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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 13. September 2013

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Ausbaubremse für Erneuerbare: Das Quotenmodell

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Bürgerenergiewieder einmal meldet sich die Monopolkommission aus Bonn mit wirtschaftsliberalem Säbelrasseln: Die Energiewende leide aktuell unter  „fehlender Wettbewerbsorientierung“, was zu einer „ineffizienten Ausgestaltung“ führe.

Betrachtet man die Vorschläge der Kommission allerdings genauer, wird deutlich, dass die Erneuerbaren ausgebremst werden sollen:

Gemeint ist, dass endlich wieder die alte Ordnung hergestellt wird und die großen Energiekonzerne ihre Marktdominanz wiedererlangen. Denn dank der garantierten Einspeisevergütung und Abnahmegarantie können derzeit auch Kommunen, Privatpersonen und kleine Unternehmen relativ risikoarm in erneuerbare Energien investieren. Dies stärkt die lokale Wirtschaft und verlegt die Wertschöpfung weg von den großen Energieriesen hin zu den Kommunen – anscheinend ein Dorn im Auge der Monopolkommission.

StrommastenEin Quotenmodell würde die durch Einspeisevergütung und Abnahmegarantie begonnene Dezentralisierung unserer Energieversorgung aufheben. Am Beispiel England und Schweden kann außerdem gezeigt werden, dass sich der Ausbau der Erneuerbaren mit einem Quotenmodell drastisch verlangsamen würde – mit fatalen Konsequenzen für den Klimaschutz.

Nicht die Erneuerbaren sind verantwortlich für den Anstieg der Strompreise, sondern der fehlende Wille der Bundesregierung, die sinkenden Börsenpreise an die Verbraucher weiterzugeben. Stattdessen profitieren so viele Unternehmen wie noch nie von EEG-Befreiungen – zu Lasten der privaten Haushalte.


Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Infokampagne zur Strompreislüge:

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Schein und Sein: Vorsicht bei der Wahl

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Am vergangenen Mittwoch besuchte Bundeskanzlerin Merkel unsere Noch-Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Miesbach, um sie im bayerischen Wahlkampf zu unterstützen.

Anlässlich dieser Wahlkampfshow organisierten die bayerischen Gentechnikkritiker am Vorabend in Miesbach eine Informationsveranstaltung, bei der sich 200 Zuhörer und acht Landtagskandidaten über den Kampf gegen die Agro-Gentechnik informierten.

Harald Nestler, Geschäftsführer des Umweltinstitut München, machte auf die scheinheilige Politik der CSU aufmerksam: „Die Partei hat sich die Haltung der übergroßen Mehrheit der Verbraucher zwar vordergründig zu eigen gemacht und poltert vor dem Wähler gegen die Agro-Gentechnik, zeichnet gentechnikfreie Regionen aus und behängt Genkritiker mit Orden. Aber in Brüssel reicht es bei unserer CSU-Landwirtschaftsministerin nur zur Enthaltung bei der Zulassung des Giftcocktail-Mais ‚Smartstax‘. Wer „nein“ will, muss auch nein sagen! Die Verbraucher sagen schon lange NEIN zu Massentierhaltung, Agrargiften, Lebensmittelskandalen, Gentechnik und industrieller Landwirtschaft.“

Auf den ersten Blick sprechen sich – abgesehen von der FDP – alle Parteien gegen die Gentechnik aus. Jeder muss selbst entscheiden, wem er glaubt. Die CSU hat bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht gewillt ist, sich in Brüssel mit der Gentech-Lobby anzulegen.

Am kommenden Sonntag haben Sie in Bayern die Wahl.

Veranstaltung in Miesbach

v.l.: Christiane Lüst (AKTION GEN-Klage), Andrea Dornisch (Zivilcourage – für einen gentechnikfreien Landkreis Roth/Stadt Schwabach), Harald Nestler (Umweltinstitut München), Walter Haefeker (Europäischer Erwerbsimkerbund), Bertram Verhaag (Öko-Filmemacher). Nicht im Bild: Josef Feilmeier, der genfreie Landhändler



Der Bauer mit den Regenwürmern

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Bauer_RegenwürmerSepp und Irene Braun sind seit 1984 Biobauern.
Auf ihrem Hof in der Nähe von Freising betreiben sie neben biologischem Ackerbau auch biologische Viehzucht.

