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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 06. September 2013

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Umwelt kein Thema - ab der nächsten Legislaturperiode essen wir Geld!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

haben Sie es auch schon bemerkt? Beim Umwelt- und Naturschutz, bei der Lebensmittelproduktion, in der Landwirtschaft, ja sogar beim Tierschutz ist offensichtlich alles in Butter.

Denn diese Themen kommen in den oft peinlichen Wahlkampfsendungen unserer Fernsehsender überhaupt nicht vor. Einzig die Energiewende wird angesprochen - natürlich nur wegen des Strompreises. Diesen Wahlkampf dominieren ausschließlich Themen, die sich um Geld, Vermögen, Steuern und Sozialleistungen drehen.

Wir fordern die Parteien auf, den Wählerinnen und Wählern ihre Lösungen für gesunde Lebensmittel, nachhaltige Landwirtschaft und einen wirksamen Umwelt- und Naturschutz darzulegen. Schreiben Sie Ihren Kandidaten und fragen Sie nach, warum diese Themen nicht vorkommen.

Wenn Sie wollen, dass Umweltschutz weiterhin eine Lobby hat, unterstützen Sie unsere Arbeit: Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie sich eine attraktive Prämie aus unserem Programm. Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Prämien

Mit Ihrer Hilfe finanzieren wir als unabhängiges Institut Projekte, Aktionen und Studien zur Bewahrung einer gesunden und lebenswerten Umwelt. Schwerpunkte unserer Arbeit sind unter anderem Atomkraft, Gentechnik, Ökolandbau und Energie.

Die regelmäßigen Beiträge unserer Unterstützerinnen und Unterstützer ermöglichen die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V.

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Erfrorener Super-GAU für Olympia

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FukushimaDer AKW-Betreiber Tepco ist unfähig, die Lecks in Fukushima in den Griff zu bekommen. Die radioaktive Strahlung ist inzwischen auf 2200 Millisievert pro Stunde gestiegen, das sind 2,2 Sievert pro Stunde – für einen ungeschützten Menschen eine tödliche Dosis.

Die japanische Regierung greift nun direkt ein und will viel Geld für Sicherungsmaßnahmen investieren. Tepco ist längst pleite und mit seinen Schlampereien keine wirkliche Hilfe bei der Katastrophenbekämpfung. 360 Mio. Euro sollen für eine unterirdische Barriere, eine Wand aus vereistem Erdreich, investiert werden, damit das radioaktive Wasser nicht mehr ins Meer fließen kann.

Wer glaubt, dass die Regierung in Japan nun endlich die Katastrophe erkennt und wirksam bekämpft, irrt sich. Diese Maßnahme dient einzig der Olympiabewerbung Tokios für 2020; dabei hätte Japan in Fukushima genügend Herausforderungen, als dass es noch ein globales Sport-Event mit irrsinnigen Infrastrukturmaßnahmen mit entsprechenden Kosten bräuchte.

Das Vorhaben "vereister Schutzwall" ist eine weitere hilflose experimentelle Aktion, wo einzig der enorme Energieverbrauch sicher ist. Erst im Frühjahr 2015 soll die Eiswand fertig sein, dabei weiß man schon heute nicht mehr, wohin mit dem verstrahlten Wasser, das täglich tonnenweise anfällt. Also: keine Entwarnung in Sicht.



Fracking und das Sterben der Fische

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Blackside DaceDie lange Liste der Umweltkatastrophen durch Fracking bekommt einen weiteren, traurigen Eintrag: Im US-Bundesstaat Kentucky haben Fracking-Chemikalien einen See verseucht und ein Massensterben unter der dortigen Fischpopulation hervorgerufen. Betroffen ist die ohnehin schon als gefährdet eingestufte Art der "blackside dace", einer seltenen Unterart der Karpfenfische, die lediglich in drei amerikanischen Bundesstaaten vorkommt.

Fracking-LügenAls Grund geben die Behörden an, dass die beim Fracking eingesetzten Chemikalien unsachgemäß entsorgt worden seien, der See sei daraufhin mit Metallen und Säuren kontaminiert worden. Wie so oft wird die Schuld einem Subunternehmer zugeschoben.

Dass beim Fracking schwere Umweltschäden von Kontaminationen bis hin zu Erdbeben offenbar nicht zu vermeiden sind und systematisch vorkommen, sollte die Politik auch hierzulande zum Umdenken bewegen.

Wir fordern die Bundesregierung vor und nach der Wahl dazu auf, Fracking in Deutschland zu verbieten! Sogar in einer Umfrage auf der Homepage der FDP, die Fracking gerne erlauben möchte, sprechen sich 95 Prozent der Befragten für ein generelles Verbot aus.

Schon fast 50.000 Menschen haben sich an unserer Onlineaktion "Fracking verbieten!" beteiligt. Es wird Zeit, dass die Politik den Bürgerwillen ernst nimmt, das veraltete und undemokratische Bergrecht reformiert und Fracking gesetzlich verbietet.

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Wie wir die Lügen der Erdgaslobby ausführlich widerlegen, können Sie hier nachlesen.

Werden Sie jetzt Teil unserer Infokampagne, indem Sie Flyer verteilen, einen oder mehrere Info-Kartons spenden oder Fördermitglied werden.

Zur Infokampagne



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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Gentechnikfreie Lebensmittel -
Ilse Aigners  wahre Rolle  in Bayern, Berlin und Brüssel

Dienstag, 10. September 2013, 20 Uhr

Gasthof Bräuwirt, Marktplatz 3,  83714 Miesbach

Am 11.09. kommt Angela Merkel zu Ilse Aigner nach Miesbach. Um die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass Agrarministerin Aigner und die CSU in Bayern, Berlin und Brüssel trotz polternder Rhetorik eine äußerst industriefreundliche und verbraucherfeindliche Politik betreiben, findet am Vorabend eine Informationsveranstaltung statt.

Unter Anderen werden sprechen:

Walter Haefeker, Präsident der EU-Erwerbsimker
Christiane Lüst, Aktion GEN-Klage
Harald Nestler, Vorstand Umweltinstitut München e. V.
Manfred Burger, Bund Naturschutz Kreisgruppe Miesbach
Josef Feilmeier, Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
 
Rückfragen an
Christiane Lüst & Walter Haefeker
Tel.:  089 / 893 11 054


12. Nacht der Umwelt - Die lange Nacht der Umweltfilme

Freitag, 13. September 2013, ab 17.00 Uhr

Werkstatt-Kino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München

Auch dieses Jahr lädt das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München zusammen mit vielen Kooperationspartnern zur Nacht der Umwelt ein. Einmal mehr erwarten die Besucher viele spannende, unterhaltsame und informative Veranstaltungen für kleine und große Umweltinteressierte.

Das Umweltinstitut München e.V. veranstaltet in diesem Jahr die Lange Nacht der Umweltfilme. Über das genaue Programm wird im Vorfeld auf unserer Homepage www.umweltinstitut.org informiert.

Alle Veranstaltungen finden Sie im offiziellen Programm der Nacht der Umwelt 2013 (PDF)


Streetlife-Festival und BioErleben

Samstag, 14. September - Sonntag, 15. September 2013

Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße, München

Seit dem Jahr 2000 informiert das Streetlife-Festival anlässlich des europaweiten autofreien Tages in München an verschiedenen Orten auf entspannte Art über nachhaltige Mobilitätsformen und alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums.

Auch dieses Jahr stellen sich wieder zahlreiche Vereine und Verbände mit Informationen und Mitmachaktionen vor, spielen Bands auf mehreren Bühnen und bieten Gastronomiebetriebe ihre Schmankerl an.

Im Rahmen von "BioErleben" können die Besucher am Odeonsplatz ganz ökologisch Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und einen BIOMarkt inkl. Streichelzoo mitten im verkehrsberuhigten München genießen. Auch das Umweltinstitut München ist mit einem Infostand zu den Themen Gentechnik, Ökolandbau und Agrokraftstoffe sowie einem spannenden Getreiderätsel für kleine und große Bio-Fans dabei.

Der Eintritt ist frei.

www.streetlife-festival.de

www.bioerlebenmuenchen.de


Ökologisches Hoffest auf dem Gut Riem

Sonntag, 22. September 2013, 10:00 - 18:00 Uhr

Städtisches Gut Riem, Isarlandstr. 1, S-Bahn Haltestelle Riem (S2)

Seit 1998 findet das ökologische Hoffest auf dem Gut Riem statt. Reichhaltige Schmankerl und Leckereien aus der Bio-Landwirtschaft, wertvolle Informationen über Ökologie, Landwirtschaft und Klimaschutz oder die Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien und nicht zuletzt ein Vielerlei an kunsthandwerklichen Produkten bietet das Fest.

Weitere Informationen

Uranium Filmfestival München

Donnerstag, 26. September - Sonntag, 29. September 2013

Das Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich der gesamten Atomkette gewidmet hat: Vom Uranbergbau bis zum Atommüll; von Hiroshima bis Falluja, von Tschernobyl bis Fukushima.

Das Film Festival will zum einen zur Aufklärung über atomare und radioaktive Gefahren beitragen und zum anderen neue unabhängige Produktionen zu diesem, für Gegenwart und Zukunft der Menschheit wichtigen Thema anregen.

Insgesamt 44 Filme - Dokumentar-, Spiel-, Experimental- und Trickfilme, neue Komödien und Science Fiction - hat das 2011 in Rio de Janeiro gegründete Uranium Film Festival für sein Debüt in München aus 14 Ländern ausgewählt. Filmemacher, Produzenten & Regisseure aus Deutschland, Italien, Japan, Russland und den USA werden dabei sein.

Das detaillierte Programm des Festivals können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Das Umweltinstitut München ist Unterstützer des Uranium-Filmfestivals.

www.uraniumfilmfestival.org


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