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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 8. Februar 2013

Umweltinstitut präsentiert Film "Water Makes Money" in München 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Film: Water Makes Moneydas Lebenselixier Wasser wird zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen. Der Film „Water Makes Money“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz zeigt, dass dies nicht nur ein Problem für „Entwicklungsländer“, sondern auch für Industriestaaten ist. Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen große Wasserkonzerne wie Veolia oder Suez an die Tür. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch Korruption.

Offenbar trafen die Macher des Films mit ihrer Anschuldigung ins Schwarze, so hat der Konzern Veolia  Klage gegen kritische Aussagen im Film eingereicht. Am 14. Februar beginnt die Gerichtsverhandlung in Paris. Unter Umständen drohen Zensur oder gar ein Verbot des Films.

Wir sagen „jetzt erst recht“ und laden Sie zusammen mit dem Oekom e.V. und dem Slowfood Convivium München herzlich zur kostenlosen Filmvorführung von „Water Makes Money“ ein.  

Termin: 18. Februar 2013, 19 Uhr
Ort: Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29 Rgb., München, U Goetheplatz

Im Anschluss an den Film diskutieren mit dem Publikum: Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Anja Sobczak, Referentin für Landwirtschaft im Umweltinstitut München e.V., Dr. Rupert Ebner, Vorstand Slow Food Deutschland/Convivium-Leiter München und Erich Brändle, Gewerkschaftssekretär Ver- und Entsorgung ver.di. Mehr Infos

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Die Strompreis-LügenDas Ende der Wende?

Die Energiewende steht auf der Kippe. Die von Energiekonzernen, Verbraucherzentralen und der Regierungskoalition forcierte Strompreisdebatte erweckt den Eindruck, die erneuerbaren Energien seien teurer Luxus.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Erneuerbare werden immer billiger, die Preise für fossile Energie dagegen explodieren geradezu. Selbst der Preis für Kohle hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Doch während die extremen Preisanstiege für Kohle, Heizöl und Erdgas in der öffentlichen Diskussion komplett unter den Tisch fallen, wird die EEG-Umlage zum Problem stilisiert.

Die von Bundesumweltminister Altmaier vorgeschlagene „Strompreisbremse“ ist falsch, populistisch und in dieser Legislaturperiode sowieso nicht realisierbar. Nur eines erreicht Altmaier mit seiner Idee: Er verunsichert all jene, die in erneuerbare Energien investieren wollen. Die echten Probleme der Energiewende geht er nicht an: den notwendigen Bau von Speichern und flexiblen Gaskraftwerken und einen Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Altmaier muss sich entscheiden: Überlässt er der FDP und ihrer kurzfristigen Lobbypolitik das Feld, oder setzt er sich fern von populistischen Lügen für eine gerechte und nachhaltige Energiewende ein.

Unterstützen Sie unsere Info-Kampagne zu den Strompreis-Lügen.



Lippenstift mit Nanopartikeln?Nanomaterialien – gefährliche Winzlinge

Ob Kosmetika, Bekleidung oder Lebensmittel  Nanomaterialien werden schon jetzt in vielen Alltagsprodukten eingesetzt. Mangels Kennzeichnungspflichten können wir jedoch nur raten, wo überall die winzigen Partikel drin stecken. Ein Skandal, weisen doch zahlreiche Studien auf die hohen ökologischen und gesundheitlichen Risiken von Nanomaterialien hin.

Doch während die Bundesregierung jedes Jahr mehrere Hundert Millionen Euro für die Erforschung und Entwicklung der Nanotechnologien ausgibt, fließt nur ein Bruchteil der Fördersummen in die Sicherheitsforschung. Im Zeitraum 2009 bis 2012 waren es gerade mal sechs Prozent.

Immerhin müssen ab Juli 2013 Kosmetika gekennzeichnet werden, wenn sie Nanomaterialien enthalten. Eine Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel soll erst Ende 2014 folgen.

Mehr Informationen zu den Anwendungsbereichen, Regulierungen und Risiken der Nanotechnologien finden Sie in unserer neuen FAQ-Rubrik Nanotechnologien



Film Climate CrimesFilmtipp: Climate Crimes
Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes

In seiner aufrüttelnden Dokumentation „Climate Crimes“ entlarvt der Journalist Ulrich Eichelmann schwerste Umweltsünden im Namen des Klimaschutzes. Sein Filmprojekt ist eine Reise zu den Tatorten der grünen Energien mit erschreckendem Ergebnis. Wasserkraftwerke, Biodiesel- und Biogasproduktion drohen selbst die letzten Juwelen des Planten zu vernichten.

Die TV-Version zum Film mit dem Titel „Die Akte Klima“ ist noch bis 12. Februar 2013 in der ORF-Mediathek zu sehen. Die DVD zum Film können Sie hier bestellen.



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Harald Nestler
Vorstand



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Ist Energie Luxus? Das Märchen vom Strompreis
Zusammenhänge zwischen EEG-Umlage, Strompreis und Energiewende
20. Feb. 2013, 19 Uhr, Stadthaus N1, Paradeplatz, 68161 Mannheim
Mit verzerrten Kostenargumenten wird gegen die Energiewende Stimmung gemacht. Die Bundesregierung lamentiert über hohe Strompreise, unterstützt aber gleichzeitig die ungerechte und unsoziale Umverteilung der Energiekosten. Immer mehr Unternehmen sind von der solidarischen Finanzierung der Energiewende befreit. Die privaten Haushalte sollen deren Rechnung übernehmen.
Antje Wagner, Referentin für Energie und Klima im Umweltinstitut München e.V., erklärt die Zusammenhänge rund um Strompreis, EEG-Umlage und Energiewende.
Veranstalter: 100 Pro Energiewende

Demo: Fukushima ist überallDemo: Fukushima ist überall
AKWs JETZT ABSCHALTEN!
9. März 2013, in ganz Deutschland und weltweit
Zum zweiten Jahrestag des Super-GAUs von Fukushima und sechs Monate vor der Bundestagswahl, wollen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Atomkraft setzen, an dem niemand vorbei kann. Bundesweit und in Nachbarländern wird es dazu viele große Aktionen geben. Das Umweltinstitut beteiligt sich an der Demo in Günzburg nahe des AKW Gundremmingen mit einem eigenen Infostand. Mehr Infos


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