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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 06. Dezember 2013

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Den Agrosprit-Wahnsinn beenden!

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Agrosprit-Lügen-Aktionam 12. Dezember entscheiden die EU-Staaten, ob die europäische Gemeinschaft weiterhin Agrartreibstoffe fördert.

Zuvor hatten der Umweltausschuss des EU-Parlaments, das Parlament selbst und die Botschafter der EU-Staaten sich für eine Deckelung des Agrosprit-Anteils an den EU-Verkehrszielen ausgesprochen. Es ist zwar zu erwarten, dass der Ministerrat sich dieser Forderung anschließt, die Obergrenze wird aufgrund der massiven Lobbyarbeit der Industrie aber wohl sehr hoch ausfallen.

Das reicht nicht! Wir fordern ein komplettes Ende des Beimischungszwanges. Agrartreibstoffe verursachen Hunger, Landraub und massive Umweltschäden, besonders wenn sie aus Nahrungsmittelpflanzen stammen. Die Klimabilanz von Treibstoff aus Energiepflanzen ist aufgrund der sehr aufwändigen Herstellung je nach Ausgangsstoff kaum besser oder sogar schlechter als die von fossilen Kraftstoffen. Agrosprit führt zu einer monokulturellen Landwirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze, anstatt sie zu schaffen.

Schon 50.000 Menschen forderten im Rahmen unserer Online-Aktion zur "Biosprit"-Lüge ein Ende des Agrospritwahnsinns. Machen auch Sie mit und schreiben Sie noch heute eine E-Mail an Bundesumweltminister Altmaier!

Zur Onlineaktion



Bayern: Schon wieder Ausstieg aus dem Atomausstieg?

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PinocchioDer Koalitionsvertrag der neuen Regierung ist noch nicht einmal beschlossen, da kommen schon wieder Unkenrufe aus der bayerischen Wirtschaftslobby: Die geplante Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld in 2015 gefährde die bayerische Versorgungssicherheit. Da müsse man schon als Plan B eine Verlängerung der Laufzeit einkalkulieren. Ein dreister Versuch, den Atomausstieg ein weiteres Mal zu kippen!

Ministerpräsident Seehofer äußerte sich zwar verärgert über den Vorstoß und auch die neue bayerische Wirtschaftsministerin Aigner widersprach umgehend.

Doch auch das radikale Abwürgen der Windkraft in Bayern, die Herr Seehofer durchgesetzt hat, verheißt nichts Gutes. Ebenso das Beharren der bayerischen Regierung, die geplante Leistungserhöhung des AKW Gundremmingen zu genehmigen. Beides deutet in Richtung Laufzeitverlängerung, denn eine teure Umrüstung für nur ein paar Jahre Restlaufzeit würde sich kaum lohnen.

Warum der Atomausstieg keinen Aufschub mehr duldet, erfahren Sie in unserer Atom-Infokampagne.



TTIP: US-Agrarindustrie möchte uns unbedingt Klonfleisch verkaufen

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Freihandelsabkommen verhindern!

Wenn es nach der US-amerikanischen Lebensmittelindustrie gehen soll, dann kommt das geplante Freihandelsabkommen gerade richtig – soll doch ein neuer Absatzmarkt geschaffen werden für „Agrarprodukte, die mit Hilfe von Wachstumshormonen oder gentechnisch veränderten Organismen erzeugt wurden".
Dies betonte John Brook, Regionaldirektor der US Meat Export Federation (USMEF) letzte Woche auf einem Treffen des Deutschen Raiffeisenverbandes in Münster.

Er kritisierte, dass sich die EU zu unflexibel verhalte. Sollte nämlich der Landwirtschaftsbereich auf Wunsch der Europäer aus den Verhandlungen ausgeklammert werden, könnte das Abkommen mit den USA komplett platzen, da mehrere einflussreiche Bundesstaaten im US-Kongress dann bei der Abstimmung ihre Stimme verweigern würden.

Denn gerade der Agrarsektor steht für die USA ganz oben auf der Agenda, da durch das transatlantische Abkommen der Export von genmanipulierten Nahrungs- und Futtermitteln in die EU erleichtert und so das US-Exportvolumen erheblich beflügelt werden würde.

Innerhalb weniger Tage haben über 20.000 Menschen unseren Appell für einen sofortigen Stopp der Verhandlungen unterzeichnet. Machen auch Sie mit!

Onlineaktion


Auf unserer Website finden Sie ausführliche Hintergrundinformationen zum geplanten Freihandelsabkommen.

Hier können Sie die gemeinsame Presseerklärung des Aktionsbündnisses zur Verhinderung des Freihandelsabkommens lesen.


Jetzt Fördermitglied werden und Kurzurlaub im Bio-Hotel gewinnen

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Landhotel

Das Umweltinstitut München verlost einen Kurzurlaub für zwei Personen im Bio-Landhotel "Zur Scheune" an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie haben drei Möglichkeiten, an der Verlosung teilzunehmen:

  • Sie werden bis zum 31.12.2013 Fördermitglied
  • Sie sind bereits Fördermitglied und erhöhen Ihren Beitrag
  • Sie bewegen einen Mitmenschen dazu, ebenfalls Fördermitglied zu werden

Erleben Sie einige romantische Tage an der Müritz: Unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren und Wanderungen (z.B. an der Müritz, im Müritz-Nationalpark oder im Land Fleesensee). Danach bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die Scheune Bollewick mit den vielen Handwerksläden oder den einen oder anderen Saunagang und eine entspannende Massage im Biohotel...

Für die kostenlose Bereitstellung des Hauptgewinns bedanken wir uns herzlich beim Bio-Hotel "Zur Scheune".

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand


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Wir haben es satt!
Bundesweite Demonstration am Samstag, 18. Januar 2014 in Berlin

Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bäuerinnen und Bauern, Verbraucherinnen und Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch. Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!

Dafür braucht es unseren Protest! Am 18. Januar 2014 werden wir für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft mit vielen Tausend Menschen in Berlin auf die Straße gehen.

Programm:

  • 8 Uhr Bauernfrühstück in der Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43
  • 9 Uhr Traktorenzug vom Ostbahnhof zum Potsdamer Platz
  • 11 Uhr Auftaktkundgebung zur Demonstration. Ort: Potsdamer Platz
  • 12 Uhr Demonstration zum Kanzleramt, anschließend Abschlusskundgebung
  • 14.30 Uhr Politischer Suppentopf: Aufwärmen – Vernetzen – Diskutieren bei Essen, heißen Getränken und Kultur

Weitere Informationen und detaillierter Ablaufplan

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Wir suchen Verstärkung:
Referent/in und Campaigner/in für Gentechnik in der Landwirtschaft


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