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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 12. Juli 2013

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Wichtiger Erfolg gegen Agrosprit

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

die massive Förderung von Agrartreibstoffen gehört zu den großen Irrwegen im Kampf gegen den Klimawandel: Riesige Anbauflächen treten in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, indirekte Landnutzungsänderungen führen zur Zerstörung von Regenwäldern und Mooren, die Klimabilanz ist schlechter als die von fossilen Kraftstoffen.

BiospritDas Umweltinstitut München engagiert sich seit Jahren gegen diese Fehlentwicklung. Schon fast 40.000 Menschen haben sich an der Onlineaktion NEIN zu "Biosprit"-Lüge beteiligt und fordern einen Anbaustopp für die schädlichen "Bio"-Kraftstoffe.

Die EU-Kommission hat im Herbst letzten Jahres ebenfalls die schädliche Wirkung von Agrosprit erkannt und vorgeschlagen, die Quote für die Beimischung von Agrartreibstoffen zu begrenzen. Diesem Vorschlag hat gestern der Umweltausschuss der EU zugestimmt und eine Deckelung der Beimischungsquote auf maximal 5,5 Prozent beschlossen.

Biosprit-LügeWir begrüßen den Entschluss des Umweltausschusses als wichtigen Schritt im Kampf gegen Agrartreibstoffe. Allerdings handelt es sich noch nicht um ein verbindliches Gesetz.

Helfen Sie deshalb jetzt mit, weiter Druck auf die EU-Parlamentarier zu machen! Agrartreibstoffe sind nutzlos und schädlich, die Förderung muss komplett eingestellt werden. Beteiligen Sie sich an unserer Infokampagne und erfahren Sie mehr über die Lügen der Agrospritlobby.




Freie Bahn für Monsantos Gift-Mais

Leider erreichen uns aus Brüssel nicht nur gute Nachrichten: Frau Aigner hat sich gestern bei der Abstimmung um die Zulassung des Gen-Mais „Smartstax“ erneut enthalten und damit den Weg für die Zulassung durch die EU-Kommission geebnet.

MirhamssattSo setzt die CSU also ihre „gen-kritische Haltung“ in der Praxis um. Statt eines Verbots erfolgt der Kniefall vor der US-Agrarindustrie, wie schon bei über 30 anderen Abstimmungen in den letzten 4 Jahren. Gegen den Willen der europäischen Verbraucher wird der Verkauf des „Smartstax“-Mais für Lebens- und Futtermittel nun in Europa erlaubt werden. Damit gelangt dieser Giftcocktail voraussichtlich über die Futtermittel ungekennzeichnet in unsere Lebensmittel.

Der genmanipulierte Mais der US-Agrarkonzerne Monsanto und Dow enthält verschiedene Gene aus anderen Spezies. Ein Gen wurde komplett im Labor synthetisiert. Dadurch ist die Pflanze gegen die beiden Spritzmittel Glyphosat (der Wirkstoff in Roundup von Monsanto) und Glufosinat resistent. Gleichzeitig produziert der Mais sechs verschiedene Gifte, um Insekten zu töten.

Zeigen wir der Politik, dass wir auch hier keinen Fußbreit nachgeben! Kommen Sie am Samstag zur großen Agrardemo Mir ham´s satt! oder beteiligen Sie sich an unserer Gen-Infokampagne!



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand



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Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

Freitag, 12. Juli 2013, 12:15 Uhr

Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32,
81825 München

Vortrag des Umweltinstitut München

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e.V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss.

Der Eintritt ist frei.


Mir hams satt! - Großdemo in München

Mir hams satt Banner

Sa, 13. Juli 2013, 11:00 Uhr Odeonsplatz, 12:15 Uhr Demonstrationszug zur Staatskanzlei und Abschlusskundgebung

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz- und kritischen Bauernverbänden sowie verkehrspolitischen Initiativen eine Großdemonstration in München.

Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur! Mit der Demo wollen wir unsere gemeinsamen Forderungen in Richtung Landes- und Bundespolitik laut und deutlich machen.

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.


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