Logo Umweltinstitut
Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 22. November 2013

Falls dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier


Freihandelsabkommen TTIP verhindern!

  Teilen auf Facebook

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Freihandelsabkommen verhindernAuch die zweite Verhandlungsrunde über das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den USA und der Europäischen Union hat letzte Woche in Brüssel wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden. Dabei lässt die positive Beurteilung der bisherigen Ergebnisse durch EU-Handelskommissar Karel de Gucht nichts Gutes ahnen, denn Zweck des Transatlantischen Abkommens ist es, „Handelshemmnisse“ zwischen den Partnern dies- und jenseits des Atlantik abzubauen.

„Handelshemmnisse“, das sind beispielsweise Importverbote für Chlorhühnchen, Klonfleisch oder genmanipulierte Pflanzen. Diese könnten in Zukunft ohne Probleme durch Warenimporte aus den USA frei Haus auf unseren Tellern landen. Auch ein Fracking-Verbot könnte "Investorenrechte" verletzen und daher dem Freihandel geopfert werden.

Ein transatlantisches Freihandelsabkommen gefährdet die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und muss dringend verhindert werden. Deshalb haben wir zusammen mit vielen anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen ein Bündnis geschmiedet, das einen sofortigen Verhandlungsstopp fordert.

Mehr Informationen zum geplanten Freihandelsabkommen finden Sie auf unserer Website.

Hier können Sie die gemeinsame Presseerklärung des Bündnisses lesen.



Die große Ökostrom-Bremse

  Teilen auf Facebook

Energiewende-Demo 2013Jetzt ist es raus: Bundesumweltminister Altmaier möchte im Namen der Union die Entwicklung der erneuerbaren Energien und damit eine weltweit beispiellose Erfolgsgeschichte hart ausbremsen.

„Es muss erstmals einen verbindlichen Ausbaupfad für erneuerbare Energien geben“, sagt Peter Altmaier dem Magazin Focus - und meint damit verbindliche Obergrenzen für die deutsche Ökostrom-Produktion. Angesichts der Tatsache, dass das EEG aus den Reihen der Union gerne als „planwirtschaftliches“ Instrument verunglimpft wird, wirkt diese Forderung nahezu grotesk.

Gerade jetzt, wo sich die Erneuerbaren im Vergleich zu fossilen Erzeugungsformen als die flexiblere, effizientere und rentablere Form der Energiegewinnung durchsetzen, möchte die Union fixe Ausbaugrenzen festlegen. Von dieser Entwicklung profitieren ausschließlich die Energieriesen, deren Marktanteile durch die dezentrale und kleinteilige Struktur der Erneuerbaren stetig schrumpfen. Offenbar fällt die Lobbyarbeit der großen Energiekonzerne im Umweltministerium auf fruchtbaren Boden.

Wir lassen uns die Energiewende nicht kaputtmachen - dafür demonstrieren wir am 30. November in Berlin. Mit tausenden Menschen umzingeln wir lautstark das Kanzleramt. Beteiligen auch Sie sich an der Demonstration, Busse fahren aus ganz Deutschland.

Mehr Informationen zur Energiewende-Demo


Strahlenschutzkommission empfiehlt Ausweitung der Evakuierungszonen

  Teilen auf Facebook

AKW-RadiusDie deutsche Strahlenschutzkommission bereitet derzeit Nachbesserungen für den Katastrophenschutz vor. Vorlage war eine Studie vom Bundesamt für Strahlenschutz aus 2012, wo Freisetzungsszenarien unter Berücksichtigung von Fukushima zugrundegelegt wurden. Ergebnis: Die Notfallschutzmaßnahmen nach einem schweren Atomunfall müssten auf deutlich größere Gebiete erweitert werden als bisher geplant.

Vorgesehen ist demnach eine Ausweitung der Evakuierungszonen:

  • Der Radius der "Zentralzone" (Evakuierung innerhalb von sechs Stunden) um ein havariertes AKW soll von zwei auf fünf Kilometer erweitert werden, umfasst damit ein sechsmal größeres Gebiet als bisher.

  • Der Radius der "Mittelzone" (Evakuierung innerhalb von 24 Stunden) soll von 10 auf 20 Kilometer ausgeweitet werden, was einer vierfach größeren Fläche entspricht. Für das AKW Isar 2 heißt dies, dass auch Landshut (14 km entfernt) in die Evakuierungszone fallen würde und beim AKW Gundremmingen Günzburg (12 km entfernt).

Langfristig umgesiedelt werden soll künftig in Gebieten, in denen eine jährliche Strahlenbelastung von mehr als 50 Millisievert erwartet wird, bisher liegt der Eingreifwert bei 100 Millisievert. Zum Vergleich: In Japan beträgt der Eingreifwert 20 Millisievert, in Tschernobyl lag der Wert sogar bei 5 Millisievert.

Die Nachbesserungen beim Katastrophenschutz sind zwar notwendig, im Katastrophenfall wird sich jedoch schnell zeigen, dass ein wirksamer Schutz nicht möglich ist. Deshalb müssen wir unverzüglich aus der Atomkraft aussteigen!

Hier geht's zu unserer Atom-Infokampagne.


Jetzt Fördermitglied werden und Kurzurlaub im Bio-Hotel gewinnen

  Teilen auf Facebook

Landhotel

Das Umweltinstitut München verlost einen Kurzurlaub für zwei Personen im Bio-Landhotel "Zur Scheune" an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie haben drei Möglichkeiten, an der Verlosung teilzunehmen:

  • Sie werden bis zum 31.12.2013 Fördermitglied
  • Sie sind bereits Fördermitglied und erhöhen Ihren Beitrag
  • Sie bewegen einen Mitmenschen dazu, ebenfalls Fördermitglied zu werden

Erleben Sie einige romantische Tage an der Müritz: Unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren und Wanderungen (z.B. an der Müritz, im Müritz-Nationalpark oder im Land Fleesensee). Danach bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die Scheune Bollewick mit den vielen Handwerksläden oder den einen oder anderen Saunagang und eine entspannende Massage im Biohotel...

Für die kostenlose Bereitstellung des Hauptgewinns bedanken wir uns herzlich beim Bio-Hotel „Zur Scheune“.

Button Fördermitglied werden

Button Online spenden


Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand


+ + + Stellenangebot + + +


Wir suchen Verstärkung:
Referent/in und Campaigner/in für Gentechnik in der Landwirtschaft

+ + + Termine + + +


Fukushima und die Folgen: Ein Vortrag von Kazuhiko Kobayashi

Montag, 25. November 2013, 19:00 Uhr

TU München, Arcisstr. 21, Raum 1100 (zum Lageplan)

Kazuhiko Kobayashi ist einer der führenden Köpfe in der jungen japanischen Anti-Atomkraft-Bewegung. Der studierte Germanist wohnte fast 30 Jahre in Deutschland. Heute lebt er in Tokio, befasst sich u.a. mit den Folgen von Globalisierung, Neoliberalismus und derzeit vorrangig mit den Nachwirkungen des Fukushima-Unglücks im März 2011. In seinem Vortrag klärt er über die aktuelle Lage in Fukushima und die drohenden Konsequenzen der Atomkraftkatastrophe auf. Außerdem spricht Kobayashi über die japanische Atompolitik, die notfalls auch über Leichen geht, und erklärt, weshalb die internationalen Atommächte diese noch immer stützen.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V. in Kooperation mit dem Umweltreferat der Studentischen Vertretung der TU München.


Schöne neue Welt? - Die Zukunft der Gentechnik
Ein Vortrag aus der Seminarreihe "Genopoly - Gentechnik um jeden Preis?"

Donnerstag, 28. November 2013, 19:00 Uhr

münchner zukunftssalon des oekom e.V., Waltherstr. 29 Rgb., München, U-Bahn-Haltestelle Goetheplatz

Kaum einer will sie, ihr Nutzen ist nicht erkennbar, immer offensichtlicher treten die Risiken zutage - und dennoch scheint sie unaufhaltsam: Die Anwendung der Gentechnik bei Pflanzen, Tieren und Lebensmitteln. Selten wurde eine neue Technologie so sehr gegen den Willen fast aller Betroffenen eingeführt, wie es bei der Agro-Gentechnik der Fall ist.

Im letzten Vortrag der Veranstaltungsreihe referiert Dr. Christoph Then von Testbiotech e.V. unter anderem über folgende Fragen:

- Freisetzungen und Forschung - woran wird gearbeitet?
- Kann Agro-Gentechnik die Welt ernähren?

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen unter Tel. 089/30 77 49-0 oder info@umweltinstitut.org an. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Umweltinstitut München e.V. in Kooperation mit oekom e.V.

Weitere Informationen


Energiewende-Demo 2013


Energiewende retten - AKW abschalten!
Bundesweite Demonstration am Samstag, 30. November in Berlin

Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden – dafür demonstrieren wir am 30. November in Berlin. Mit tausenden Menschen umzingeln wir lautstark das Kanzleramt.

Programm:
13.00 Uhr Auftaktkundgebung Washingtonplatz am Hauptbahnhof
14.00 Uhr Demo & Umzingelung des Kanzleramts
15.30 Uhr Abschlusskundgebung Washingtonplatz
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

Weitere Informationen


Facebook Umweltinstitut München
Das Umweltinstitut bei Facebook Twitter Umweltinstitut München Das Umweltinstitut bei Twitter

Spenden
Nur mit Ihrer Hilfe können wir unsere unabhängige Forschungs- und Aufklärungsarbeit fortsetzen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende! Hier können Sie bequem online spenden.
 
Natürlich können Sie auch auf unser Spendenkonto überweisen:
Umweltinstitut München e.V.
Konto 8 831 100, BLZ 700 205 00
Bank für Sozialwirtschaft
Spenden und Beiträge an das Umweltinstitut München e.V. sind steuerlich absetzbar und zwar bis zur Höhe von 20% Ihrer persönlichen Einkünfte.
Fördern
Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie bequem online Fördermitglied werden.
Weiterempfehlen
Wenn Ihnen unser Newsletter gefällt: Empfehlen Sie uns weiter!
Einfach auf "Weiterleiten" drücken oder übermitteln Sie Ihren Freunden und Bekannten folgenden Link:
www.umweltinstitut.org/newsletter
Anregungen
Anregungen und Kritik sind immer willkommen!
newsletter@umweltinstitut.org
Umweltinstitut München e.V. | Landwehrstraße 64 a | 80336 München | umweltinstitut.org

Abmeldung von diesem Newsletter: