Logo Umweltinstitut
Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 17. Mai 2013

Falls dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier

Aus für gefährliche Nanotubes

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Nanotubesder Chemie- und Pharmakonzern BAYER schließt die weltgrößte Produktionsanlage für Nanotubes. Die Anlage in Leverkusen wurde erst 2010 eingeweiht und für die Entwicklungskosten hatte BAYER vom Bundesforschungsministerium mehrere Millionen Euro Unterstützung erhalten.
Nun steht das Riesenprojekt vor dem Aus. Laut einer Stellungnahme von BAYER sei eine umfangreiche Kommerzialisierung aufgrund fehlender Anwendungsbereiche derzeit nicht möglich.

Für die Verbraucher eine gute Nachricht: Denn die winzigen Kohlenstoffröhrchen, die z.B. in Lacken, Sportartikeln und Laptop-Akkus eingesetzt werden, können über die Atemwege, den Magen-Darm-Trakt und die Haut aufgenommen werden. Sie stehen in dringendem Verdacht, ähnlich wie Asbestfasern Entzündungen und Krebs im Körper auszulösen.

Weitere Informationen zu den Anwendungsbereichen und Risiken der Nanotechnologien finden Sie hier.


Schluss mit Patenten auf Leben!

Chili_PatentSchon wieder hat das Europäische Patentamt eine konventionell gezüchtete Pflanze patentiert. Diesmal wurde ein Patent auf eine Chili-Pflanze für den Agrarkonzern Syngenta erteilt. Das Umweltinstitut München fordert in einem offenen Brief gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen die Bundesregierung auf, der unsäglichen Praxis des Europäischen Patentamtes einen Riegel vorzuschieben. Das deutsche Patentgesetz muss so geändert werden, dass es ausnahmslos und ohne Schlupflöcher die Patentierung von Pflanzen und Tieren verbietet.

Setzen auch Sie sich für ein Verbot von Patenten auf Leben ein und kommen Sie zur großen „Mir-hams-satt-Demo“ am 13. Juli in München! Weitere Informationen zu Patenten auf Leben finden Sie hier.


Rebellen am Herd

KochbuchEssen wegwerfen ist out: Der Film „Taste The Waste“ des Dokumentarfilmers Valentin Thurn hat 2011 eine öffentliche Debatte um die Verschwendung von Lebensmitteln ausgelöst. Mehr als 80 Kilogramm Essen pro Person landen in Deutschland jedes Jahr im Müll.

Dagegen regt sich Widerstand: Mit viel Liebe zum Detail und verblüffenden Einfällen zeigen uns die Essensretter im Kochbuch "Taste the Waste", wie leicht sich das alltägliche Verschwenden von Nahrungsschätzen beenden ließe.

Auch das Umweltinstitut München setzt sich für eine nachhaltige und verschwendungsfreie  Nahrungsmittelerzeugung ein und führt Schulprojekte zum ökologischen Landbau durch.

Werden Sie jetzt Fördermitglied und sichern Sie sich das Kochbuch "Taste the Waste" oder eine andere attraktive Prämie aus unserem Programm!

Auf Ihren Beitrag kommt es an!

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden

Übrigens: Die DVD "Frisch auf den Müll" (Taste the waste) bekommen Sie ebenfalls in unserem Prämienprogramm.


Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

March against Monsanto

Sa, 25. Mai 2013, 14:00 – 20:00 Uhr, Karlsplatz/Stachus, 80335 München

Am 25. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um gemeinsam gegen Monsanto zu protestieren. Es finden Aktionen in über 290 Städten statt. In Deutschland und in München richtet sich der Protest nicht nur gegen den amerikanischen Agrarkonzern Monsanto, sondern auch gegen die Agro-Gentechnik im Allgemeinen, die deutschen Biotech-Konzerne wie Bayer, BASF, KWS und weitere Gen-Firmen wie DuPont, Syngenta und Konsorten.

Redebeiträge: Anja Sobczak, Gentechnik-Referentin am Umweltinstitut München und viele weitere VertreterInnen lokaler gentechnikkritischer Initiativen
Weitere Angebote: Info – Stände und viel Musik

Mehr Infos über die Aktion in München und die weltweite Kampagne gegen Monsanto

Seminarreihe: Genopoly – Gentechnik um jeden Preis?
Veranstaltung 1: "Früchte des Labors – Gentechnik bei Pflanzen"

Do, 13. Juni 2013, 19:00 – 21:00 Uhr, münchner zukunftssalon des oekom e.V., Waltherstr. 29 Rgb., München, U Goetheplatz.

Referent: Dr. Christoph Then, Testbiotech e.V.

Thematisiert werden unter anderem folgende Fragen:

- Was ist überhaupt Gentechnik?
- Kommerzieller Anbau heute – weltweit, in der EU und in Deutschland
- Zulassungspraxis in der EU und in Deutschland
- Gentechnikrecht: Gesetze und Verordnungen

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V., Oekom e.V.
Mehr Informationen


Facebook Umweltinstitut München
Das Umweltinstitut bei Facebook Twitter Umweltinstitut München Das Umweltinstitut bei Twitter

Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
 
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Konto 8 831 100, BLZ 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

Abmeldung von diesem Newsletter: