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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 19. April 2013

Erfolg im Kampf gegen Gen-Pflanzen

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

ErfolgsmeldungBeharrlichkeit und ein langer Atem zahlen sich aus!
Nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um Gentechnik-Freilandversuche von Zuckerrüben bis Weizen wird es in Deutschland 2013 aller Voraussicht nach keine Freisetzungen genmanipulierter Pflanzen geben.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern unserer Aktionen, Einwendern, Spendern und Förderern, die diesen Erfolg erst ermöglicht haben.

Nun gilt es, die anderen Länder zu überzeugen und den Import genmanipulierter Lebens- und Futtermittel zu verhindern.


Weitere Informationen zu Gentechnik finden Sie hier:Gen-Infokampagne




Fossile Märchenstunde

WindradAls 2011 ein Großteil der deutschen Atomreaktoren vom Netz ging, schürte die Industrie die Angst vor dem großen Blackout und dem Zusammenbruch der Energieversorgung. Das Gegenteil ist eingetreten: Deutschland hat im vergangenen Jahr so viel Strom ins Ausland exportiert wie nie zuvor.

Nun haben die Gegner der Energiewende und Befürworter der fossilen Energieträger sich auf ein neues Argumentationsmuster verlegt: Deutschland exportiere den Strom aus Erneuerbaren viel zu günstig und müsse im Winter teuren Strom zukaufen. Auch dies ist eine glatte Fehlinformation.

Das statistische Bundesamt hat die Handelsbilanz für die Ware Strom veröffentlicht: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Deutschland einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Für Importstrom wurde dabei im Schnitt 5,25 Cent pro kWh bezahlt, während der Export durchschnittlich 5,60 Cent einbrachte.

Dass der Ausfuhrpreis niedrig ist kann nicht verwundern, laufen deutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke doch teilweise nur für den Export. Auch zu Zeiten geringer Stromproduktion aus Wind und Sonne ist daher zuletzt sehr viel Strom exportiert worden. Trotzdem sollen in Deutschland noch in diesem Jahr fossile Kraftwerke mit einer Leistung von rund 4000 Megawatt ans Netz gehen – so viel wie 2-3 Atomkraftwerke.

Informieren Sie sich und unterstützen Sie unsere Strompreislügen-Kampagne:

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Demonstrieren Sie mit: Anti-Atomdemos in Brokdorf und Grafenrheinfeld

Anti-Atom-DemoAm kommenden Sonntag, 21. April, werden in Grafenrheinfeld und Brokdorf anlässlich des Tschernobyl-Jahrestags Demonstrationen stattfinden. 

Das Umweltinstitut stellt einen kostenfreien Bus aus München nach Grafenrheinfeld zur Verfügung, in dem noch einige Plätze frei sind. Sichern Sie sich jetzt einen der Plätze und demonstrieren Sie mit für einen sofortigen und nachhaltigen Atomausstieg!

Der Bus fährt am Sonntag, den 21. April um 7:30 Uhr am Münchner Hauptbahnhof (Nordseite/Arnulfstr.) ab, Rückkehr wird gegen 20:30 Uhr sein. Treffpunkt ist bis spätestens 7:15 Uhr am Hauptbahnhof.

Für verbindliche Reservierungen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 089/307749-18 oder senden Sie eine E-Mail mit Name und Adresse an info@umweltinstitut.org.

Mehr Informationen zur Demonstration in Grafenrheinfeld.
Mehr Informationen zur Demontrarion in Brokdorf.



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald

Harald Nestler
Vorstand



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Tschernobyl–Jahrestag: Demozüge und große Anti-Atom-Demo
gegen das AKW Grafenrheinfeld

21. April 2013, ab 12:00 Uhr: Start der Demozüge an den Sammelplätzen
13.00 Uhr: Beginn der Kundgebung auf dem Platz am Adam-Tasch-Weg

Trotz der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima wird weiter mit dem „Restrisiko“ gespielt. Die Bundesregierung hat zwar Mitte 2011 einen „Atom-Ausstieg“ beschlossen – doch stillgelegt wurden lediglich acht AKW, neun der hochgefährlichen Atommeiler sind weiterhin am Netz – die meisten bis 2022! - und bedrohen Gesundheit, Lebensgrundlagen und das Leben der Bevölkerung.

Wir müssen schneller sein als der nächste Super-Gau! Wir fordern die schnellere Stilllegung der Atomanlagen: Das Zocken muss ein Ende haben –  denn der Einsatz ist zu hoch!

Reden: Christina Hacker (Umweltinstitut, München)
Uwe Hicksch ( Naturfreunde Deutschlands, Bundesvorstand)
Richard Mergner (BUND-Naturschutz Bayern, Landesgeschäftsführer)
Paul Knoblach (Landwirt)
Weitere Angebote: Info–Stände, Kinderprogramm, Speisen und Getränke, kulturelles Programm
Mehr Infos


Vorträge: Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

24. April 2013, 20:00 Uhr, Kolpinghaus Buchloe, Kolpingstraße 6, 86807 Buchloe
08. Mai 2013, 19:30 Uhr, TU München, Hörsaal 1100, Arcisstraße 21, 80333 München

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e. V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss. Der Eintritt ist frei.


Veranstalter Buchloe: Arbeitskreis Eine Welt Buchloe e.V., Kolpingfamilie Buchloe e.V. und Katholische und Evangelische Kirche im Rahmen der 10. UBI-Umweltwoche

Veranstalter München: Umweltreferat der Studentischen Vertretung der TU München


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