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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 19. Juli 2013

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Fracking - Die Lügen der Erdgaslobby

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Fracking-Lügendie Fördermengen aus herkömmlichen Erdgasvorkommen sind stark rückläufig. Erdgasfördernde Konzerne geraten deshalb zunehmend unter Druck und entwickeln Methoden, um auch noch die letzten fossilen Rohstoffe aus dem Boden zu pressen.

Dazu zählt sogenanntes unkonventionelles Erdgas, das in tiefen Gesteinsschichten eingeschlossen ist. Beim „Hydraulic Fracturing“ (Fracking) werden Wasser, Sand und giftige Chemikalien unter hohem Druck in die Erde gepumpt, um das Gestein aufzubrechen und an das Gas zu gelangen.

Dabei können Grundwasser, Seen und Flüsse verseucht und sogar Erdbeben ausgelöst werden. Bislang ist Fracking fast uneingeschränkt genehmigungsfähig.
Die Bundesregierung möchte - gegen den Willen der Bevölkerung - Fracking in großen Teilen Deutschlands erlauben, obwohl sogar der Sachverständigenrat für Umweltfragen die Technologie als riskant und überflüssig einschätzt.


Wie wir die Lügen der Erdgasindustrie ausführlich widerlegen, können Sie hier nachlesen.

Beteiligen Sie sich jetzt an unserer Online-Aktion gegen Fracking und werden Sie Teil unserer Infokampagne, indem Sie Flyer verteilen, einen oder mehrere Info-Kartons spenden oder Fördermitglied werden.


Sie haben drei Möglichkeiten, die Kampagne zu unterstützen:


1.) Frackinglügen-Flyer verteilen

Auf jeden Aktionskarton kommt es an. Verteilen Sie die Flyer an Nachbarn und Kollegen, in den Bioläden, Kinos, Gaststätten, bei Veranstaltungen, im Verein, bei Stadtteilfesten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber vergessen Sie bitte nicht zu fragen, bevor Sie auslegen. Ein Aktions-Paket beinhaltet 900 Flyer.

Button Flyer bestellen


2.) Einen oder mehrere Kartons spenden

Diese standardisierten Pakete erleichtern uns den Vertrieb. Trotzdem kosten Druck und Versand der Faltblätter und Broschüren viel Geld. Durch eine Spende von 30 € ermöglichen Sie den Druck und Versand eines Aktions-Pakets.

Button Online spenden


3.) Förderer werden

Unsere bundesweit erfolgreichen Kampagnen und die kontinuierliche Arbeit des Umweltinstitut München e.V. sind nur möglich durch die regelmäßigen Beiträge unserer Fördermitglieder.

Hier können Sie sofort online Fördermitglied werden.
Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie.


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Endlich Schluss mit ungerechten EEG-Befreiungen?

Strommasten

Die EU plant, wegen den ausufernden EEG-Befreiungen für Unternehmen ein Beihilfeverfahren gegen die Bundesrepublik einzuleiten. In einem solchen Verfahren wird festgestellt, ob es sich um unerlaubte staatliche Beihilfen und damit um eine Wettbewerbsverzerrung handelt.
Nun könnte endlich Schluss sein mit der Praxis, auf Kosten der privaten Haushalte die Industrie zu subventionieren.

Im Jahr 2013 wollten sich 2055 Unternehmen von der Ökostromumlage befreien 1691 Anträge wurden genehmigt. Für 2014 liegen nun bereits 2367 Anträge vor. Darunter sind viele Firmen wie städtische Verkehrsbetriebe, Molkereien oder Mineralwasserhersteller, die gar nicht im internationalen Wettbewerb stehen. 

Diese Zunahme haben wir der schwarz-gelben Bundesregierung zu verdanken, die Anfang 2012 die Hürde für die Befreiung drastisch abgesenkt hat: Als „stromintensiver Betrieb“ können nun schon Unternehmen ab einem Jahresverbrauch von einem Gigawatt statt wie bisher ab zehn Gigawatt von der Umlage befreit werden – ein beispielloses Geschenk an die Industrie.

Wir begrüßen den Vorstoß der EU und fordern weiterhin ein Ende der ungerechten Subventionierung durch die EEG-Befreiungen.

Hier finden Sie unsere Infokampagne zur Strompreislüge.



 Monsanto - Erfolgreicher Widerstand?

MonsantoDer Agrarkonzern Monsanto zieht alle noch ausstehenden Zulassungsanträge für den Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen in der EU zurück. Vor einigen Wochen hatte Monsanto bereits die Einstellung der Lobbyarbeit in Europa verkündet.

Die Zulassung des bereits in neun EU-Ländern verbotenen Gen-Mais Mon810 will Monsanto allerdings verlängern lassen. Die Genehmigung für die Einfuhr und Verwendung des Gift-Cocktail-Mais Smartstax als Lebens- und Futtermittel scheint bereits kurz bevorzustehen, auch dank des entschlossenen Nichthandelns von Frau Aigner. Wir bleiben dann zwar vom Anbau der Monsanto-Gen-Pflanzen verschont, bekommen jedoch über den Umweg der Futtermittel den Genmais auf den Teller.

Monsanto meint, Europa sei „noch“ nicht reif für die Segnungen der Gentechnik. Wir glauben, dass Monsanto keinen Grund mehr sieht, uns mit Lobbyarbeit zu überzeugen oder Gen-Pflanze für Gen-Pflanze die Zulassung zu beantragen. Der Konzern setzt ganz auf das geplante neue Freihandelsabkommen, bei dem die Errungenschaften des europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzes auf dem Altar des Freihandels geopfert werden sollen.

Informieren Sie sich und Ihre Bekannten jetzt mit den Infomaterialien unserer
Gen-Info-Kampagne
.



Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand


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