Während sich auf konventionell bewirtschafteten Äckern durchschnittlich 16 Regenwürmer pro Quadratmeter finden lassen, tummelt sich bei Sepp und Irene Braun ungefähr die 25-fache Menge.
Durch die erhöhte Bodenfruchtbarkeit erwirtschaften Sepp und Irene Braun weit mehr als ihre auf chemische Düngung setzenden Nachbarn. Das spricht sich herum: Selbst die Frau des senegalesischen Präsidenten kündigt überraschend ihren Besuch an...

"Der Bauer mit den Regenwürmern" wird zusammen mit einem brandneuen Film von Bertram Verhaag auch bei der heutigen "Langen Nacht der Umweltfilme" in München zu sehen sein.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie sich die DVD "Der Bauer mit den Regenwürmern" oder eine andere attraktive Prämie aus unserem Programm!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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12. Nacht der Umwelt - Die lange Nacht der Umweltfilme

Freitag, 13. September 2013, ab 17.00 Uhr

Werkstatt-Kino, Fraunhoferstraße 9, 80469 München

Lange Nacht der UmweltfilmeAuch dieses Jahr lädt das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München zusammen mit vielen Kooperationspartnern zur Nacht der Umwelt ein. Einmal mehr erwarten die Besucher viele spannende, unterhaltsame und informative Veranstaltungen für kleine und große Umweltinteressierte.

Das Umweltinstitut München e.V. veranstaltet in diesem Jahr die Lange Nacht der Umweltfilme. Zu sehen gibt es zwei Filme des Filmemachers Bertram Verhaag.

Das Schwerpunktthema ist in diesem Jahr Landwirtschaft und Tierzucht.

Zum Programm


Streetlife-Festival und BioErleben

Samstag, 14. September - Sonntag, 15. September 2013

Odeonsplatz, Ludwigstraße, Leopoldstraße, München

Seit dem Jahr 2000 informiert das Streetlife-Festival anlässlich des europaweiten autofreien Tages in München an verschiedenen Orten auf entspannte Art über nachhaltige Mobilitätsformen und alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums, insbesondere des Straßenraums.

Auch dieses Jahr stellen sich wieder zahlreiche Vereine und Verbände mit Informationen und Mitmachaktionen vor, spielen Bands auf mehreren Bühnen und bieten Gastronomiebetriebe ihre Schmankerl an.

Im Rahmen von "BioErleben" können die Besucher am Odeonsplatz ganz ökologisch Genuss, Kultur, Kunst, Kochshows und einen BIOMarkt inkl. Streichelzoo mitten im verkehrsberuhigten München genießen. Auch das Umweltinstitut München ist mit einem Infostand zu den Themen Gentechnik, Ökolandbau und Agrokraftstoffe sowie einem spannenden Getreiderätsel für kleine und große Bio-Fans dabei.

Der Eintritt ist frei.

www.streetlife-festival.de

www.bioerlebenmuenchen.de


Ökologisches Hoffest auf dem Gut Riem

Sonntag, 22. September 2013, 10:00 - 18:00 Uhr

Städtisches Gut Riem, Isarlandstr. 1, S-Bahn Haltestelle Riem (S2)

Seit 1998 findet das ökologische Hoffest auf dem Gut Riem statt. Reichhaltige Schmankerl und Leckereien aus der Bio-Landwirtschaft, wertvolle Informationen über Ökologie, Landwirtschaft und Klimaschutz oder die Chancen zur Nutzung erneuerbarer Energien und nicht zuletzt ein Vielerlei an kunsthandwerklichen Produkten bietet das Fest.

Weitere Informationen

Uranium Filmfestival München

Donnerstag, 26. September - Sonntag, 29. September 2013

Das Uranium Film Festival ist das weltweit einzige Festival, das sich der gesamten Atomkette gewidmet hat: Vom Uranbergbau bis zum Atommüll; von Hiroshima bis Falluja, von Tschernobyl bis Fukushima.

Das Film Festival will zum einen zur Aufklärung über atomare und radioaktive Gefahren beitragen und zum anderen neue unabhängige Produktionen zu diesem, für Gegenwart und Zukunft der Menschheit wichtigen Thema anregen.

Insgesamt 44 Filme - Dokumentar-, Spiel-, Experimental- und Trickfilme, neue Komödien und Science Fiction - hat das 2011 in Rio de Janeiro gegründete Uranium Film Festival für sein Debüt in München aus 14 Ländern ausgewählt. Filmemacher, Produzenten & Regisseure aus Deutschland, Italien, Japan, Russland und den USA werden dabei sein.

Das detaillierte Programm des Festivals können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.
Das Umweltinstitut München ist Unterstützer des Uranium-Filmfestivals.

www.uraniumfilmfestival.org


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