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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Donnerstag, 14. November 2013

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Glyphosat-Verbot:
Bundesrat unterstützt Forderungen des Umweltinstitut München

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Allestöter Roundup verbieten!der Bundesrat hat die Regierung in Berlin dazu aufgefordert, die Vorerntespritzung mit Glyphosat sowie den Einsatz im Haus- und Kleingartenbereich zu verbieten. Die Ländervertretung unterstützt damit die Umsetzung der Sofortmaßnahmen, die bislang mehr als 100.000 Menschen in unserer Onlineaktion gefordert haben.

Ilse Aigner hatte es in ihrer Amtszeit nicht geschafft, den Verbraucherschutz über die Geschäftsinteressen von Monsanto zu stellen - obwohl sich auch in Deutschland in zunehmendem Maße Rückstände des Giftes in Mensch, Tier und Umwelt finden.

Der Beschluss des Bundesrats ist ein erster wichtiger Schritt, wir fordern außerdem:

  • Ein generelles Verbot von glyphosathaltigen Pflanzengiften
  • Einen Importstopp für genmanipulierte Lebens- und Futtermittel, die routinemäßig mit hohen Mengen an glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln behandelt werden
  • Eine lückenlose, staatliche Überwachung unserer Lebens- und Futtermittel

Wir lassen nicht locker - unterstützen Sie weiterhin unsere Arbeit, die ersten Erfolge zeichnen sich ab!

Hier geht's zur Online-Aktion

In der Dokumentation "Das tägliche Gift" wird das Pestizid Glyphosat kritisch unter die Lupe genommen. Das Umweltinstitut München hat an der Erstellung des Beitrages mitgewirkt. Die spannende Reportage können Sie in der ZDF-Mediathek online ansehen.


Japan will Atomkraftwerke zum Staatsgeheimnis machen

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Atom-InfokampagneDie japanische Regierung plant ein Gesetz, das die Sicherheit von Atomkraftwerken zur Verschlusssache macht. Offiziell sollen mit dem Geheimhaltungsgesetz jene Bereiche, die als besonders sensibel und heikel gelten, geschützt werden. Eine Spezifizierung, um welche Bereiche es sich handelt, gibt es jedoch nicht. Ebenso wenig ist eine Kontrolle darüber, was als geheim erklärt wird, vorgesehen - der Willkür ist damit Tür und Tor geöffnet. Und als Abschreckung für etwaige "Whistleblower" werden Gesetzesverstöße mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet.

Vorgeschobener Grund für das neue Gesetz: Die Reaktoren müssen gegen Terrorattacken geschützt werden. Tatsächlich werden auch in Deutschland bestimmte Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen der Terror-Abwehr geheim gehalten. Doch die japanische Regierung will offenbar vor allem Schlampereien, Sicherheitsmängel und Missstände in den Anlagen vor der Öffentlichkeit geheim halten - eine Strategie, die der AKW-Betreiber Tepco schon seit vielen Jahren praktiziert. Das Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Informationen wird damit von einer so genannten demokratischen Regierung einfach ausgehebelt.

Weitere Informationen zu den Risiken der Atomkraft finden Sie in unserer Atom-Infokampagne.


Die Energiewende verteidigen! Großdemonstration am 30. November

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Energiewende-Demo 2013Wenn Peter Altmaier nach den Koalitionsverhandlungen zufrieden ist, dann ist das in der Regel ein schlechtes Zeichen für die Umwelt. Die Arbeitsgruppe Energien der Verhandlungspartner hat nun ein Papier verabschiedet, das ab Sommer 2014 eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorsieht.

Geplant sind vor allem massive Kürzungen bei der Windkraft. Gleichzeitig stellt die AG der Industrie einen Freibrief aus: Klimaschutz dürfe „nicht zum Nachteil für energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehenden Industrie führen“. Praktikable Lösungen, wie man den Kohleboom stoppen und den flexiblen, deutlich weniger klimaschädlichen Gaskraftwerken Vorrang einräumen möchte, existieren nicht.

