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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 25. Januar 2013

Kein Atomstrom durch die Hintertür!

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Aktion: Kein Atomstrom durch die Hintertür!eine neue Stromtrasse mitten durch die Ostsee soll Atomstrom von der russischen Exklave Kaliningrad nach Deutschland transportieren. Das führt den Atomausstieg ad absurdum!

Unglaublich ist zudem der Zeitpunkt dieser Entscheidung: Nach der Fukushima-Katastrophe war der Atomausstieg gerade vom Bundestag beschlossen, als Wirtschaftsminister Philipp Rösler im Sommer 2011 auf Regierungsebene Gespräche über Atomstromimporte aus Russland führte.

Alles kein Problem, sagt Herr Rösler: Der Atomausstieg sei eine innerdeutsche Angelegenheit, die mit Auslandsgeschäften nichts zu tun hat. Und Stromimporte – welcher Art auch immer – seien letztlich eine Entscheidung der beteiligten Unternehmen.

Wir fordern: Der Atomausstieg darf nicht an unseren Landesgrenzen Halt machen!

Machen Sie mit!
Schreiben Sie an Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Rösler und fordern Sie einen konsequenten Atomausstieg, national und international. Empfehlen Sie die Aktion Ihren Freunden weiter! Verbreiten Sie die Aktion in Ihrem sozialen Netzwerk!
Button: Hier geht`s zur Onlineaktion





AKW TemelìnTemelín  kein Plan, aber genehmigt

Am 17. Januar 2013 hat das tschechische Umweltministerium den Ausbau der Blöcke 3 und 4 genehmigt, womit das UVP-Verfahren abgeschlossen ist. Dies ist völlig widersinnig, weil noch nicht einmal klar ist, welcher Reaktortyp von welchem Anbieter gebaut werden soll. Eine Entscheidung darüber soll Ende 2013 fallen.

Macht nichts, sagen die Verantwortlichen, weil ja als Bedingung in der Ausschreibung enthalten ist, dass die Anlagen sicher sein müssen - also werden sie auch sicher sein. Dies ist eine völlig neue Dimension des atomaren Wahnsinns!

Dazu passt der am vergangenen Wochenende überraschend gefasste Beschluss des Wirtschaftsministers, auch künftig den Bau von Atomkraftwerken im Ausland über Hermesbürgschaften zu unterstützen. Das AKW Temelín ist eines der Projekte, die bereits den Status "Letter of Interest" haben, also die grundsätzliche Bereitschaft zur Prüfung einer Bürgschaft bei der Bundesregierung besteht.
Wir werden die Genehmigungsunterlagen, insbesondere die behördlichen Bewertungen unserer Einwände, prüfen und ggf. weitere Schritte einleiten! Weitere Infos

Fordern Sie zusammen mit uns den konsequenten Atomausstieg, national und international. Unterstützen Sie unsere aktuelle Aktion!



Filmplakat: Leben mit der EnergiewendeFilm "Leben mit der Energiewende"
in München

Am Samstag, 26. Januar 2013, präsentieren Regisseur Frank Farenski und das Umweltinstitut München im Arena-Kino das Filmprojekt "Leben mit der Energiewende". Der Eintritt kostet symbolische 1,68 Cent so hoch ist der Teil der Erhöhung der EEG-Umlage, der für den Ausbau erneuerbarer Energieträger verwendet wird.

Das Filmprojekt startet um 14 Uhr mit einer Kundgebung am Stachus. Regisseur Frank Farenski und Antje Wagner, Energiereferentin des Umweltinstitut München e.V., erörtern öffentlich Fragen rund um die Energiewende. Weitere Infos

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Wir haben es satt!-Demo 2013Besucherrekord auf der
„Wir haben es satt!“-Demo

Trotz frostiger Temperaturen von bis zu minus 7 Grad Celsius forderten am vergangenen Samstag rund 25.000 Menschen auf der Großdemo in Berlin grundsätzliche Reformen in der Agrarpolitik.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitdemonstrantinnen und Mitdemonstranten!

Euer Einsatz zeigt Politik und Industrie, dass die Forderung nach guter Landwirtschaft und guten Lebensmitteln in der Breite der Bevölkerung angekommen ist. Wer 2013 Wahlen gewinnen will, egal ob im Bund oder in den Ländern, muss sich gegen die Agrarindustrie und für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft mit artgerechter Tierhaltung einsetzen.

Einen ausführlichen Rückblick und Fotos von der Demo finden Sie hier



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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Harald Nestler
Vorstand



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Film: Water makes moneyFilm und Diskussion: Water makes money
Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen
18. Feb. 2013, 19-21 Uhr, Münchner Zukunftssalon, Waltherstr. 29 Rgb., München
Wasser wird zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen  mit verheerenden Folgen. Der Film "Water makes money" dokumentiert, mit welchen Methoden Städten und Gemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abgehandelt wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier Wasser zurückzuholen.

In der anschließenden Diskussion beantworten Anja Sobczak, Referentin für Landwirtschaft beim Umweltinstitut München e.V., Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München, Dr. Rupert Ebner, Vorstand Slow Food Deutschland/Convivium-Leiter München und Erich Brendle, Gewerkschaftssekretär Ver- und Entsorgung ver.di, brisante Fragen rund um das Thema Wasser. Weitere Infos

Veranstalter: Oekom e.V., Umweltinstitut München e.V. und Slowfood Convivium München. Anmeldung erwünscht unter Tel. 089/30 77 49-0 oder info@umweltinstitut.org



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