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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 21. Juni 2013

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Monsanto lässt nicht locker – Patent auf Brokkoli

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,
Brokkoli

der Saatguthersteller Seminis, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Monsanto, hat vom Europäischen Patentamt ein Patent auf konventionell gezüchteten Brokkoli erhalten. Das Patent auf sogenannten „geköpften Brokkoli“ erstreckt sich vom Saatgut über die Pflanze bis hin zum geernteten Brokkoli. Obwohl Öffentlichkeit und Politik die Patentierung von Pflanzen und Tieren ablehnen, halten das Europäische Patentamt und die großen Agrokonzerne an ihren dreisten Patentierungspraktiken fest.

Das lassen wir uns nicht gefallen!

Das Umweltinstitut München e. V. ruft gemeinsam mit „Keine Patente auf Saatgut!“ und vielen weiteren Organisationen zu einem Sammeleinspruch gegen das Patent von Monsanto auf. Beteiligen auch Sie sich, laden Sie sich die Unterschriftenliste herunter und sammeln Sie Einsprüche gegen die Patentierung unserer Lebensmittel!


Gericht entzieht Atomzwischenlager Brunsbüttel die Genehmigung

Zwischenlager

Das Urteil des Oberverwaltungsgericht Schleswig ist ein herber Rückschlag für die Atomlobby und bestätigt die Einwände, die wir bei den Genehmigungsverfahren der Zwischenlager eingebracht haben: Die Risiken von Flugzeugabstürzen und gezielten Terrorangriffen sind beim Zwischenlager Brunsbüttel nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Somit ist die bereits zugesagte Aufnahme weiterer Castoren aus der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield Makulatur. Nach unserer Auffassung müsste das Atom-Lager umgehend geräumt werden.

Dies dürfte jedoch äußerst schwierig werden, da alle Zwischenlager auf den selben Prüfstand müssen und für alle der Entzug der Genehmigung droht. Besonders die süddeutschen Zwischenlager sind betroffen, denn diese haben deutlich dünnere Wandstärken und sind somit noch windiger gebaut als die norddeutschen.

Wir fordern, dass die weitere Atommüllproduktion gestoppt wird und die Zwischenlager sofort nachgerüstet werden. Gleichzeitig muss so schnell wie möglich ein geeigneter Standort für die sichere Endlagerung des hochaktiven Atommülls gesucht werden!

Zur Pressemitteilung des Umweltinstitut München e.V.

Mir hams satt!

PestizideinsatzErst letzte Woche wurde bekannt, dass bei 70 Prozent der Deutschen das Herbizid Glyphosat im Urin nachgewiesen wurde. Und während uns das Bundesamt für Risikobewertung beruhigt, dass der Allestöter Glyphosat in unserem Urin völlig unschädlich ist, erhöht die EU-Kommission die zulässige Dosis des Pestizids Endosulfan im Fischfutter auf das Zehnfache.

Das Nervengift wird vom Umweltbundesamt als „hochgradig gefährlich“ eingestuft, es beeinflusst die Fortpflanzungsfähigkeit und löst wahrscheinlich Krebs aus. In Deutschland und den USA längst verboten, wird Endosulfan in Südamerika jedoch weiterhin zur Produktion von Futter für norwegische Zuchtlachse eingesetzt.

Agrargifte bedrohen zudem die biologische Vielfalt. Eine neue Studie zeigt die katastrophalen Auswirkungen auf unser Ökosystem: Die Forscher kamen zu dem Befund, dass 42 Prozent der wirbellosen Tiere in Bächen und Gewässern durch den Einsatz von Agrargiften auf angrenzenden Feldern „verschwinden“.

Wir wollen kein Gift in unseren Lebensmitteln und rufen zur Demo „Mir hams satt“ am 13. Juli in München auf. Bitte unterstützen Sie uns bei der Mobilisierung und fordern Sie kostenloses Demomaterial an. Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.

Helfen Sie mit!

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand



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Seminarreihe: Genopoly – Gentechnik um jeden Preis?
Veranstaltung 2: "
Wohl bekomm´s? - Genfood im Supermarkt und auf unseren Tellern"

Do, 27. Juni 2013, 19:00 – 21:00 Uhr, münchner zukunftssalon des oekom e.V., Waltherstr. 29 Rgb., München, U Goetheplatz.

Referentin: Anja Sobczak, Umweltinstitut München e.V.

Themen der Veranstaltung:

- Lebensmittelkennzeichnung - Regeln und Realität
- Kennzeichnungslücken - Gensoja für Fleisch und Milch
- Kontamination mit Gen-Pflanzen
- Lebensmittel "ohne Gentechnik"

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen unter Tel. 089/30 77 49-0 oder info@umweltinstitut.org an.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V., Oekom e.V.
Mehr Informationen


Mir hams satt! - Großdemo in München

Mir hams satt Banner

Sa, 13. Juli 2013, 11:00 Uhr Odeonsplatz, 12:15 Uhr Demonstrationszug zur Staatskanzlei und Abschlusskundgebung

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz- und kritischen Bauernverbänden sowie verkehrspolitischen Initiativen eine Großdemonstration in München.

Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur! Mit der Demo wollen wir unsere gemeinsamen Forderungen in Richtung Landes- und Bundespolitik laut und deutlich machen.

Damit auch in München Tausende von Menschen aus ganz Bayern auf die Straße gehen, brauchen wir Ihre Unterstützung:

•  Kommen Sie am 13. Juli auf den Odeonsplatz!
•  Bestellen Sie Demo-Mobilisierungsmaterialien!
•  Verteilen Sie Demo-Flyer und Plakate im Bioladen oder Supermarkt, in Banken, Büchereien, bei Nachbarn - einfach überall, wo es möglich ist!

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.


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