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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 22. Februar 2013

Wer bremst Peter Altmaier? 

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Energiewende SchildPolitik paradox: Bundesumweltminister Altmaier stemmt sich mit aller Kraft gegen die von der Bundesregierung versprochene Energiewende. Eine Billion Euro drohe das Projekt zu verschlingen, wenn die Bundesregierung nicht rechtzeitig die „Strompreisbremse“ ziehen dürfe. Bei dieser „Bremse“ handelt es sich um nichts anderes, als um eine populistische Umschreibung für massive Kürzungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
 
Die Tatsachen sehen anders aus: Nicht die regenerativen Energien, sondern die Preisexplosion bei fossilen Brennstoffen ist eine wesentliche Ursache für die stark ansteigenden Energiekosten. Nur der konsequente Ausbau der Erneuerbaren und eine gerechte Lastenverteilung zwischen Industrie und VerbraucherInnen kann die Preise auf Dauer stabil halten.

Mehr Informationen und Argumente gegen die Propaganda der Energiewirtschaft finden Sie in unserer Stromlügenkampagne.

Strompreislügen bestellen



Aktion: Kein Atomstrom durch die Hintertür!Letztes Aufgebot der Atomkraft
in Großbritannien

Die britische Regierung startet einen verzweifelten Versuch zur Rettung der Atomkraft: Großbritannien hatte im letzten Jahr zusammen mit drei weiteren EU-Ländern gefordert, dass die Atomkraft wie Wind- und Sonnenstrom als emissionsarme Technologie eingestuft wird, um EU-Subventionen für die Atomenergie zu erhalten.

Nachdem das untaugliche britische Förderinstrument für den Ausbau der Erneuerbaren gescheitert ist, gibt man nun vor, die alten maroden Atommeiler durch Neubauten ersetzen zu müssen - so z.B. in Hinkley Point im Südwesten Englands.
Da AKW-Neubauten ohne Subventionen extrem teuer sind, haben RWE und E.ON ein Joint Venture zum Bau von AKWs in England bereits aufgekündigt.

Nun will die britische Regierung den Betrieb neuer AKWs bis zu 40 Jahre lang – also praktisch über die gesamte Laufzeit – mit garantierten Preisen fördern. Da selbst der atomfreundliche EU-Energiekommissar Oettinger die Atomenergie als nicht subventionswürdig eingestuft hat, riskiert die Regierung damit ein Verfahren wegen  unzulässiger Beihilfe.

Wir müssen  unserer Regierung deutlich zu machen, dass wir keinen Atomstrom aus dem Ausland wollen. Machen Sie mit bei unserer Aktion  
"Kein Atomstrom durch die Hintertür!"Button: Zur Onlineaktion



Gen-MaisFreie Fahrt für die Gentechnik?

Bundeswirtschaftsminister Rösler ist entzückt:
In seiner Rede zur Lage der Nation forderte US-Präsident Barack Obama letzte Woche die Einrichtung einer transatlantischen Freihandelszone. Die US-Agrarlobby würde von der Beseitigung der in Europa mühsam erkämpften Importverbote enorm profitieren.

Das Umweltinstitut München warnt: Eine Freihandelszone ohne Beschränkungen gefährdet Gentechnikverbote in Europa. Wir fordern deshalb, dass europäische Verbraucher und Landwirte weiterhin vor genmanipulierten Lebensmitteln und genmanipuliertem Saatgut geschützt werden.

Lesen Sie mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Hier geht`s zu unserer Gen-Info-Kampagne



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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Demo: Fukushima ist überallDemo: Fukushima ist überall
AKWs JETZT ABSCHALTEN!
9. März 2013, in ganz Deutschland und weltweit
Zum zweiten Jahrestag des Super-GAUs von Fukushima und sechs Monate vor der Bundestagswahl, wollen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die Atomkraft setzen, an dem niemand vorbei kann. Bundesweit und in Nachbarländern wird es dazu viele große Aktionen geben. Das Umweltinstitut beteiligt sich an der Demo in Günzburg nahe des AKW Gundremmingen mit einem eigenen Infostand. Mehr Infos


Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe
12. März. 2013, 20 Uhr, Kultur- und Tagungszentrum Murnau, Kohlgruber Straße 1, 82418 Murnau am Staffelsee
Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e. V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss.
Veranstalter: BN-Ortsgruppe Murnau mit Umgebung, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


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