Zeigen Sie der Politik, dass die Energiewende nicht abgewürgt werden darf! Kommen Sie am 30.11.2013 zur Großdemonstration in Berlin und demonstrieren Sie für mehr Tempo bei der Energiewende.

Informationen zum Demo-Programm und zu den Mitfahrgelegenheiten



Fördermitglied werden und Kurzurlaub im Bio-Hotel gewinnen

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Landhotel

Das Umweltinstitut München verlost einen Kurzurlaub für zwei Personen im Bio-Landhotel "Zur Scheune" an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie haben drei Möglichkeiten, an der Verlosung teilzunehmen:

  • Sie werden bis zum 31.12.2013 Fördermitglied
  • Sie sind bereits Fördermitglied und erhöhen Ihren Beitrag
  • Sie bewegen einen Mitmenschen dazu, ebenfalls Fördermitglied zu werden

Erleben Sie einige romantische Tage an der Müritz: Unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren und Wanderungen (z.B. an der Müritz, im Müritz-Nationalpark oder im Land Fleesensee). Danach bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die Scheune Bollewick mit den vielen Handwerksläden oder den einen oder anderen Saunagang und eine entspannende Massage im Biohotel...

Für die kostenlose Bereitstellung des Hauptgewinns bedanken wir uns herzlich beim Bio-Hotel „Zur Scheune“.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand


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Wir suchen Verstärkung:
Referent/in und Campaigner/in für Gentechnik in der Landwirtschaft

+ + + Termine + + +


Fukushima und die Folgen: Ein Vortrag von Kazuhiko Kobayashi

Montag, 25. November 2013, 19:00 Uhr

TU München, Arcisstr. 21, Raum 1100 (zum Lageplan)

Kazuhiko Kobayashi ist einer der führenden Köpfe in der jungen japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung. Der studierte Germanist wohnte fast 30 Jahre in Deutschland. Heute lebt er in Tokio, befasst sich u.a. mit den Folgen von Globalisierung, Neoliberalismus und derzeit vorrangig mit den Nachwirkungen des Fukushima-Unglücks im März 2011. In seinem Vortrag klärt er über die aktuelle Lage in Fukushima und die drohenden Konsequenzen der Atomkraftkatastrophe auf. Außerdem spricht Kobayashi über die japanische Atompolitik, die notfalls auch über Leichen geht, und erklärt, weshalb die internationalen Atommächte diese noch immer stützen.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V. in Kooperation mit dem Umweltreferat der Studentischen Vertretung der TU München.


Schöne neue Welt? - Die Zukunft der Gentechnik
Ein Vortrag aus der Seminarreihe "Genopoly - Gentechnik um jeden Preis?"

Donnerstag, 28. November 2013, 19:00 Uhr

münchner zukunftssalon des oekom e.V., Waltherstr. 29 Rgb., München, U-Bahn-Haltestelle Goetheplatz

Kaum einer will sie, ihr Nutzen ist nicht erkennbar, immer offensichtlicher treten die Risiken zutage - und dennoch scheint sie unaufhaltsam: Die Anwendung der Gentechnik bei Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln. Selten wurde eine neue Technologie so sehr gegen den Willen fast aller Betroffenen eingeführt, wie es bei der Agro-Gentechnik der Fall ist.

Im letzten Vortrag der Veranstaltungsreihe referiert Dr. Christoph Then von Testbiotech e.V. unter anderem über folgende Fragen:

- Freisetzungen und Forschung - woran wird gearbeitet?
- Kann Agro-Gentechnik die Welt ernähren?

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen unter Tel. 089/30 77 49-0 oder info@umweltinstitut.org an. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V. in Kooperation mit oekom e.V.

Weitere Informationen


Energiewende-Demo 2013


Energiewende retten - AKW abschalten!
Bundesweite Demonstration am Samstag, 30. November in Berlin

Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden – dafür demonstrieren wir am 30. November in Berlin. Mit tausenden Menschen umzingeln wir lautstark das Kanzleramt.

Programm:
13.00 Uhr Auftaktkundgebung Washingtonplatz am Hauptbahnhof
14.00 Uhr Demo & Umzingelung des Kanzleramts
15.30 Uhr Abschlusskundgebung Washingtonplatz
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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