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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 11. Januar 2013

Aufruf zur Demo: „Wir haben Agrarindustrie satt!
Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Banner Demo

möchten Sie auch eine Landwirtschaft, die gesunde Lebensmittel ohne Pestizide und Gentechnik produziert? Die unseren Boden, unser Wasser und unsere Kulturlandschaft schützt? Die Hühner, Schweine und Rinder nicht als Ware, sondern als Lebewesen sieht? Und die Landwirten ein faires Einkommen ermöglicht?

Dann kommen Sie mit dem Umweltinstitut München am 19. Januar 2013 nach Berlin! Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für Bauernhöfe und gegen Agrarindustrie.

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.



Lobbypartei FDP bekämpft zukunftsfähige Energieversorgung

Immer weniger Unternehmen zahlen die EEG-Umlage. Im Jahr 2012 waren 734 Unternehmen befreit, 2013 sollen es laut Spiegel bereits 1550 sein. Dies erhöht die Stromkosten für Privatkunden um bis zu vier Milliarden Euro. Sozial Schwache subventionieren so Konzerne wie Exxon Mobil, die Deutsche Bahn oder den Braunkohlebergbau der Vattenfall Europe Mining.

Die Industrie zahlt - die FDP handelt Windrad
FDP und Arbeitgeberverband unterstützen diese unsoziale und umweltschädliche Politik. Und wie der Zufall so will, erhält die FDP vom Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie eine Spende über 65.000 Euro - und kurz darauf verfünffacht sich die Zahl der von der EEG-Umlage befreiten Verbandsunternehmen.

Planlose Energiepolitik
Nicht hohe Strompreise sind ein Problem in Deutschland, sondern ein unsozialer Industrielobbyismus und eine völlig planlose Energiepolitik. Diese wird untermauert von einer polemischen Hetzkampagne gegen Erneuerbare Energien, die auf einem Lügengebilde falscher Behauptungen aufgebaut ist.

In unserem Faktencheck zum Strompreis haben wir acht Lügen der Atom- und Kohlelobby ausführlich widerlegt. Helfen Sie mit, über die Lügen der Energiekonzerne aufzuklären! Verteilen Sie unser Faltblatt „Strompreis-Lügen“, organisieren Sie Infoveranstaltungen, leiten Sie unseren Newsletter weiter oder werden Sie Fördermitglied!

Hier gehts zum Strompreis-Lügen-Kampagne.

Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

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Heiliger Sankt Florian...Castor Behälter

Eine europäische Richtlinie bereitet den Weg, Atommüll ins Ausland abschieben zu können. Die Umsetzung der Richtlinie zur Atommülllagerung ins deutsche Atomgesetz schafft die Option, unseren über Jahrtausende strahlenden Abfall zu exportieren. Da ist es wenig beruhigend, wenn in der Richtlinie der Lagerung im Verursacherland grundsätzlicher Vorrang gegeben wird und das Bundesumweltministerium verlauten lässt, dass eine Verbringung des Atommülls ins Ausland nicht geplant sei.

Die Endlagersuche in Deutschland sollte gerade neu beginnen. Wo auch immer eine Region in die engere Wahl kommen wird: Der Aufschrei wird groß sein, an Widerstand wird es nicht mangeln. Dann kann aus der theoretischen Abschiebe-Option schnell eine willkommene Lösung des Problems werden. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Wir fordern, dass die Verantwortung allein der Verursacher tragen muss. Es muss verhindert werden, dass hochradioaktiver Atommüll in aller Herren Länder unbeaufsichtigt unter offenem Himmel gelagert wird, vornehmlich in finanz-schwachen und politisch instabilen Ländern, ohne ausreichende Sicherheitskultur! 

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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Vortrag: Die Lügen der Energiewende
12. Jan. 2013, 16.45 Uhr, Rathaus, Bahnhofstr. 7, 82131 Gauting
Vom 12. bis 13. Januar 2013 finden in Gauting bei München die Energiespartage statt. In diesem Rahmen erklärt Karin Wurzbacher, Referentin für Radioaktivität und Erneuerbare Energien im Umweltinstitut München e.V., die Hintergründe der Strompreiserhöhungen und die Chancen der Energiewende. Mehr Infos


KIGG-Kolloquium: Energie und Demokratie
17./18. Jan. 2013, Institut für urbane Entwicklungen, Gottschalkstr. 22, Raum 1007, Universität Kassel.
Die  Debatte um die Energiewende wird stark technikorientiert geführt. Daher  hinterfragt das Kolloquium der Universität Kassel die sozio-ökonomischen Grundlagen eines auf Erneuerbare Energieträger ausgerichteten Modells. Karin Wurzbacher, Referentin für Radioaktivität und Erneuerbare Energien im Umweltinstitut München e.V., spricht über die Widersprüche zwischen geplantem Atomausstieg und nicht vollzogener Energiewende. Mehr Infos


Demo: Wir haben die Agrarindustrie satt!

Demo: „Wir haben die Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“

19. Jan. 2013, Berlin; Auftakt 11 Uhr: Washingtonplatz, 12 Uhr: Demozug zum

Kanzleramt
Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: Massentierhaltung, Antibiotikaresistenzen,

Bienensterben, Artenschwund, Vermaisung der Landschaften.

Die Landwirtschaft befindet sich im Umbruch. Im Jahr 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen
  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren
  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja
  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden
  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen! Kommen Sie zur Demo! Mehr Infos


Filmprojekt „Leben mit der Energiewende“:Banner Leben mit der Energiewende Für 0,0168 Euro ins Kino
Sa., 26. Jan. 2013, München; Arena Kino, Hans-Sachs-Str. 7. Vorstellungen: Saal 1: 18 und 20 Uhr, Saal 2: 18.15 und 20.15 Uhr.
Der Journalist Frank Farenski kämpft mit seinem Filmprojekt „Leben mit der Energiewende“ mit bisher selten gehörten Argumenten gegen die zerstörerische Energiepolitik von Schwarz-Gelb.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Umweltinstitut München präsentiert er seinen Film am Samstag im Münchner Arena Kino. Nach der Filmvorführung gibt es die Möglichkeit, mit dem Regisseur und der Energiereferentin des Umweltinstitut München, Antje Wagner, zu diskutieren. Wir freuen uns auf Sie.

Eintritt: 0,0168 Euro (Erhöhung der EEG-Umlage im Jahr 2013 für den Ausbau Erneuerbarer Energien)



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