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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, der 26. April 2013

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Polen will noch immer keine Atomenergie

Atomprogramm Polen

Die polnische Regierung möchte gerne Atomkraftwerke bauen. Bis 2030 sollen zwei Meiler ans Netz gehen und etwa zehn Prozent des nationalen Energiebedarfs decken. Um die Bevölkerung für dieses irrsinnige Unternehmen zu gewinnen, hat die Regierung eine etwa viereinhalb Millionen Euro teure Propagandakampagne gestartet.

Eine gute Nachricht zum 27. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl: Die Kampagne der Regierung hat offensichtlich ihr Ziel verfehlt:
Nur 35% befürworten den Bau der Atomkraftwerke. 52% der Befragten und damit die Mehrheit der polnischen Bevölkerung lehnen Atomstrom auch weiterhin ab.

Das Umweltinstitut hat im vergangenen Jahr eine große Onlineaktion gestartet, um dieses überflüssige Atomprogramm zu verhindern. Über 46.000 Menschen beteiligten sich an der Aktion und schickten eine Stellungnahme gegen das Atomprogramm an die polnische Regierung. Darüber hinaus haben wir unseren Atomlügen-Flyer ins Polnische übersetzt, um ein Gegengewicht zur Propaganda der atomfreundlichen Regierung zu bilden. Es freut uns, dass die Mehrheit der polnischen Bevölkerung sich nicht von den Lügen der Atomlobby einlullen lässt!



27. Tschernobyl-Jahrestag: 
Tausende demonstrieren für schnelleren Ausstieg

Rede Christina HackerRund 4.000 Menschen demonstrierten am vergangenen Sonntag in Grafenrheinfeld und Brokdorf für einen schnelleren und konsequenteren Ausstieg aus der Atomenergie.

Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München, erklärte in Grafenrheinfeld vor etwa 2.500 Menschen, dass die Katastrophe von Tschernobyl auch nach 27 Jahren noch immer andauert. In Waldböden, Pilzen und Wild finden sich noch heute Konzentrationen radioaktiver Stoffe, die um ein Vielfaches über den gesetzlichen Grenzwerten liegen. Noch heute müssen viele erlegte Wildschweine in Süddeutschland als radioaktiver Sondermüll entsorgt werden.

Der in Tschernobyl von hunderttausenden Helfern um den Reaktorkern errichtete Betonmantel (Sarkophag) muss dringend erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen bis 2015 abgeschlossen werden, die Kosten werden auf etwa eineinhalb Milliarden Euro geschätzt. Finanziert wird der neue Sarkophag von insgesamt 28 Geberländern und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Es ist nun an der Zeit, Lehren aus denAnti-Atom-Demo Katastrophen von Three Mile Island, Tschernobyl und Fukushima zu ziehen und die Atomkraft durch wirklich saubere Energieformen abzulösen.
Bilder von der Demonstration finden Sie auf unserer Facebook-Page.


Das Umweltinstitut hat eine Pressemitteilung zum Tschernobyl-Jahrestag veröffentlicht.


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Unterschrift Harald

Harald Nestler
Vorstand



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Voices of Transition - Filmvorführung und Diskussion

04. Mai 2013, 15:00 Uhr, City Kino, Sonnenstraße 12, 80331 München

Der deutsch-französische Filmemacher und Soziologe Nils Aguilar erzählt in seinem 65-minütigen Dokumentarfilm „Voices of Transition” (F/D 2012) von eingängigen und mitreißenden Beispielen des sozial-ökologischen Wandels in England, Frankreich und Kuba. Wie können wir in Zukunft die Welt ernähren? Welche Alternativen zur konventionellen Landwirtschaft gibt es? Und wie gestalten wir den Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft?
Wissenschaftler, Permakulturdesigner und Pioniere wie Rob Hopkins, der Gründer der Transition Town Bewegung, zeigen im Film wie man den Herausforderungen von Klimawandel, knappen Ressourcen und drohenden Hungersnöten mit neuen Wegen entgegentreten kann.

Anja Sobczak, Gentechnik-Referentin am Umweltinstitut München, diskutiert mit dem Filmemacher und weiteren VertreterInnen lokaler Initiativen.


Vortrag: Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

08. Mai 2013, 19:30 Uhr, TU München, Hörsaal 1100, Arcisstraße 21, 80333 München

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e. V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Umweltreferat der Studentischen Vertretung (AStA) der TU München


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