannenden Dokumentationen von Bertram Verhaag aussuchen, zum Beispiel:

DVD: Gekaufte Wahrheit

Gekaufte Wahrheit (Film 2)
Árpád Pusztai und Ignacio Chapela sind bedeutende Wissenschaftler. Doch beide sind gefährdet, weil sie die Mächtigen in Forschung und Industrie kritisieren. 95 Prozent der Forscher im Bereich Gentechnik werden von der Industrie bezahlt. Kann die Öffentlichkeit den Wissenschaftlern noch trauen?

Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

Demo: Wir haben die Agrarindustrie satt!Demo: „Wir haben die Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“
19. Jan. 2013, Berlin; Auftakt 11 Uhr: Washingtonplatz, 12 Uhr: Demozug zum Kanzleramt
Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: In immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Es ist Zeit für eine Wende!

Die Landwirtschaft befindet sich in Deutschland, Europa und weltweit in einem tiefen Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen
  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren
  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja
  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden
  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen! Kommen Sie zur Demo! Mehr Infos



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Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: In immer mehr Tierfabriken wird der Tierschutz verletzt und gefährliche Antibiotikaresistenzen entstehen. Bauernhöfe sterben und Landschaften „vermaisen“. Mehr Pestizide lassen weltweit die Bienen sterben und die Artenvielfalt nimmt rapide ab. Die Spekulation mit Lebensmitteln und Land verschärft den Hunger in der Welt. Dafür landet immer mehr Getreide im Tank statt auf dem Teller. Es ist Zeit für eine Wende!

Die Landwirtschaft befindet sich in Deutschland, Europa und weltweit in einem tiefen Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

·         Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen

·         Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden

·         weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren

·         Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja

·         Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden

·         Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen! Kommen Sie als VerbraucherInnen zur Demo! Bäuerinnen und Bauern setzt mit Euren Traktoren ein bäuerliches Zeichen! ImkerInnen und GärtnerInnen seid in Eurer Berufskleidung mit dabei! Mehr Infos


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