Logo Umweltinstitut
Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 15. März 2013

Jetzt erst recht: "Water Makes Money" - Filmvorführung in München

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Film Water Makes MoneyIm Februar fand in Paris ein Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ statt. Das Verfahren gegen den französischen Filmvertrieb und den Protagonisten Jean-Luc Touly entwickelte sich zu einem politischen Tribunal gegen die privaten Wasserkonzerne. Ausführlich berichteten der Angeklagte und zahlreiche Zeugen über die Machenschaften des Konzerns Veolia. Im abschließenden Plädoyer sah die Staatsanwältin keinen berechtigten Anlass mehr für eine Klage. In Kürze wird nun das Urteil erwartet.

Seit einigen Tagen ist jetzt aber die Homepage des Films „Water Makes Money“ gezielten Hackerangriffen ausgesetzt. Ein Erster konnte abgewehrt werden. Der zweite und dritte Angriff haben dann alle Webseiten zerstört. Die Hacker gingen dabei sehr professionell vor. Da drängt sich die Frage auf: Wer könnte ein Interesse daran haben, den Filmemachern zu schaden? Wem nützt es, die kritischen Informationen der Öffentlichkeit vorzuenthalten?

Wir sagen „jetzt erst recht“ und laden Sie anlässlich des „Tages des Wassers“ herzlich zur kostenlosen Filmvorführung von „Water Makes Money“ ein. Die Filmemacherin Leslie Franke wird im Anschluss über ihre Erfahrungen und den aktuellen Prozess berichten.

Termin: 22. März 2013, 17 Uhr
Ort: NEUES ROTTMANN Kino, Rottmannstraße 15, München, U Stiglmaierplatz
Diskutierende: Leslie Franke (Regisseurin "Water Makes Money"), Veolia (angefragt), Anja Sobczak (Referentin am Umweltinstitut München)

Mehr Infos

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Logo Aktion Fracking verbietenGib Fracking keine Chance!

Fracking ist eine Sackgasse für das Klima und die Energiewende und muss daher generell verboten werden. Ein Moratorium "bis die Gefahren von Fracking untersucht sind", wie vielfach gefordert, ist uns nicht genug. 

Niemand kann vorhersagen, was beim Fracking in der Tiefe passiert. Auch Studien und Umweltverträglichkeitsprüfungen geben hier keine Sicherheit.

Der Klimawandel zwingt uns zu einem raschen und vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien. Schon heute ist klar, dass Inseln wie die Malediven im Meer versinken werden. In Europa bedrohen Waldbrände, Missernten und Orkane Leben und Gesundheit der Bürger.

Das besonders klimaschädliche Schiefergas ist daher keine Option für die Energieversorgung der Zukunft, sondern eine umweltfeindliche und kurzlebige Technologie.

Machen Sie mit!
Schon über 17.000 Menschen haben sich unserer Forderung nach einem bedingungslosen Fracking-Verbot angeschlossen. Schreiben auch Sie an Umweltminister Altmaier, Wirtschaftsminister Rösler und Kanzlerin Merkel! Empfehlen Sie die Aktion Ihren Freunden weiter! Verbreiten Sie unsere Kampagne in Ihrem sozialen Netzwerk!

Button: Hier geht`s zur Onlineaktion





Flyer Verbraucher im Dunkeln
Flyer Roundup

Gelangt Gen-Mais ohne Zulassung  nach Europa?

Das Umweltinstitut München kritisiert seit Langem die bewusste Gesetzeslücke bei der Gentechnik-Kennzeichnung von Lebensmitteln. Produkte von Tieren, die mit genmanipulierten Pflanzen gefüttert wurden, müssen in der EU nicht gekennzeichnet werden. Auf den Fleisch-, Milch oder Eierverpackungen wird Gentechnik-Futter also nicht erwähnt. Das ist von der Gentechnik-freundlichen EU-Kommission auch so gewollt. 

Die Gentechnikindustrie verdient gut am jährlichen Import von rund 40 Millionen Tonnen zumeist genmanipulierter Sojabohnen oder Sojaschrot in die EU. Doch das reicht den Konzernen nicht. Jetzt kommt die EU-Kommission den Lobbyisten noch mehr entgegen.

Die Nulltoleranz wurde bereits aufgehoben, so dass heute 0,1 Prozent nicht zugelassene Gen-Pflanzen im Futter enthalten sein dürfen.

Doch damit nicht genug: Größere Mengen nicht zugelassener Gen-Mais kommen nach Europa, wie report MÜNCHEN berichtet. Im Futter nachweisen kann man ihn nicht, denn dafür gibt es keine Testverfahren. Und die EU-Kommission unternimmt nichts.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Gentechnik im Tierfutter finden Sie in unseren Flyern:
"Verbraucher im Dunkeln -Gensoja in Fleisch und Milch" und  "Allestöter - Roundup und Glyphosat"

Weitere Gentechnik-Flyer und die Gen-Broschüre mit Informationen über die Risiken der Agro-Gentechnik können Sie als PDF downloaden oder hier bestellen.



Helfen Sie mit!
 
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden

Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

 

Das Friedensbündnis München lädt ein zum Ostermarsch 2013 in München - Militäreinsätze beenden! Politik für die Menschen statt für Banken und Konzerne!
30. März. 2013, 9:45 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, St. Johannes, Preysingplatz; Auftaktkundgebung ab 11:00 Uhr an der Theresienwiese

Deutschland, den NATO- und EU-Staaten geht es um die Absicherung einer  Weltordnung, in der sich bei Wenigen immenser Reichtum anhäuft, während Millionen Menschen auf der Welt verhungern. Wir dagegen treten ein für Menschenwürde, globale Gerechtigkeit und Gewaltfreiheit in den internationalen Beziehungen – gegen Ausbeutung und Krieg. Wir fordern den Austritt aus der NATO und die Abschaffung der Bundeswehr. Deshalb gehen wir auf die Straße: Ohne massiven Druck von unten werden die Regierenden ihre Rüstungs- und Kriegspolitik nicht ändern.

Das Umweltinstitut München beteiligt sich am Ostermarsch 2013 mit einem Redebeitrag zu den Konsequenzen von Fukushima, zum Atomausstieg und zur Energiewende.
Mehr Infos


Facebook Umweltinstitut München
Das Umweltinstitut bei Facebook Twitter Umweltinstitut München Das Umweltinstitut bei Twitter

Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
 
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Konto 8 831 100, BLZ 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

Abmeldung von diesem Newsletter: