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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 05. Juli 2013

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Die Lügen der Agrarlobby

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Agrarlügenflyertäglich werden wir beim Lebensmitteleinkauf von der Industrie belogen und betrogen.

Irreführende Werbung mit Hochglanzbildern von Blumenwiesen und glücklichen Tieren sowie mangelnde und unverständliche Kennzeichnungen machen es den Konzernen einfach, ihre ungesunden Billig-Produkte mit satten Gewinnen zu verkaufen.

Die traurige Realität der Lebensmittelproduktion sieht anders aus:

  • Mit Pestizid- und Antibiotikarückständen verseuchte Lebensmittel
  • Tonnenweise genmanipuliertes Soja für Tierfutter
  • Riesige Monokulturen statt Artenvielfalt
  • Marktmonopole, Preiskämpfe und Höfesterben

Damit muss Schluss sein! Wir lassen uns nicht weiter für dumm verkaufen. Die Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft muss endlich der Forderung der Verbraucher nach einer ökologischen, tierfreundlichen, regionalen und sozial verträglichen Produktion nachkommen.

Lesen Sie jetzt die ausführlichen Argumente gegen die Lügen der Agrarlobby!

Beteiligen Sie sich an unserer Agrar-Infokampagne und bestellen und verteilen Sie Flyer, spenden Sie einen oder mehrere Kartons oder werden Sie Fördermitglied des Umweltinstitut München!


Sie haben drei Möglichkeiten, diese Aktion zu unterstützen:


1.) Agrarlügenflyer verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen.




2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.




3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Förderer.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.



Wenn auch Sie die Lügen der Agrarlobby satt haben, dann kommen Sie zur großen „Mir hams satt“-Demonstration am 13. Juli in München. Bitte unterstützen Sie uns bei der Mobilisierung und fordern Sie kostenloses Demomaterial an. Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.

Für die Veranstaltung sucht das Umweltinstitut München noch dringend engagierte HelferInnen, die uns als OrdnerInnen und beim Verteilen von Infomaterial unterstützen. Bitte kontaktieren Sie uns dazu unter demo@umweltinstitut.org oder telefonisch unter 089/307749-0.



Mieser Trick bei der Atommüll-Entsorgung

Atommüll-Fässer

Im Forschungszentrum Jülich ist die Genehmigung für die Zwischenlagerung des Atommülls am 30. Juni 2013 abgelaufen. Da das Forschungszentrum die Nachweise zur Erdbebensicherheit für sein Zwischenlager nicht beibringen konnte, wird es eng für den dort gelagerten hoch radioaktiven Atommüll.

Das Bundesamt für Strahlenschutz versagt deshalb die Verlängerung der Genehmigung. Die zuständige Länder-Atomaufsicht, das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, hat nun eine weitere Aufbewahrung bis zum Ende des Jahres angeordnet. Angedacht war schon länger, dass dieser gefährliche Atommüll in die USA verbracht werden soll.

 

Diese Option ist nun offenbar in letzter Minute in das "Standortauswahlgesetz" aufgenommen worden: Das Gesetz zur Endlagersuche schließt zwar eine "Verbringung radioaktiver Abfälle einschließlich abgebrannter Brennelemente zum Zweck der Endlagerung außerhalb Deutschlands" aus. Es bezieht sich aber ausdrücklich auf eine EU-Richtlinie, in der Abfälle aus Forschungsreaktoren von der nationalen Entsorgungspflicht ausgenommen sind. Und damit ist ein Schlupfloch für Forschungsreaktoren geöffnet, ihren Atommüll ins Ausland zu transportieren.

Derweil rühmen sich alle Parteien im Bundestag, außer den Linken, die das Gesetz gemeinsam beschlossen haben, dass sie den Atommüllexport erfolgreich verhindert hätten. Diese Form des legalen Atommüllexports ist sogar den Grünen bei ihrer Zustimmung zum Gesetz anscheinend entgangen.




Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand



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Global denken – lokal essen: Was können wir Verbraucher beitragen?

Montag, 08. Juli 2013, 19:30 Uhr

Stadthalle Penzberg (kleiner Saal), Stadthallenplatz 2, 82377 Penzberg

Veranstalter des Themenabends: Bündnis 90/Die Grünen

Vortrag von Melanie Eben, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e.V.

Lebensmittelskandale, Gentechnik und quälerische Massentierhaltung haben das Vertrauen in die konventionelle Landwirtschaft erschüttert.

Was wir Verbraucher beitragen können, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, die vereinbar ist mit Verbraucherinteressen, dem Wasserschutz, dem Erhalt der Artenvielfalt und der Bodenqualität, die aber auch Wertschöpfung in den ländlichen Regionen schafft.

Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

Freitag, 12. Juli 2013, 12:15 Uhr

Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32,
81825 München

Vortrag des Umweltinstitut München

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e.V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss.

Der Eintritt ist frei.


Mir hams satt! - Großdemo in München

Mir hams satt Banner

Sa, 13. Juli 2013, 11:00 Uhr Odeonsplatz, 12:15 Uhr Demonstrationszug zur Staatskanzlei und Abschlusskundgebung

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz- und kritischen Bauernverbänden sowie verkehrspolitischen Initiativen eine Großdemonstration in München.

Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur! Mit der Demo wollen wir unsere gemeinsamen Forderungen in Richtung Landes- und Bundespolitik laut und deutlich machen.

Damit auch in München Tausende von Menschen aus ganz Bayern auf die Straße gehen, brauchen wir Ihre Unterstützung:

•  Kommen Sie am 13. Juli auf den Odeonsplatz!
•  Bestellen Sie Demo-Mobilisierungsmaterialien!
•  Verteilen Sie Demo-Flyer und Plakate im Bioladen oder Supermarkt, in Banken, Büchereien, bei Nachbarn - einfach überall, wo es möglich ist!

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.


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