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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 09. August 2013

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Kein Körnchen Wahrheit - Die Lügen der Agrospritlobby

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Agrosprit-LügenAgrosprit erfüllt nicht, was er verspricht: Die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Im Gegenteil - durch indirekte Landnutzungsänderungen werden für den Anbau von Energiepflanzen gigantische Regenwaldflächen gerodet und Moore trockengelegt. Daraus resultieren schwere Schäden für die Umwelt und biologische Vielfalt, die Klimabilanz ist noch schlechter als die von fossilen Kraftstoffen.
Auch hierzulande entstehen durch den Agrosprit- und Biogasboom lebensfeindliche Monokulturen in Form von riesigen Mais- und Rapsfeldern.

Die Menschen im globalen Süden werden durch die Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau zusätzlich in ihrer Ernährungssicherheit gefährdet - Agrosprit verschärft die Hungerkrise weltweit.

Mensch und Natur leiden unter dem ständig steigenden Einsatz von Agrartreibstoffen.
Dennoch hält die EU wider besseren Wissens an der Förderung und am Einsatz der "Bio"-Kraftstoffe fest: Der Umweltausschuss des EU-Parlamentes sieht weiterhin eine Beimischungsquote von zehn Prozent für regenerative Energien im Transportsektor vor. Davon sollen in Zukunft 5,5 Prozent aus Agrartreibstoffen stammen.

Damit muss Schluss sein! Wie wir die Lügen der Agrospritlobby ausführlich widerlegen, können Sie hier nachlesen.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion zur "Biosprit"-Lüge und werden Sie
Teil unserer Infokampagne, indem Sie Flyer verteilen, einen oder mehrere Info-Kartons spenden oder Fördermitglied werden.


Sie haben drei Möglichkeiten, die Kampagne zu unterstützen:


1.) Agrospritlügen-Flyer verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen. Ein Aktions-Paket beinhaltet wahlweise 900 Agrosprit-Lügenflyer oder 600 Lügenflyer und 200 Faltblätter "Hungrige Spritfresser".

Button Flyer bestellen


2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

Button Online spenden


3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden.
Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie.


Button Förderer werden



Fukushima und kein Ende

Fukushima

Quelle: Wikimedia Commons | Digital Globe

Wenn der japanische AKW-Betreiber Tepco eine "ernsthafte Entschuldigung" anbietet, muss das Problem riesengroß sein. Und erst recht, wenn die atomfreundliche japanische Regierung selbst Maßnahmen ergreift, weil Tepco ihrer Meinung nach "überfordert", sprich unfähig ist.

Das Problem sind hunderte Tonnen radioaktiv verseuchtes Grundwasser, die täglich illegal in den Pazifik fließen. Dies wurde erst im Juli von Tepco eingeräumt, obwohl erste Berichte darüber bereits im April diesen Jahres öffentlich wurden. Das verseuchte Wasser ins Meer zu leiten, wurde Tepco aufgrund massiver Beschwerden der Fischer aber untersagt.

Der Grundwasserspiegel unter dem Kraftwerk steigt aufgrund einer provisorischen Barriere, die das Einleiten von kontaminiertem Wasser ins Meer verhindern sollte. Deshalb drückt ständig Wasser auf das Reaktorgelände und vermengt sich dort mit radioaktiv verseuchtem Wasser, das vermutlich aus Lecks unter Reaktor 2 austritt.

Seit Langem hat Tepco Probleme mit den großen Mengen an kontaminiertem Wasser, das zur Kühlung der geschmolzenen Kerne in den Reaktoren nach wie vor gebraucht wird. Das Tanklager, wo das radioaktive Kühlwasser gelagert wird, ist nahezu voll, eine Lösung für die Tonnen von Wasser, die ständig dazu kommen und entsorgt werden müssen, ist nicht in Sicht.

Ein weiteres Problem ist, dass der Pleite-Konzern Tepco die nötigen Maßnahmen nicht mehr finanzieren kann. Also muss der Staat einspringen, sprich der Steuerzahler. Bleibt zu hoffen, dass Japan daraus lernt und endgültig aus der Atomkraft aussteigt, anstatt die alten unsicheren Meiler wieder in Betrieb zu nehmen.

Helfen Sie jetzt mit, die Atomkraft aus Europa zu verbannen und beteiligen Sie sich an unserer Onlineaktion gegen EU-Atomsubventionen:

Button Mitmachen

Ausführliche Hintergrundinfos finden Sie hier.



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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12. Nacht der Umwelt - Die lange Nacht der Umweltfilme

Freitag, 13. September 2013

Werkstatt-Kino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München

Auch dieses Jahr lädt das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München zusammen mit vielen Kooperationspartnern zur Nacht der Umwelt ein. Einmal mehr erwarten die Besucher viele spannende, unterhaltsame und informative Veranstaltungen für kleine und große Umweltinteressierte.

Das Umweltinstitut München e.V. veranstaltet in diesem Jahr die Lange Nacht der Umweltfilme. Über das genaue Programm wird im Vorfeld auf unserer Homepage www.umweltinstitut.org informiert.

Alle Veranstaltungen finden Sie im offiziellen Programm der Nacht der Umwelt 2013 (PDF)


Streetlife-Festival und BioErleben

Samstag, 14. September - Sonntag, 15. September 2013

Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße, München

Seit dem Jahr 2000 informiert das Streetlife-Festival anlässlich des europaweiten autofreien Tages in München an verschiedenen Orten auf entspannte Art über nachhaltige Mobilitätsformen und alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums.

Auch dieses Jahr stellen sich wieder zahlreiche Vereine und Verbände mit Informationen und Mitmachaktionen vor, spielen Bands auf mehreren Bühnen und bieten Gastronomiebetriebe ihre Schmankerl an.

Im Rahmen von "BioErleben" können die Besucher am Odeonsplatz ganz ökologisch Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und einen BIOMarkt inkl. Streichelzoo mitten im verkehrsberuhigten München genießen. Auch das Umweltinstitut München ist mit einem Infostand zu den Themen Gentechnik, Ökolandbau und Agrokraftstoffe sowie einem spannenden Getreiderätsel für kleine und große Bio-Fans dabei.

Der Eintritt ist frei.

www.streetlife-festival.de

www.bioerlebenmuenchen.de


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