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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 25. Oktober 2013

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Mobilfunk-Broschüre neu aufgelegt

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Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,

Mobilfunk-Broschüre300.000 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben unsere Broschüre "Mobilfunk-Strahlung" als Printausgabe bestellt, mehr als 350.000 haben sie im Internet heruntergeladen.

Ist Elektrosmog eine Gefahr für die Gesundheit? Welche Strahlenbelastung entsteht durch drahtlose Kommunikation, wo stecken vermeidbare Risiken? Wie kann ich die Strahlenbelastung minimieren?

Auch die sechste, überarbeitete Auflage bietet umfassende und aktuelle Informationen über die Entstehung und Wirkungsweise von hochfrequentem Elektrosmog. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich schützen und wo Sie Ihr Mitbestimmungsrecht bei der Standortsuche geltend machen können.

Die neue Broschüre zu Mobilfunk-Strahlung können Sie als PDF online lesen oder ggf. in höherer Stückzahl hier bestellen.

Großbritannien will Atomsubventionen erzwingen

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EU-AtomsubventionGroßbritannien schafft Tatsachen und will die EU damit offenbar nötigen, die Atomkraft in den neuen Beihilferichtlinien doch noch zu berücksichtigen. Der Neubau zweier Atomreaktoren in Hinkley Point soll mit einem garantierten Abnahmepreis realisiert werden. Ausschlaggebend für diesen Beschluss war der Einstieg von zwei chinesischen Energiekonzernen, die zusammen mit dem französischen staatlichen Energieriesen EdF den Zuschlag erhalten haben. Diese illegale staatliche Beihilfe verstößt eindeutig gegen geltendes EU-Recht.

Das Problem der Briten: Viele Meiler müssen in den nächsten Jahren aus Altersgründen vom Netz und der Aufbau der Erneuerbaren wurde verschlafen. Der Älteste, der letzte britische Magnox-Reaktor, ist bereits 42 Jahre in Betrieb. Diese Art von Reaktoren dienten der Produktion von Plutonium für das britische Atomwaffenarsenal.

Der britische Energieminister Davey behauptet, dass erstmals ein AKW nicht mit dem Geld britischer Steuerzahler bezahlt wird. Nun müssen die britischen Stromkunden nicht nur für die Kosten der AKWs, sondern auch für die üppigen Gewinne der chinesischen und französischen Konzerne aufkommen. Dies wird auch noch für 35 Jahre, sogar mit Inflationsausgleich, fixiert.

Weitere Hintergrundinfos zu den EU-Atomsubventionen


Grenzwert für Glyphosat 5-fach überschritten

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Roundup-SojaNeue Untersuchungen von gentechnisch veränderten Sojabohnen aus Nordargentinien belegen hohe Rückstände des Totalvernichters Glyphosat (Wirkstoff in Roundup von Monsanto) und seines Abbauproduktes AMPA. Von den untersuchten Proben wiesen mehr als die Hälfte so hohe Rückstände auf, dass der international gültige Grenzwert für Lebens- und Futtermittel von 20 mg/kg bis um das 5-fache überschritten wurde. Dabei liegt dieser Grenzwert ohnehin viel höher als der für andere Produkte und auch für viele andere Spritzmittel.

Die deutschen Behörden müssen endlich handeln und Importe von Futter- und Lebensmitteln stärker kontrollieren, um eine Gefährdung von Menschen und Tieren durch Fütterung und Anreicherung in der Nahrungskette zu verhindern. Außerdem darf es keine besonders hohen Grenzwerte für besonders stark belastete Produkte mehr geben!

Der Einsatz genmanipulierter Futtermittel muss verboten werden, um VerbraucherInnen vor den Risiken von Glyphosat und Gentechnik zu schützen.

Hier finden Sie weitere Informationen

Beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion für ein Verbot von Glyphosat

Niederlage für Monsanto: Terminator-Saatgut in Brasilien gestoppt

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Terminator-TechnologieErleichterung macht sich unter brasilianischen Umweltschützern und Bauern breit: Die Verfassungskommission des Parlaments hat kurzfristig einen Gesetzesentwurf von der Tagesordnung genommen, der den Handel und Anbau von Terminator-Saatgut legalisieren sollte.

Das Patent für das „Selbstmord“-Saatgut wurde Ende der 1990er Jahre von Monsanto aufgekauft, bislang aber nicht im Freiland getestet oder angebaut. Die genmanipulierten Pflanzen produzieren sterile Samen, die Bauern können daraus kein neues Saatgut gewinnen, sondern müssen es jedes Jahr neu kaufen.

19.000 Menschen hatten sich im Vorfeld an einer Petition beteiligt, um gegen die Zulassung des Terminator-Saatguts zu protestieren. Dies zeigt wieder einmal, dass wir gegen Monsanto & Co. nicht machtlos sind.


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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand

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10 Jahre Irakkrieg - tödliches Vermächtnis aus Landminen, Streubomben und Uranmunition

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 19:30 Uhr
Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5, München

Eintritt: 5.- / 3.- Euro

Veranstaltung mit Vorträgen von Experten der Organisationen Handicap International und IPPNW und des ARD-Korrespondenten Thomas Aders, Kurzfilmen zum Thema, begleitet von irakischer Live-Musik.

Veranstalter: Handicap International, IPPNW und ICBUW in Kooperation mit Umweltinstitut München, Münchner Friedensbündnis, DFG-VK München, Helmut-Michael-Vogel Bildungswerk e.V. und Kulturreferat München

Weitere Informationen

Klimakatastrophe mit Musik - Theaterstück der Berliner Compagnie

Freitag, 08. November 2013, 20:00 Uhr

Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 45, München

Eine kleiner Gasthof gegen einen schier übermächtigen Stromkonzern, sechs ziemlich schräge Figuren, schmissige Songs, heisse Rhythmen - so ernst das Problem, so unterhaltsam das Stück der Berliner Compagnie.

Die Veranstaltung vom Münchner Friedensbündnis wird u.a. vom Umweltinstitut München e.V. unterstützt.

Weitere Informationen


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