Logo Umweltinstitut
Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 18. Januar 2013

Umweltinstitut präsentiert Film „Leben mit der Energiewende“

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Regisseur Frank Farenskiin der Mittagszeit, wenn der Strombedarf am höchsten ist, verdienen die großen Stromkonzerne ihr Geld. Doch die Photovoltaik senkt die Strompreise zur Mittagszeit und vermiest den konventionellen Energieversorgern damit das Geschäft. Daher wurde die Photovoltaik im letzten Jahr auch mit einer Negativ-Kampagne schlecht gemacht: Sie sei teuer und ineffektiv, hieß es.

Fernsehjournalist Frank Farenski ärgerte sich, dass über Solarstrom und die Energiewende nur selten objektiv und ausgewogen berichtet wird. Daher produzierte er die exzellente Doku "Leben mit der Energiewende", die er am 26. Januar zusammen mit dem Umweltinstitut München im Arena Kino in München präsentiert. Der Kino-Eintritt kostet 1,68 Cent – das ist der Anteil an der Erhöhung der EEG-Umlage, mit dem der Ausbau erneuerbarer Energieträger finanziert wird.

Wir freuen uns, auf Ihr Kommen! Mehr Infos



Aktion: Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte!Noch drei Wochen gegen Gen-Kartoffeln einwenden!

Um den Freisetzungsversuch zweier Gen-Kartoffeln des Chemieriesen BASF zu verhindern, starteten wir im Dezember die Aktion „Gen-Kartoffeln kommen uns nicht in die Tüte!“.

Die FDP schlägt sich nun wie üblich auf die Seite der Industrie, von der sie sich ja auch gerne unterstützen lässt. Die Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik, Dr. Christel Happach-Kasan, spricht sich für eine schnelle Zulassung der Gen-Kartoffel Fortuna aus, um die Umwelt zu schützen. Zudem bräuchten wir Gen-Pflanzen, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Dabei sind die Lügen der Agrogentech-Konzerne längst widerlegt. Nur eine Landwirtschaft, die die natürlichen Grundlagen, wie gesunde und fruchtbare Böden, sauberes Wasser sowie eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren bewahrt, kann langfristig die Sicherung der Welternährung leisten.

Alle VerbraucherInnen, die Gentechnik im Essen ablehnen und nicht bereit sind, die Risiken unnötiger Freisetzungen zu akzeptieren, können bis spätestens 11. Februar 2013 eine Einwendung an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) schicken. Machen Sie mit!

Button: Hier können Sie aktiv werden



Petition: Wasser ist ein Menschenrecht1 Million Unterschriften gegen die Privatisierung der Wasserversorgung 

Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte öffnen und öffentliche Aufgaben wie die Wasserversorgung für den Wettbewerb freigeben. So wird Wasser mehr und mehr zum gewinnbringenden Spekulationsobjekt und Wasser-Preis und -Qualität werden zunehmend von multinationalen Konzernen bestimmt. Die Folgen für die Verbraucher sind immer dieselben: sinkende Wasserqualität, steigende Kosten. Die europäische Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ will die Liberalisierung des Wassermarktes verhindern. Und das ist dringend notwendig!

Bis zum 1. September 2013 müssen eine Million Unterschriften zusammen kommen, damit die EU-Kommission gezwungen ist, sich mit dem Anliegen der Bürgerinitiative zu befassen. Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift!

Button: Hier können Sie aktiv werden



Save the Date! Begleitend zum Thema organisiert das Umweltinstitut gemeinsam mit dem Oekom e.V. am 18. Februar 2013 die Vorführung des hochbrisanten Films „Water makes money“ - Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen. Infos und Anmeldung




Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden:

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden


Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



+ + + Termine + + +

Demo: Wir haben die Agrarindustrie satt!Demo: „Wir haben die Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“
19. Jan. 2013, Berlin; Auftakt 11 Uhr: Washingtonplatz, 12 Uhr: Demozug zum Kanzleramt
Die Bilanz der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte ist düster: Massentierhaltung, Antibiotikaresistenzen, Bienensterben, Artenschwund, Vermaisung der Landschaften.

Die Landwirtschaft befindet sich im Umbruch. 2013 stehen wichtige Weichenstellungen bevor. Vor dem Kanzleramt in Berlin fordern wir:

  • Tierfabriken und Antibiotika-Missbrauch stoppen
  • Subventionen an soziale, ökologische und Tierschutz-Kriterien binden
  • weltweit faire Regeln für eine bäuerliche Landwirtschaft durchsetzen statt die Agrarmärkte weiter zu liberalisieren
  • Heimisches Futter fördern statt Futtermittelimporte mit Gentechnik-Soja
  • Spekulation mit Lebensmitteln und Land, sowie die EU-Exportförderung beenden
  • Bienen- und klimafreundliche Landwirtschaft anstelle von Monokulturen fördern

Wir schätzen die tägliche Arbeit der Menschen auf den Bauernhöfen. Sie müssen im Zentrum von Reformen stehen! Kommen Sie zur Demo! Mehr Infos



Das Umweltinstitut bei Facebook Das Umweltinstitut bei Twitter

Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
 
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Konto 8 831 100, BLZ 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Förderer werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

Abmeldung von diesem Newsletter: