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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 12. April 2013

Nur noch bis Montag: Stellungnahme zum AKW-Bau in Paks einreichen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

PaksNoch bis Montag, 15. April, können wir im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeits-vorprüfung Stellungnahmen gegen den AKW-Neubau im ungarischen Paks einreichen.

Hintergrundinfos finden Sie hier.

Beteiligen Sie sich an unserer Aktion und senden Sie Ihre Einwände an das ungarische Ministerium!

Atomkraft ist kein nationales, sondern ein weltweites Problem!

Button: Hier geht`s zur Onlineaktion



Anti-Atomdemo in Grafenrheinfeld: Jetzt Platz im Bus reservieren!

Anti-Atom-Demoam 21. April demonstrieren wir in Grafenrheinfeld unter dem Motto
"Will noch jemand mit dem Restrisiko spielen?“ für die sofortige Stilllegung aller deutschen Atomkraftwerke.

Das Umweltinstitut stellt einen  kostenfreien Bus aus München zur Verfügung, in dem noch einige Plätze frei sind. Sichern Sie sich jetzt einen der Plätze und demonstrieren Sie mit.


Der Bus fährt am Sonntag, den 21. April um 7:30 Uhr am Münchner Hauptbahnhof (Nordseite/Arnulfstr.) ab, Rückkehr wird gegen 20:30 Uhr sein. Treffpunkt ist bis spätestens 7:15 Uhr am Hauptbahnhof.

Für verbindliche Reservierungen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 089/307749-18 oder senden Sie eine E-Mail mit Name und Adresse an info@umweltinstitut.org.

Mehr Informationen zur Demonstration in Grafenrheinfeld.

In Brokdorf findet am 21.04. ebenfalls eine Demonstration statt.


Endlager: Suchgesetz mit Hintertürchen

WindradGorleben oder nicht – darüber streiten sich die Anti-AKW-Bewegung und die Atomlobby seit 1977. Nun haben sich Bund und Länder auf ein neues Endlager-Suchverfahren verständigt. Demnach soll bis 2031 ein Standort in Deutschland gefunden werden.

Neu ist, dass eine unabhängige Kommission, an der auch Umweltverbände beteiligt sind, die Kriterien für die Endlagersuche erarbeiten soll. Inwieweit die Ergebnisse dann aber auch umgesetzt werden, soll erst später im Bundestag entschieden werden. Das nährt den Verdacht, dass die Installation der Kommission nur die Anti-AKW-Bewegung ruhig stellen soll, eine echte Beteiligung aber nicht gewünscht ist.

Entgegen der Forderung der Bewegung wird Gorleben nicht von der Suche ausgeschlossen. Als Zuckerl sollen dafür ab sofort keine weiteren Castoren aus den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague und Sellafield mehr in Gorleben eingelagert werden. Wo diese stattdessen gelagert werden sollen, ist allerdings völlig unklar. Indessen erwägen die Betreiber, den Bund zu verklagen, da sie für die anfallenden Kosten nicht aufkommen wollen. Sie hätten ja bereits viel Geld in Gorleben investiert.

Eine Umverteilung der Last auf den Steuerzahler würde das Verursacherprinzip aber direkt auf den Kopf stellen: Die Konzerne dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen. Das neue Gesetz ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber ein Durchbruch ist es nicht. Nachbesserungen sind dringend erforderlich!

Hier finden Sie Hintergrundinfos zu Gorleben.


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Unterschrift Harald

Harald Nestler
Vorstand



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Tschernobyl–Jahrestag : Demozüge und große Anti-Atom-Demo
gegen das AKW Grafenrheinfeld

21. April 2013, ab 12:00 Uhr: Start der Demozüge an den Sammelplätzen
13.00 Uhr: Beginn der Kundgebung auf dem Platz am Adam-Tasch-Weg

Trotz der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima wird weiter mit dem „Restrisiko“ gespielt. Die Bundesregierung hat zwar Mitte 2011 einen „Atom-Ausstieg“ beschlossen – doch stillgelegt wurden lediglich acht AKW, neun der hochgefährlichen Atommeiler sind weiterhin am Netz – die meisten bis 2022! - und bedrohen Gesundheit, Lebensgrundlagen und das Leben der Bevölkerung.

Wir müssen schneller sein als der nächste Super-Gau! Wir fordern die schnellere Stilllegung der Atomanlagen: Das Zocken muss ein Ende haben –  denn der Einsatz ist zu hoch!

Reden: Christina Hacker (Umweltinstitut, München)
Uwe Hicksch ( Naturfreunde Deutschlands, Bundesvorstand)
Richard Mergner (BUND-Naturschutz Bayern, Landesgeschäftsführer)
Paul Knoblach (Landwirt)
Weitere Angebote:Info – Stände, Kinderprogramm, Speisen und Getränke, kulturelles Programm
Mehr Infos


Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

24. April 2013, 20:00 Uhr, Kolpinghaus Buchloe, Kolpingstraße 6, 86807 Buchloe

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e. V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss. Der Eintritt ist frei.


Veranstalter: Arbeitskreis Eine Welt Buchloe e.V., Kolpingfamilie Buchloe e.V. und Katholische und Evangelische Kirche im Rahmen der 10. UBI-Umweltwoche


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