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Newsletter des Umweltinstitut München e.V.
Freitag, 28. Juni 2013

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Wasserprivatisierung gestoppt

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstitut München,
Wasserprivatisierung

europaweite Proteste haben die EU-Kommission endlich veranlasst, die Trinkwasserprivatisierung aus der umstrittenen Konzessionsrichtlinie zu streichen - ein Sieg für die mehr als 1.5 Millionen UnterstützerInnen der europäischen Bürgerinitiative "Wasser ist ein Menschenrecht". 

Mit der Richtlinie werden Kommunen dazu gezwungen, Konzessionen für öffentliche Dienstleistungen europaweit auszuschreiben. Durch den Ausschluss des Wassersektors aus der Richtlinie ist die befürchtete Privatisierung "durch die Hintertür" endgültig vom Tisch.

Wir danken allen, sich an den Aktionen beteiligt und die Petition unterzeichnet haben!

Die Kampagne läuft noch bis zum 31. Oktober 2013. Bis dahin kann jeder EU-Bürger seine Stimme gegen Wasserprivatisierung abgeben, um auch weiterhin Druck zu machen.


Widerstand lohnt sich – Teilerfolg bei Biopatenten

Sammeleinspruch gegen Brokkoli-PatentGestern wurde eine Änderung des deutschen Patentgesetzes verabschiedet, die Patente auf Pflanzen und Tiere aus konventioneller Zucht verbietet. Dies ist ein wichtiger Teilerfolg im Kampf gegen Patente auf Leben.

Am Ziel sind wir jedoch noch lange nicht, denn das geänderte Gesetz bietet nach wie vor große Schlupflöcher und hat auf europäischer Ebene keinerlei Auswirkung. Jetzt heißt es, den Druck auf die Patentämter und die Politik in Europa zu erhöhen.

Setzen Sie ein klares Zeichen gegen Biopatente und beteiligen Sie sich am Sammeleinspruch gegen das Brokkoli-Patent! Ab sofort können Sie nicht nur die Unterschriftenliste herunterladen, sondern auch direkt online unterschreiben.


"Mir hams satt" braucht deine Unterstützung!

MirhamssattIn zwei Wochen ist es soweit: Tausende Menschen werden am 13. Juli auf die Straße gehen, um für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur zu demonstrieren.

Für die Veranstaltung sucht das Umweltinstitut München noch dringend engagierte HelferInnen, die uns als OrdnerInnen und beim Verteilen von Infomaterial unterstützen. Bitte kontaktieren Sie uns dazu unter demo@umweltinstitut.org oder telefonisch unter 089/307749-0.

Auch über Spenden freuen wir uns, wenn Sie selbst nicht vor Ort sein können. Gerne können Sie auch die Mitfahrbörse nutzen, um gemeinsame Reisemöglichkeiten zur Demo zu organisieren.

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.

Helfen Sie mit!

Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer garantieren, dass wir auch in Zukunft unabhängig und kritisch arbeiten können. Hier können Sie schnell und unkompliziert spenden oder Fördermitglied des Umweltinstitut München e.V. werden. Jedes neue Fördermitglied erhält eine attraktive Prämie aus unserem Programm.

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Mit herzlichen Grüßen, Ihr

Unterschrift Harald Nestler

Harald Nestler
Vorstand



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Global denken – lokal essen: Was können wir Verbraucher beitragen?

Montag, 08. Juli 2013, 19:30 Uhr

Stadthalle Penzberg (kleiner Saal), Stadthallenplatz 2, 82377 Penzberg

Veranstalter des Themenabends: Bündnis 90/Die Grünen

Vortrag von Melanie Eben, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e.V.

Lebensmittelskandale, Gentechnik und quälerische Massentierhaltung haben das Vertrauen in die konventionelle Landwirtschaft erschüttert.

Was wir Verbraucher beitragen können, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern, die vereinbar ist mit Verbraucherinteressen, dem Wasserschutz, dem Erhalt der Artenvielfalt und der Bodenqualität, die aber auch Wertschöpfung in den ländlichen Regionen schafft.

Hunger im Überfluss – eine menschengemachte Katastrophe

Freitag, 12. Juli 2013, 12:15 Uhr

Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstraße 32,
81825 München

Vortrag des Umweltinstitut München

Jeder siebte Mensch auf der Erde leidet an Hunger. Mindestens genauso viele Menschen sind krankhaft übergewichtig. Industrielle Nahrungsmittelproduktion, hoher Fleischkonsum, Lebensmittelspekulationen und Agrokraftstoffe sind Ursachen für das fatale Ungleichgewicht. Verena Schmitt, Referentin für Ökolandbau und Ernährung im Umweltinstitut München e.V., gibt einen Überblick über die aktuelle Situation der Welternährung und beschreibt die globalen Zusammenhänge von Hunger und Überfluss.

Der Eintritt ist frei.


Mir hams satt! - Großdemo in München

Mir hams satt Banner

Sa, 13. Juli 2013, 11:00 Uhr Odeonsplatz, 12:15 Uhr Demonstrationszug zur Staatskanzlei und Abschlusskundgebung

Das Umweltinstitut München organisiert gemeinsam mit einem großen Trägerkreis aus Umwelt-, Vebraucherschutz- und kritischen Bauernverbänden sowie verkehrspolitischen Initiativen eine Großdemonstration in München.

Wir fordern eine Wende in Bayern: Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft, Bienen- und Verbraucherschutz und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Natur! Mit der Demo wollen wir unsere gemeinsamen Forderungen in Richtung Landes- und Bundespolitik laut und deutlich machen.

Damit auch in München Tausende von Menschen aus ganz Bayern auf die Straße gehen, brauchen wir Ihre Unterstützung:

•  Kommen Sie am 13. Juli auf den Odeonsplatz!
•  Bestellen Sie Demo-Mobilisierungsmaterialien!
•  Verteilen Sie Demo-Flyer und Plakate im Bioladen oder Supermarkt, in Banken, Büchereien, bei Nachbarn - einfach überall, wo es möglich ist!

Weitere Infos zum Ablauf der Demonstration finden Sie hier.


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